{"id":7859,"date":"2019-05-29T09:08:24","date_gmt":"2019-05-29T09:08:24","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7859"},"modified":"2019-05-31T09:36:39","modified_gmt":"2019-05-31T09:36:39","slug":"7859","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7859","title":{"rendered":"\u00fcberbr\u00fccken"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7860\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/20190527_171121-300x298.jpg\" alt=\"\" width=\"389\" height=\"386\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/20190527_171121-300x298.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/20190527_171121-150x150.jpg 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/20190527_171121-768x763.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/20190527_171121.jpg 1005w\" sizes=\"auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><\/p>\n<h5>Jetzt langsam in eine bestimmte Entspannung gleiten, denn der Br\u00fcckentag sorgt f\u00fcr eine Entleerung der St\u00e4dte. Warnungen werden herausgegeben, die keinem (Auto)-Radioh\u00f6rer entgehen k\u00f6nnen, dass die Stra\u00dfen voll, sehr voll sein werden, vor allem in Richtung K\u00fcsten. Alle verdienen den kurzen Ausflug ins sonnige Nichts, denn es wurde viel verarbeitet an diesem Wochenende. Endg\u00fcltig klar hat sich gezeigt,\u00a0 dass wir uns alle Sorgen machen wegen der co2 Ausst\u00f6\u00dfe, \u00fcberhaupt der Klimawandel, das flutscht schon richtig von den Lippen, als h\u00e4tte man das Wort erfunden. Nichtsdestotrotz, so stelle ich mir jedenfalls die Gedanken der bald im Stau Stehenden vor, trotz allem muss die Familie an die K\u00fcsten verfrachtet werden, und von der Stadtluft melden\u00a0 co2 W\u00e4chter, Klimaschutzbeauftragtenroboter also, eine kurze Erstickungspause. Vergessen Sie bitte nicht die hohe UV Strahlungsschutzcreme, eine weitere Verhaltensempfehlung gegen das geradezu unvermeidlich Erscheinende. Wenn man sich nun selber ein bisschen zur\u00fccklehnt und leichtf\u00fc\u00dfig am Gedankenplan feilt, kann man sich fragen, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Das ist genauso wichtig und spanned, als sich zu fragen, ob es (f\u00fcr einen pers\u00f6nlich) einen Gott gibt oder keinen. Ja, warum sind denn die Dinge so, wie sie sind. Zum Beispiel, weill sie nicht anders k\u00f6nnen, als so zu sein, wie sie gerade sind. K\u00f6nnten sie anders, w\u00fcrden sie ja anders sein. Mit Frau Kramp-Karrenbauers gut gemeinten Worten zum Beispiel hat sich ein konservatives Denken entlarvt, von dem man nicht erwarten darf, dass es sich schnell erholt und das andere\u00a0 gerade geborene\u00a0 Denken einholt. Es ist, wie es ist, und manchmal sp\u00fcren ganz viele Menschen gleichzeitig, wie etwas ist, und was es mit einem selbst macht, und was f\u00fcr Auswirkungen es haben kann f\u00fcr das dahinflie\u00dfende Leben. Zu den vorhandenen Quellen vorzudringen, hat immer M\u00fche gekostet, und nicht immer findet man sie. Ist der Mensch nun tats\u00e4chlich so ein Wesen, in dem die Lenbereitschaft sich verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig tr\u00e4ge vorw\u00e4rtsbewegt, au\u00dfer es geht um offensichtliche Profite, die oft als gro\u00dfgez\u00fcchtete Karotten vor den Nasen baumeln von dem , was man so werden und sein kann, angetrieben durch Ehrgeiz und bereitwilliges Mittun. Oder aber lernt der Mensch zu viel von dem, was er letztendlich an wesentlicher Stelle gar nicht brauchen kann?\u00a0 Zuhause, wo pers\u00f6nliche Reflektion eher Raum hat, sto\u00dfen unsere Gehirne leicht auf Komplexit\u00e4ten, f\u00fcr deren Durchdringung vielleicht die Kraft nicht mehr reicht. Was bedeutet die &#8222;\u00dcber den Tellerrand hinaus Theorie&#8220; etwa. Und was liegt denn hinter dem Rand. Wie weit muss man gehen, um aus dem Verstandenen eine gelebte Wirklichkeit zu machen. Und kann man \u00fcberhaupt, w\u00e4hrend man froh ist, sich im eigenen Auto vorw\u00e4rts zu bewegen, sich gleichzeitig als jemanden wahrnehmen, der auch sch\u00e4dliche Stoffe in die Luft st\u00f6\u00dft.\u00a0 Und Konsequenzen ziehen? Wer will schon Teil einer neuen Verzichtsreligion sein. Daher ist das Zulassen von Ohnmacht manchmal ges\u00fcnder als die gen\u00e4hrte Angst vor den Verbrecherclans. Oder den Flugh\u00e4fen, oder dem Zeckenstich, oder der Sonne. An diesem Punkt spult sich das Spiel von selbst ab, und nur das Spiel wei\u00df, was auf dem Spiel steht. Immerhin bleiben dem Menschen einige wohltuende Entsscheidungen und die vielen Geschichten, nat\u00fcrlich. Alle PlanetarierInnen haben von der Reise viel zu erz\u00e4hlen, und zum Gl\u00fcck hat man dadurch eine gewisse Auswahl zur Verf\u00fcgung.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt langsam in eine bestimmte Entspannung gleiten, denn der Br\u00fcckentag sorgt f\u00fcr eine Entleerung der St\u00e4dte. Warnungen werden herausgegeben, die keinem (Auto)-Radioh\u00f6rer entgehen k\u00f6nnen, dass die Stra\u00dfen voll, sehr voll sein werden, vor allem in Richtung K\u00fcsten. Alle verdienen den kurzen Ausflug ins sonnige Nichts, denn es wurde viel verarbeitet an diesem Wochenende. 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