{"id":9855,"date":"2020-03-09T09:48:57","date_gmt":"2020-03-09T09:48:57","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9855"},"modified":"2020-03-10T08:36:18","modified_gmt":"2020-03-10T08:36:18","slug":"transit-airlines","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9855","title":{"rendered":"Transit Airlines"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9856\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200309_070126-190x300.png\" alt=\"\" width=\"173\" height=\"272\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200309_070126-190x300.png 190w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200309_070126.png 315w\" sizes=\"auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9857\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200309_065904.png\" alt=\"\" width=\"97\" height=\"275\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9859\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200309_092427-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"273\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200309_092427-212x300.jpg 212w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200309_092427-768x1084.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200309_092427-725x1024.jpg 725w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/20200309_092427.jpg 1034w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/p>\n<h5>So. Es geht weiter. Jedes Mal die bestandenen Abenteuer hinter uns, beziehungsweise hinter mir lassend. Die Durchhaltekr\u00e4fte erprobend. Die K\u00e4lte und der str\u00f6mende Regen in Delhi zum Beispiel, der am Morgen meines Fluges die Dreckmassen vor sich hertrieb. Meine erstaunten Augen noch einmal auf den Indern ruhend, wie sie gewohnt sind, das Unertr\u00e4gliche zu ertragen. All diesem selten Selbsterschaffenen ausgesetzt und doch als Schicksal Deklariertem, dem man, und das stimmt ja, nicht wirklich ausweichen kann. Im Taxi auf dem Weg zum Airport staune ich kurz laut \u00fcber die Wassermassen, die wir umfahren m\u00fcssen. &#8218;Gott kann machen, was er will, erkl\u00e4rt mir der Fahrer, schlie\u00dflich ist er Gott. Er kann es regnen lassen wann und wieviel er m\u00f6chte und an welchem Tag er m\u00f6chte.&#8216; Aha. Ihm, dem Fahrer,\u00a0 geht&#8217;s gut, weil er das ganz genau wei\u00df. Dann die weiteren Unw\u00e4gbarkeiten, die Wanderungen durch die Flughallenw\u00fcsten, die Menge der Mitreisenden, die berechtigt schreienden Kinder, die uns mitteilen, dass diese Flugstunden eigentlich gar nicht auszuhalten sind. Das ganze System, also hunderte von Systemen in einem Flugk\u00f6rper, durchlaufen eine lebensgef\u00e4hrdende Notlage, wie eine Geburt, aus der die Geb\u00e4renden ja dann, wie man wei\u00df, auch wieder strahlend emporkommen und das Gelungene in Empfang nehmen. Und dass man auch empfangen wird von der anderen Seite, das ist das Sch\u00f6ne an der Kultur der Freundschaft, dass sie m\u00f6glich ist. Die Ankunft lebendig h\u00e4lt. Das tiefe Interesse an Weiterem.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So. Es geht weiter. Jedes Mal die bestandenen Abenteuer hinter uns, beziehungsweise hinter mir lassend. Die Durchhaltekr\u00e4fte erprobend. 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