{"id":7814,"date":"2019-05-24T08:47:34","date_gmt":"2019-05-24T08:47:34","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7814"},"modified":"2019-05-25T15:36:08","modified_gmt":"2019-05-25T15:36:08","slug":"befassen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7814","title":{"rendered":"befassen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7815\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190524-WA0000-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190524-WA0000-225x300.jpg 225w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190524-WA0000-768x1024.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190524-WA0000.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7797\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/20190522_074730-248x300.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/20190522_074730-248x300.jpg 248w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/20190522_074730-768x929.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/20190522_074730-847x1024.jpg 847w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/20190522_074730.jpg 1282w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/p>\n<h5>Beide Bilder sind nicht von mir, sondern (von H.Robert) zugesandt, das linke der Himmelssch\u00f6nheit wegen, durch die man eine weitere Vorstellung davon haben kann, wie G\u00f6tter entstehen, denn sie treiben sich offensichtlich \u00fcberall herum, wobei es ganz sicher eine vorbereitete oder bereits erfahrene Ebene eines daf\u00fcr offenen Blickes bedarf, um f\u00fcr sie empf\u00e4nglich zu sein. Rechts sind dann die Ausl\u00e4ufer und Ausw\u00fcchse solcher Wahrnehmungen zu sehen, zum Beispiel strenges Yoga weit \u00fcber die Grenzen des Schmerzvollen hinaus, vor allem f\u00fcr die meisten Westler, die sich der neuen Geistwelt hingegeben haben, f\u00fcr die bereits der Wunsch nach Schneider\/bzw Lotussitz Jahre des Leidens verschafft, ohne auch nur die begleitende Erl\u00f6sung durch die Fr\u00fcchte des Entsagens gekostet zu haben. Warum einer wann und wo und warum und unter wessen Obhut entsagen will oder kann, findet oft keine Kl\u00e4rung, weil vor allem in \u00f6stlichen Praktiken dem Individuum nicht zugetraut wird, ohne als belichtet geltende Exemplare auf dem Weg voran zu kommen. Nur: wohin?\u00a0 Wie dem auch sei, so hat ja alles zweifellos seine guten Seiten (alles?), und ich bin froh, dass es mich nicht mehr anregt, Streitgespr\u00e4che \u00fcber die Bedeutung der vertikalen Ekstase zu f\u00fchren, hergereicht aus der alten, ehrw\u00fcrdigen Schule &#8222;nat\u00fcrlich&#8220;, wo man noch zu wissn vorgab, was M\u00e4nner (und manchmal auch Frauen) in die Himalayas oder an die Opferfeuer\u00a0 trieb, und was sie dort trieben, und ob sie ihr hehres Himmelsziel erreichen oder ihre Abneigung gegen alles Weltliche \u00fcberwinden konnten. Denn das allein w\u00fcrde als Hindernis ja schon gen\u00fcgen, wird aber auch heute noch gelehrt in allen Schulen, n\u00e4mlich die Ablehnung des Weltlichen als eine Abspaltung, nicht aber als die angepeilte Verbindung, die ohne die Wahrnehmung des Weltlichen, oder besser ohne die Wahrnehmung der eigenen Person als Teil des Weltlichen wohl nicht zustande kommen kann. Selbst aus einstiger, ernsthafter Praxis kommend, erstaunt es mich doch zuweilen, dass sich in meinem System bei aller N\u00fcchternheit, die ich durch meine vor sich hingereiften Einstellungen allen &#8222;spirituellen&#8220; Institutionen gegen\u00fcber hege, ja, ich selbst sehr n\u00fcchtern, aber nicht wirklich ern\u00fcchtert wie aufgewacht von einem schlimmen Traum, nein, es scheint mir unabdingbar, dass bestimmte Erfahrungen gemacht werden mussten, ohne die es nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re zu entscheiden, welcher Zugang zu sich\/mich selbst letztendlich der offen sichtliche ist, ohne eine Wertung auf das sogenannte &#8222;Richtige&#8220; oder &#8222;Falsche&#8220; legen zu m\u00fcssen. Und ich denke einfach, dass ein Mensch, der sich f\u00fcr das eigene Bewusstsein entscheidet oder entscheiden kann, gut gelenkt ist, ohne sich beirren lassen zu m\u00fcssen von den Widerspr\u00fcchen und paradoxen Abgr\u00fcnden, mit denen man sich als Mensch befassen muss oder will oder kann.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beide Bilder sind nicht von mir, sondern (von H.Robert) zugesandt, das linke der Himmelssch\u00f6nheit wegen, durch die man eine weitere Vorstellung davon haben kann, wie G\u00f6tter entstehen, denn sie treiben sich offensichtlich \u00fcberall herum, wobei es ganz sicher eine vorbereitete oder bereits erfahrene Ebene eines daf\u00fcr offenen Blickes bedarf, um f\u00fcr sie empf\u00e4nglich zu sein. 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