{"id":7717,"date":"2019-05-13T09:42:04","date_gmt":"2019-05-13T09:42:04","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7717"},"modified":"2019-05-13T11:09:43","modified_gmt":"2019-05-13T11:09:43","slug":"reisen-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7717","title":{"rendered":"reisen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7724\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190513-WA0001-e1557745500161-300x193.jpg\" alt=\"\" width=\"437\" height=\"281\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190513-WA0001-e1557745500161-300x193.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190513-WA0001-e1557745500161-768x495.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190513-WA0001-e1557745500161-1024x660.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG-20190513-WA0001-e1557745500161.jpg 1496w\" sizes=\"auto, (max-width: 437px) 100vw, 437px\" \/><\/p>\n<h5>Einige Einheimische haben uns den Hinweis gegeben, auf keinen Fall im Sommer nach Apulien zu kommen, wenn alles, was jetzt so leicht verschlafen erscheint, zu voller Touristenbedienung hochgetrieben wird f\u00fcr die paar Monate, die versichern, dass man den Winter \u00fcber alles hat, was man sich angew\u00f6hnt hat zu brauchen. Auch das hat mich an Indien erinnert, als sich \u00fcber die Jahre hinweg auf einmal alle viel leisten konnten und bauten, wie es Menschen gerne tun, sich H\u00e4user, die dann viel Wartung in Anspruch nehmen. Oft wird im Aufbau des Materiellen\u00a0 vergessen, dass dann, wenn alles Erw\u00fcnschte sich manifestiert hat, andere Fragen auftauchen. Jetzt ist die Form da, nur welche Substanz beinhaltet sie? Asiatische Weisheitslehrer sprechen ja gern von dem Inhalt als Leere als (z.B.). des Kruges wahre Substanz. Aber diese Leere, oder man k\u00f6nnte sie auch den geistigen Freiraum nennen, ist aber das Arbeitsfeld eines ganzen Lebens, das sich priorit\u00e4tsm\u00e4\u00dfig auf diese M\u00f6glichkeit ausgerichtet hat, einmal MeisterIn des eigenen Feldes zu sein und der eigenen Samenbank. So ist es auch immer f\u00f6rderlich, sich aufzumachen und aus dem gebauten Rahmen zu treten, wo trotz aller potentiellen Dynamik und Kreativit\u00e4t immer auch die Bequemlichkeiten ihre Wege finden, einen zu hindern an der Abenteuerlust. Es zwingt einen auch keiner, durfte ich feststellen als Antivakanzianerin, sich als Tourist zu benehmen, denn \u00fcberall, denke ich, wird einigerma\u00dfen authentisches Verhalten auch wertgesch\u00e4tzt. Wenn man nicht zwanghaft nach netten Verbindungen mit Fremden sucht, kann es so ziemlich \u00fcberall zu \u00fcberraschenden Begegnungen kommen. Auch gibt es ja nicht wirklich ein Land, in das man einfach hineinfahren oder durchwandern kann, als w\u00e4re alles nur f\u00fcr den eigenen Bedarf hergerichtet, auch wenn viele das so sehen, weil man sich ja gegenseitig bedient. Das ist Tourismus, den ich auch in Indien als eine Art t\u00f6dlicher Bewegung wahrgenommen habe, eine Krankheit, die man allen Menschen g\u00f6nnt, weil nicht alle, aber doch sehr viele, sich alles leisten und auch \u00fcberall hinschauen k\u00f6nnen. Da passiert dann was in der Gesellschaft. Es kann auch gesund sein, die Wurzel einfach links liegen zu lassen und zu neuen Ufern aufzubrechen, aber zu welchen? Nicht jede Zeit bringt einen Leonardo da Vinci hervor, auch nicht unbedingt einen Fellini oder einen Visconti. Doch wer wei\u00df, was gerade alles kreativ hervorgebracht wird und wer es versteht, die Zeit mit einer guten Lupe zu betrachten, damit uns selbst klar wird, in was w i r uns bewegen, und was f\u00fcr uns noch m\u00f6glich ist, auch wenn es einen minimalen Aufwand an Blindheit erfordert, und was ganz einfach n i c h t mehr geht, weil es mit dem eigenen Wesen nicht mehr kompatibel ist,<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einige Einheimische haben uns den Hinweis gegeben, auf keinen Fall im Sommer nach Apulien zu kommen, wenn alles, was jetzt so leicht verschlafen erscheint, zu voller Touristenbedienung hochgetrieben wird f\u00fcr die paar Monate, die versichern, dass man den Winter \u00fcber alles hat, was man sich angew\u00f6hnt hat zu brauchen. 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