{"id":7742,"date":"2019-05-15T08:48:27","date_gmt":"2019-05-15T08:48:27","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7742"},"modified":"2019-05-15T08:51:05","modified_gmt":"2019-05-15T08:51:05","slug":"geistig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7742","title":{"rendered":"geistig"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-7733\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190514-WA0004-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"367\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190514-WA0004-169x300.jpg 169w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190514-WA0004-768x1366.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190514-WA0004-576x1024.jpg 576w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190514-WA0004.jpg 899w\" sizes=\"auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-7731\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190514-WA0006-e1557907496602-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"367\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190514-WA0006-e1557907496602-169x300.jpg 169w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190514-WA0006-e1557907496602-768x1367.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190514-WA0006-e1557907496602.jpg 899w\" sizes=\"auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px\" \/><\/p>\n<h5>Man findet eine Welt vor und denkt erstmal: das ist so, so ist sie, die Welt, obwohl man sie bei allen vorhandenen \u00dcbereinstimmungen immer nur durch sich selbst sieht. Das individuelle Sehen wird d a geschult, wo M\u00f6glichkeiten und Interessen hinflie\u00dfen. Fakt ist, dass der sch\u00f6pferische Geist, der alles zu durchwehen scheint, f\u00fcr alle Menschen verf\u00fcgbar ist, nicht gleicherma\u00dfen im Sinne von der Rahmenhandlung, deren Gestaltung vielen durch Umst\u00e4nde verwehrt ist. Und doch ist dieser Geist immer wieder in den widrigsten Umst\u00e4nden aktiv gewesen und hat Menschen zu denen gemacht, die man gerne wertsch\u00e4tzt f\u00fcr ihr Sein. Dass man nicht automatisch wird, wer man ist, wurde von Gehirnen in jeder vorhandenen Zeit betont. Auch muss man nicht unbedingt aufs Werden versessen sein, nein (\u00fcberall lauern Gefahren), sondern es scheint eher um ein R\u00e4tsel zu gehen, an dem man auf eine bestimmte Weise beteiligt sein kann, ganz nach Belieben der Einstellungen, ja, aber eben doch nicht so beliebig, dass es nicht vor allem um die Einstellungen ginge, die vielen Einstellungen, die zu Gef\u00fchlen werden k\u00f6nnen oder auch nicht, und zu Gedanken, die sich wie hungrige Hunde verhalten k\u00f6nnen, oder wie Affen, wie sie gerne in Asien sagen, oder wie Gespenster, die man f\u00fcrchtet, aber nie wirklich kennenlernen will, die D\u00e4monen, die in einem wohnen. Es gibt LehrerInnen, die sich auf die Handhabung von D\u00e4monen spezialisiert haben (z.B. Tsultrim Alione, eine buddhistische Lama (istin?). So wie alle Wege nach Rom f\u00fchren k\u00f6nnen, so gibt es immer wieder eine Menge Menschen, die nie in Rom waren. Man sagt ja viel \u00fcber diese Zeit, in der wir gerade leben, und wahrlich, man darf staunen \u00fcber die Intelligenz, die sich in Artikeln guter Zeitungen darlegt, so als k\u00f6nnten auf einmal sehr viele ein Club of Rome sein, bei deren Mitglieder man einen gewissen Grad von Erleuchtung erwartet, nicht, dass Erleuchtung gerade eine ma\u00dfgebende Rolle spielt. Auch hier kann man einem gewissen Exzess der Formulierungen nachsp\u00fcren, die einen, ist man wortverf\u00fchrbar, heimlich zum Bleistift greifen und einen vielleicht ein bisschen neidisch auf die Exzellenz des Ausgedr\u00fcckten starren lassen. Und durch dieses breitgef\u00e4cherte Erwachen des kollektiven Bewusstseins hindurch, das vor keiner L\u00f6sung gedanklich zur\u00fcckschreckt, werden automatisch andere Stimmen geweckt. Wie aus einem Nirgendwo tr\u00f6pfeln sie herein und finden eine Sprache, der man zuh\u00f6ren kann. Das ist kein Pflichtprogramm, das ist nicht vorgeschrieben. Das ist vielleicht eher ein tiefes Bed\u00fcrfnis, selbst dagewesen zu sein in der Zeit und sie durch eigenes Sch\u00f6pfertum mitzugestalten, sodass ich mich einigerma\u00dfen unabh\u00e4ngig verhalten kann den Sch\u00f6pfungsweisen anderer\u00a0 gegen\u00fcber, die keine Antwort sein k\u00f6nnen auf das, was ich bin, oder ich auf sie, wir aber dennoch uns gegenseitig mitgestalten im Umgang miteinander, was eine gewisse Reife voraussetzt, die kein Geschenk des Himmels ist, ihm aber auch nicht schadet.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Bild zeigt Steine in Apulien<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Man findet eine Welt vor und denkt erstmal: das ist so, so ist sie, die Welt, obwohl man sie bei allen vorhandenen \u00dcbereinstimmungen immer nur durch sich selbst sieht. Das individuelle Sehen wird d a geschult, wo M\u00f6glichkeiten und Interessen hinflie\u00dfen. 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