{"id":10003,"date":"2020-04-01T08:53:29","date_gmt":"2020-04-01T08:53:29","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=10003"},"modified":"2020-04-01T08:53:29","modified_gmt":"2020-04-01T08:53:29","slug":"perspektivwechsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yoganauten.de\/?p=10003","title":{"rendered":"Perspektivwechsel"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-10004\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/20200401_094822-61x300.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"393\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/20200401_094822-61x300.png 61w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/20200401_094822.png 179w\" sizes=\"auto, (max-width: 80px) 100vw, 80px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-10005\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/20200401_094255-249x300.jpg\" alt=\"\" width=\"328\" height=\"395\" srcset=\"https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/20200401_094255-249x300.jpg 249w, https:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/20200401_094255.jpg 737w\" sizes=\"auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px\" \/><\/p>\n<h5>Wenn das, wie man es selbst sieht, einfach als ein weiteres Blickfeld da sein kann, f\u00fcr wen und was auch immer (es gibt u.a. ein gewisses Vertrauen in den ja ebenfalls selbst (mit)konstruierten Vorgang), so kann man dabei etwas \u00fcber sich selbst lernen, und unter Umst\u00e4nden auch \u00fcber den Anderen. Immer wieder st\u00f6\u00dft man auch auf die Problematik der Tugendskalen. Wo f\u00fchle ich mich durch meine fr\u00fchere Praxis verpflichtet oder auch gen\u00f6tigt, den angestrebten Umgang mit den Menschen, den Dingen und der Welt immer wieder auf h\u00f6chster mir vorstellbarer Ebene anzupeilen und gew\u00fcnschterma\u00dfen zu manifestieren (das Zuh\u00f6ren, das Essen, die Leistung etc), also w o f\u00e4ngt die Karotte am Eselswagen an, mich zu irritieren, und wo h\u00f6rt sie auf, die Gro\u00dfe Vision, mich einzulullen\u00a0 in ihre bunten F\u00e4den, die immer wieder neue Muster vorgaukeln, dabei\u00a0 liegen diese Muster schon als Potenzen im kleinen K\u00f6rbchen, in dem man am Flussufer ausgesetzt wurde, oder auch nicht. Nun spricht mich ganz pers\u00f6nlich an (das Wort &#8222;reizen&#8220; schien es mir nicht zu treffen, obwohl etwas Reiz auch dabei ist), also das Chaotische und Karottische dieser ganz speziellen Zeit, in der wir uns bewegen (wann kehrt endlich die Normalit\u00e4t zur\u00fcck, als wenn es sie g\u00e4be) geistig hin\u00fcberzuleiten in das Kairotische, also in den kollektiven Schicksalsspalt, der sich f\u00fcr eine ungewisse Zeitspanne ge\u00f6ffnet hat und Freiraum erschafft, der genutzt werden kann, was dem Auftrag des Kairos entspricht. Ja, so sitzt jede\/r am Spinnrad und sorgt f\u00fcr neuen Stoff, in dem gro\u00dfartiges Damals und verhei\u00dfungsvolles Irgendwann neu formiert werden, und vielleicht ja auch, wenn die \u00dcberlebenden durch diese Phase hindurch sind, wir den Maschinen beibringen k\u00f6nnen, wie wir Menschen so sind und handeln in einer globalen Notsituation, damit sie das auch intus haben. Den Perspektivwechsel, den ich selbst an meinem gestrigen Bild vollzogen habe ist, dass sich auf einmal in den gierig verschlingbereiten Mund des Ungeheuers fast wie zuf\u00e4llig ein Vogelmensch eingenistet hat und sich dort wie in einer Eremitenklause besch\u00fctzt f\u00fchlt, oder wie in einem bombensicheren Bunker, was in diesem Fall dem erotischen Wohlbefinden keinen Abbruch tut. Diese Wahrnehmung hat eine bes\u00e4nftigende Wirkung auf das Ungeheuerliche allen menschlichen Missbrauchs und seiner Verzweigungen. Nun, aus gr\u00f6\u00dferer Gelassenheit heraus, nimmt man wahr, dass das Auge einem erschreckend vorkam, weil es sieht. Wie ist das m\u00f6glich?<\/h5>\n<h5>Und weiter geht&#8217;s auf der Reise, genau, der Dampfer dampft, der Mensch menscht, und beim Workshoppen basteln wir uns heute einen Perspektivwechsel.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn das, wie man es selbst sieht, einfach als ein weiteres Blickfeld da sein kann, f\u00fcr wen und was auch immer (es gibt u.a. ein gewisses Vertrauen in den ja ebenfalls selbst (mit)konstruierten Vorgang), so kann man dabei etwas \u00fcber sich selbst lernen, und unter Umst\u00e4nden auch \u00fcber den Anderen. 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