{"id":9998,"date":"2020-03-31T08:11:05","date_gmt":"2020-03-31T08:11:05","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9998"},"modified":"2020-03-31T08:11:05","modified_gmt":"2020-03-31T08:11:05","slug":"bildlich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9998","title":{"rendered":"bildlich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-9999\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200331_084030-300x298.jpg\" alt=\"\" width=\"382\" height=\"379\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200331_084030-300x298.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200331_084030-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200331_084030-768x762.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200331_084030.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px\" \/><\/p>\n<h5>Man geht gerne davon aus, dass da, wo man im Bilde ist, oder wo man eins pinselt, d a s gesehen wird, was man selbst darin sieht oder was man darin erf\u00e4hrt. Die Erfahrungen k\u00f6nnen ganz sch\u00f6n krass voneinander abweichen. Das wird uns auch durch die Fahrt auf dem Corona Dampfer klar und immer klarer, eben, dass da einerseits etwas geschieht, was wir gewisserma\u00dfen gemeinsam erleben, dann aber doch keineswegs auf die gleiche Weise. Auf dem Bild oben zum Beispiel streckt ein Kind (im Profil) eine Hand nach oben aus, w\u00e4hrend unten im Bild ein Ungeheuer lagert, dessen Hand es auch sein k\u00f6nnte, indem sie nach dem Kind greift, um es zu verschlingen. oder es in die Tiefe zu ziehen, wo vielleicht weitere M\u00f6glichkeiten sich auftun, um die Verbindung zwischen Kind und Ungeheuer zu verstehen, und dass man erkannt hat, dass oft die Handschrift diesselbe ist, und auch die DNA. Dann also auch die Geschichten innerhalb der e i n e n Geschichte, wo sich diesselbe Hand wiederum die vorhandenen Materialien zusammensucht, um sich selbst und den Anderen anschaulich zu machen, wer und warum hier Einer oder Eine entlangwandert und auf vielerlei bestimmte und unbestimmte Weise umgehen lernt mit dem ureigenen Schicksal. Als das Unheimliche und historisch Einmalige auf uns zukam, als die technischen Wunder bis in die Urw\u00e4lder reichten und hinein in die W\u00fcsten, wo Menschen nicht lesen und schreiben konnten, da lernten sie die Sprache des Knopfdrucks, und H\u00f6ren und Sehen warfen sie in Welten, die unter ihnen noch nie ein Mensch gesehen hatte. Das hat dann f\u00fcr wahrhaft neue Dimensionen von Verbindung gesorgt, deren Ausma\u00df und Wirkung keinem zug\u00e4nglich ist. Was also geschieht, wenn das Raubtier nach dem Kind greift. I s t das Kind wirklich ein Kind, oder tr\u00e4gt es nur eine Maske? Und das Ungeheuer: ist es wirklich ein Ungeheuer, oder ist es der Mentor der verschleierten Urkraft, der das Kind in Schutz nimmt und sich um sein oder ihr inneres Raubtier k\u00fcmmert.? Heute habe ich Berichte und Bilder aus Indien bekommen, die Tausende von Menschen auf den Stra\u00dfen zeigen. Sie haben durch die Krise ihre eh schon schlecht bezahlten Jobs verloren und wandern bis zu 1000 km in ihre Heimatd\u00f6rfer, mit Kind und wasauchimmer sie haben. Es fahren keine Z\u00fcge und keine Busse mehr. Dann wiederum gibt es Flugzeuge, organisiert von Narendra Modi, die reiche Inder nach Hause bringen. Das alles wird Wirkung haben, und jede\/r wird gem\u00e4\u00df der eigenen Wahrnehmung damit umgehen. Es hilft ein bisschen, die Sphinx zu betrachten und sich von ihrem Schweigen und ihrer Kraft ber\u00fchren zu lassen.<\/h5>\n<h5>Der Workshop f\u00e4llt heute leider aus. Doch wer m\u00f6chte, kann sich ein bildloses Nichts basteln.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man geht gerne davon aus, dass da, wo man im Bilde ist, oder wo man eins pinselt, d a s gesehen wird, was man selbst darin sieht oder was man darin erf\u00e4hrt. Die Erfahrungen k\u00f6nnen ganz sch\u00f6n krass voneinander abweichen. 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