{"id":10239,"date":"2020-05-06T09:21:40","date_gmt":"2020-05-06T09:21:40","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=10239"},"modified":"2020-05-06T09:21:40","modified_gmt":"2020-05-06T09:21:40","slug":"lockern-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=10239","title":{"rendered":"lockern"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-10237\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200506_094809-287x300.jpg\" alt=\"\" width=\"354\" height=\"370\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200506_094809-287x300.jpg 287w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200506_094809-768x802.jpg 768w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/20200506_094809.jpg 893w\" sizes=\"auto, (max-width: 354px) 100vw, 354px\" \/><\/p>\n<h5>Bei strengen Auflagen werden die Ma\u00dfnahmen gelockert. Es geht wohl auch darum, was man Menschen zumuten kann und wo man eingreifen muss, bevor das Murren zum Aufstand f\u00fchrt. Das geht ja nicht unbedingt um die Bedrohung der Freiheit, sondern es kann auch Wut sein gegen den Entzug von Kauflust. Ikea, sehe ich grad fl\u00fcchtig beim \u00d6ffnen von Google, hat aufgemacht und hat wohl dann \u00fcber den Ansturm nachgr\u00fcbeln m\u00fcssen, denn einerseits sollen ja die Leute wieder kaufen kaufen kaufen, und andrerseits sollen sie sich benehmen und st\u00e4ndig auf die Regeln achten. &#8218;D\u00fcrfen&#8216; ist zur\u00fcckgekehrt in den Sprachgebrauch. Und wer kann schon entspannt und maskiert durch das erhofft Gewohnte streifen, wenn drau\u00dfen weitere Maskierte auf ihren Eintritt warten. Derweilen ist zum Gl\u00fcck der gedanklich durchsinnierte Impfzwang wieder vom Tisch und eine weitere Petition l\u00e4uft ins Leere. Das ist so tropfenweise das, was noch bei mir ankommt: der Mensch also in seiner jetzigen Verfassung mit einem fast alles \u00fcberlagernden Thema vermasktet und zum Aushalten und Durchhalten verdonnert, beim Zeus, gar nicht so einfach. Wo soll man das einf\u00fchlsamsbereite Herz hinwenden, oder kann es ganz einfach da sein und schauen, wie angemessen der Umgang mit den Erforderlichkeiten des Tages gestaltet werden kann. Kein schlechtes Gewissen n\u00e4hren, dass es einem so gut geht. Daher der Strom, der immer frei bleiben muss, damit sich die gr\u00f6\u00dferen Zusammenh\u00e4nge nicht im Ozean der Gegebenheiten verlieren. In Indien br\u00e4uchte ich als Fahrgast in einem vollen Zug nur das Wort &#8218;Kali Yuga&#8216; sagen, um eine gewisse Verbindung herzustellen, ja sogar als gut informiert gelten, denn welches westliche Bleichgesicht wei\u00df schon, dass dies das dunkle Zeitalter ist und der Covid19 nur einer der vielen Arme des zerst\u00f6rerischen Prinzips, das die Aufgabe hat, die Neige des Menschlichen einzuleiten. Das Entgleiten in die Traumsph\u00e4re der Wissenschaften, die endlich auch \u00f6ffentlich loslegen k\u00f6nnen mit ihren Machenschaften einer Intelligenz, die dem bisherigen Genius (Geist) des menschlichen Gehirns das weitaus \u00dcberlegene zur Verf\u00fcgung stellen kann. Nur: was hei\u00dft das: \u00fcberlegen. W\u00e4re das Menschsein voll ausgereift, k\u00f6nnte man sich vielleicht eher in ein neues Zeitalter hineinversetzen, wenn die Bedingungen des Menschlichseins ebenfalls in vollstem Reichtum erf\u00fcllt w\u00e4ren, aber sie sind es nun einmal nicht. Vielleicht musste ein Donald Trump und weitere Weltf\u00fchrer an der Spitze der L\u00e4nder erscheinen, um die regierende Dumpfheit in der Welt wahrzunehmen, und dass hinter diesen Comics Menschen agieren, die einem fast die Frage ersparen, warum es auf dieser vermeintlich m\u00e4chtigen Plattform nicht mehr Frauen gibt. Das kann man mal als \u00dcbung betreiben, aber wer soll da schon mitspielen wollen. Das Spiel l\u00e4sst ja die einfachste H\u00fctte nicht aus, denn \u00fcberall wird mit Einsatz des Lebens gespielt. Daher kann man auch bei den eigenen Lockerungs\u00fcbungen bleiben: an keinem Virologen festhaken, keine Heldentat \u00fcbersch\u00e4tzen, innen und au\u00dfen genussbereit herumsitzen: meine G\u00fcte, ist das wirklich schon immer im Fr\u00fchling so atemberaubend sch\u00f6n gewesen. Trotz dem vielen Ja-klar kommt noch eine Dosis Unheimliches und Ungewohntes dazu, mit dem man umgehen muss, obwohl es nicht an die Schwelle des Hauses reicht. Denn man wei\u00df es einfach nicht, was aus dem geb\u00e4renden Akt hervorkommt, und ob Kind und Mutter nach den durchlittenen Strapazen wohlauf sind.<\/h5>\n<h5>Auf Zen -La\u00a0 trifft eine M\u00e4rchenerz\u00e4hlerin ein. Sie verbringt die Nacht in wachem Sitzen gemeinsam mit den Anwesenden, nur einen einzigen Satz wiederholend: &#8222;Es war einmal, und wenn es nicht gestorben ist, dann lebt es noch heute.&#8220; &#8222;Wir werden sehen&#8220;, sprach einer der Fremdlinge in die Nacht hinein. Wir werden sehen!&#8220;<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei strengen Auflagen werden die Ma\u00dfnahmen gelockert. Es geht wohl auch darum, was man Menschen zumuten kann und wo man eingreifen muss, bevor das Murren zum Aufstand f\u00fchrt. Das geht ja nicht unbedingt um die Bedrohung der Freiheit, sondern es kann auch Wut sein gegen den Entzug von Kauflust. 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