{"id":9505,"date":"2020-01-20T04:18:36","date_gmt":"2020-01-20T04:18:36","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9505"},"modified":"2020-01-20T04:31:10","modified_gmt":"2020-01-20T04:31:10","slug":"uebung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=9505","title":{"rendered":"\u00dcbung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-9506\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200117_130127-290x300.png\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"365\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200117_130127-290x300.png 290w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200117_130127-768x794.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200117_130127-991x1024.png 991w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/20200117_130127.png 1038w\" sizes=\"auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><\/p>\n<h5>Dann ist alles wieder so wohltuend sch\u00f6n und nahezu vollkommen, so, wie es ist oder so, wie es scheint, oder so, wie es tats\u00e4chlich auch sein kann oder ist, w\u00e4hrend das Andere ebenfalls da ist und die Frage, ob es anders \u00fcberhaupt sein kann, als es ist, fast \u00fcberfl\u00fcssig, wobei es ja bei allem scheinbar stabilen Sein sich st\u00e4ndig wandelt, also ist sowieso st\u00e4ndig, wie es jeden Nu ist. Es gibt zwei Meisterschaften, die im indischen Wissen verankert sind und die beide, obwohl anders gehandhabt, von derselben Quelle ausgehen und zu ihr zur\u00fcckf\u00fchren k\u00f6nnen. Einerseits ist es die v\u00f6llige Hingabe der Ichverhaftung, wie man sie oft in der m\u00fctterlichen Hingabe an das Kind sieht und idealisiert. Und andrerseits ist es die durch Bewusstsein errungene Meisterschaft \u00fcber die eigenen Gedanken, Emotionen, Handlungen auf der Basis von darauf ausgerichteter Praxis. Beide Wege sind schwer zu ergr\u00fcnden und zu manifestieren, und nur zu selten sieht man ein Beispiel, wie so etwas im t\u00e4glichen Ablauf aussehen k\u00f6nnte, gibt es doch da, wo Meisterschaft reklamiert wird, selten Zutritt zu der gerne geleugneten Privatsph\u00e4re. In einem gestrigen Gespr\u00e4ch mit einem total von allen spirituellen Bem\u00fchungen desillusionierten Freund musste ich wegen dem schweren Halsklo\u00df in seiner Stimme lachen, als er mir mitteilte, dass er kein Ziel fand auf diesem Weg. Ich fand das super und bin grunds\u00e4tzlich gegen die Kultivierung schwer greifbarer Karotten, die sich beim Tr\u00e4umen wie Lichtr\u00e4ume im All vergr\u00f6\u00dfern. Ich kenne das auch und wei\u00df, wie lange es dauern kann, bis man durch gro\u00dfe Aufmerksamkeit auf den eigenen Blick auf einmal die Karotte sieht und den Eselswagen verlassen kann. Das sind alles wertvolle Erfahrungen, denn wie soll man sonst lernen, wie und was etwas ist und wodurch sich das Eine vom Andern unterscheidet, bis auch d a s keine \u00dcbung mehr ist und die n\u00e4chsten \u00dcbungsfelder sich auftun k\u00f6nnen auf der Reise. Jetzt vielleicht auf einem Schiff mit \u00c4hnlichgesinnten, oder auch jede\/r sein oder ihr eigenes Schiff, den eigenen Kompass, den eigenen Stil, mit der Fahrt in das Nichtzuwissende umzugehen, und vor allem durch die Begegnungen miteinander und mit sich selbs alle vor sich hinreifen wie gut besonnte und besonnene Fr\u00fcchte, die gar nicht befragt werden k\u00f6nnen, woher sie gekommen sind. Oder doch?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dann ist alles wieder so wohltuend sch\u00f6n und nahezu vollkommen, so, wie es ist oder so, wie es scheint, oder so, wie es tats\u00e4chlich auch sein kann oder ist, w\u00e4hrend das Andere ebenfalls da ist und die Frage, ob es anders \u00fcberhaupt sein kann, als es ist, fast \u00fcberfl\u00fcssig, wobei es ja bei allem scheinbar [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-9505","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9505","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9505"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9505\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9509,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9505\/revisions\/9509"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9505"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9505"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9505"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}