{"id":9896,"date":"2020-03-14T09:30:15","date_gmt":"2020-03-14T09:30:15","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9896"},"modified":"2020-03-14T09:30:15","modified_gmt":"2020-03-14T09:30:15","slug":"anders-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9896","title":{"rendered":"anders"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-9897\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200314_093352-300x298.jpg\" alt=\"\" width=\"365\" height=\"363\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200314_093352-300x298.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200314_093352-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200314_093352-768x763.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200314_093352.jpg 882w\" sizes=\"auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/><\/p>\n<h5>So, jetzt sind wir alle zusammen in einem gro\u00dfen Anders, das man ja auf sehr verschiedene Weisen wahrnehmen und erleben\u00a0 kann. Allein die Bewegungen, die entstehen, wenn so viele ErdbewohnerInnen freiwillig riesigen Ver\u00e4nderungen ausgesetzt sind, denn un\u00fcberschaubar sind die R\u00e4ume, die hier einerseits freigesetzt werden, es andrerseits zu \u00fcberf\u00fcllten Lagerr\u00e4umen kommen kann. \u00dcberhaupt zu vielem wird es kommen, man merkt, man kann es nicht so richtig denken, weil es sich gemeinsam vorw\u00e4rtsbewegt, dann sich aber doch wieder trennt und zu sich zur\u00fcckkehrt, wo ein gewisses Hin-und Herkontemplieren stattfindet und man, bzw. ich habe Gelegenheit, die vielen Aspekte dieses Geschehens zu betrachten. Leicht erheiternd finde ich u.a. die sorgsame Aufmerksamkeit, die den sogenannten Gro\u00dfeltern als den am meisten Gef\u00e4hrdeten zukommt und sie auf einmal im Rampenlicht des K\u00fcmmerns stehen, und wenn viele von ihnen tats\u00e4chlich vom Todesvirus dahingem\u00e4ht werden w\u00fcrden, wie leer w\u00e4ren doch diese Orte, wo sie waren, oder sitzen viele von den leergefegten Stellen schon lange in teuren Heimen? Ich wei\u00df es nicht wirklich, wie es ist, es ist ja immer alles gleichzeitig da. Dass in allen gro\u00dfen Herausforderungen Chancen liegen, ist auch bekannt, obwohl die nicht einfach auf einen zukommen, ist klar. Man muss sich bem\u00fchen, eine eigene Sicht zu bewahren, um vom Erlebten einen Hinweis auf sich selbst zu erhalten, und erst dadurch einen wachen Blick auf die Anderen. \u00dcberhaupt ist Wachsein und Wachbleiben\u00a0 ratsam. So eine Seuche, die die Menschheit betrifft, hat etwas Hypnotisches, Traum\u00e4hnliches, dem man entgegenwirken kann, indem man die potentielle Betroffenheit n\u00fcchtern auslotet . Und ja, wie sch\u00f6n w\u00e4re das, wenn das Volk der DichterInnen und DenkerInnen sich am prasselnden Herdfeuer zur\u00fccklehnen w\u00fcrde und\u00a0 genussvoll bei einem guten Glas Wein in den alten Schriften kramen w\u00fcrde wollen, erfreut \u00fcber die geistige N\u00e4he zum Freundeskreis, wo \u00e4hnliche Gem\u00fcter ihr Schicksal gelassen und kompetent mitgestalten. Es ist schon immer an den jeweiligen Orten eine gute Frage gewesen, wieviel das Herz begehrt, und wo das Begehren im Weg steht. Insofern kann man dem Ganzen ins Auge schauen, die H\u00e4nde am Steuerrad, den Kompass in Sichtweite. Relax&#8230;, sagte der Buddha, &#8230; du wirst sterben. Das ist nicht so leicht zu verstehen, wie man denkt, aber es hilft einem, angstloser zu sein. Denn mit der Angst ist es schwer, sich im Leichtf\u00fc\u00dfigen aufzuhalten, was allerdings ratsam ist, denn es ist beweglicher.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, jetzt sind wir alle zusammen in einem gro\u00dfen Anders, das man ja auf sehr verschiedene Weisen wahrnehmen und erleben\u00a0 kann. 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