{"id":995,"date":"2016-10-04T07:27:05","date_gmt":"2016-10-04T07:27:05","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=995"},"modified":"2016-10-04T07:27:05","modified_gmt":"2016-10-04T07:27:05","slug":"ersiees","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=995","title":{"rendered":"er\/sie\/es"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-997\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20160924-169x300.jpg\" alt=\"20160924\" width=\"212\" height=\"376\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20160924-169x300.jpg 169w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/20160924.jpg 540w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/p>\n<p>Der Mensch ist m\u00e4nnlich, zumindest schl\u00e4gt das der Artikel (Geschlechtswort) vor, und man wird \u00f6fters auch mal darauf hingewiesen. Man will sich das &#8222;man&#8220; ja eh abgew\u00f6hnen, und es mit &#8222;frau&#8220; zu ersetzen, erscheint einem, nein: einer wie mir, absurd. Auch wenn der Artikel &#8222;der&#8220; immer noch auf Offensichtliches hindeutet, so kann ich auch darauf hindeuten, dass es sich nicht glaubw\u00fcrdig\u00a0 gezeigt hat, dass der Mann im Paradies so alleine war, dass der Herr, der ja auch m\u00e4nnlich ist, Mitgef\u00fchl hatte mit der eigenen Einsamkeit und aus der Lende des Menschen\u00a0 eine Gef\u00e4hrtin schnitzte, damit es ihm besser gehe. Lange, lange und vor der Sonographie, wussten wir ja gar nicht, was da drinnen in der Lendengeschnitzen vor sich geht, wenn sie so nah wie m\u00f6glich bei ihm sein wollte, und dadurch dann wieder in der gl\u00fccklichen Lage, einen neuen Mann zu geb\u00e4ren. Die Aufkl\u00e4rung fordert immer noch ihre Opfer. Wir wollen ja auch nicht immer dar\u00fcber begeistert sein, dass es keine Scheiterhaufen mehr gibt in unserer Demokratie, zumindest keine sichtbaren. Was will ich sagen? Es fiel mir heute fr\u00fch in einem bestimmten Kontext auf, dass ich, wenn ich &#8222;Mensch&#8220; sage, gar nicht locker mit &#8222;sie&#8220; weitermachen kann. Der Artikel ist m\u00e4nnlich besetzt. Wenn ich (aus &#8222;man&#8220; soll &#8222;ich&#8220; werden) mal an den Artikeln entlanggehe, f\u00e4llt mir auch auf, dass viele Bereiche, in denen die M\u00e4nner (nat\u00fcrlich auch Frauen) gl\u00e4nzen, einen weiblichen Artikel haben: die Wissenschaft, die Kunst, die Mathematik, die Philosophie etc, in die der Mensch den kostbaren Samen legen kann, damit er aufgehe. Dann gibt es den Krieg, der ist eindeutig m\u00e4nnlich. D e r Krieg. Der Krieg, von dem bemerkt wird, dass nicht nur M\u00e4nner Schaden in ihm nehmen, sondern auch Frauen und Kinder. Der Krieg, der zur Zeit wieder mal viele Geister besch\u00e4ftigt, diesmal als kollektive Ohnmacht beim Zuschauen bzw Wegschauen, so als k\u00f6nnte man wirklich dar\u00fcber hinwegschauen. So als d\u00fcrfte man, beziehungsweise ich, mich nicht wundern, wo und in welcher Form sich das ganze Wissen und die in B\u00fcchern und Kulturen vorhandene Weisheit des Menschen irgendwo glaubhaft niederschl\u00e4gt, sodass wir nicht gezwungen werden, die Ketten der Hoffnung endg\u00fcltig zu sprengen. Obwohl! Why not? Was passiert, wenn die Ketten der Hoffnung vollkommen gesprengt werden? Keine Entt\u00e4uschung mehr, keine Erwartung. Keine Spielchen mehr, keine Projektionen wie, wenn man nur ein F\u00fcnkchen von dem\/der Anderen wahrnimmt, gleich auf das Ganze zu schlie\u00dfen.. Und doch: klar bleiben und bei sich. Dass du dich nicht vor mir f\u00fcrchten musst, weil ich bei m i\u00a0 r bin. Und ich mich nicht vor dir f\u00fcrchten muss, weil du einerseits bei d i r bist, aber\u00a0 wir auch wissen wollen, wer der\/die Andere ist, damit wir nicht mit dem Hunger nach Anerkennung so besch\u00e4ftigt sind, dass wir vergessen, sie auch gro\u00dfz\u00fcgig zu geben. Oder auch mal was ab\/schlie\u00dfen&#8230;.why not?<\/p>\n<p>*****************************************************************************************************************************<\/p>\n<p>Das Bild stammt aus meiner Bildersammlung. Darunter steht (auf dem Original): &#8222;Das Ungeborene wurde bis ins 19. Jahrhundert als auf die Geburt wartendes Kind dargestellt. Der Embryo war Anatomen unbekannt.&#8220; Das wusste ich nicht. Aber klar, wie soll man es verstehen, wenn man nicht hineinschaut. Nat\u00fcrlich w\u00e4ren Kinder auch ohne Hineinschauen geboren worden, aber&#8230;&#8230;.undsoweiter&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>*****************************************************************************************************************************<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mensch ist m\u00e4nnlich, zumindest schl\u00e4gt das der Artikel (Geschlechtswort) vor, und man wird \u00f6fters auch mal darauf hingewiesen. Man will sich das &#8222;man&#8220; ja eh abgew\u00f6hnen, und es mit &#8222;frau&#8220; zu ersetzen, erscheint einem, nein: einer wie mir, absurd. 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