{"id":7584,"date":"2019-04-25T09:02:56","date_gmt":"2019-04-25T09:02:56","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7584"},"modified":"2019-04-25T09:03:24","modified_gmt":"2019-04-25T09:03:24","slug":"anliegen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=7584","title":{"rendered":"Anliegen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-7587\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190425_094846-289x300.jpg\" alt=\"\" width=\"341\" height=\"354\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190425_094846-289x300.jpg 289w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190425_094846-768x797.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/20190425_094846.jpg 958w\" sizes=\"auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px\" \/><\/p>\n<h5>Mir hat der Ausdruck &#8222;am Herzen liegen&#8220; immer gefallen, auch wenn er Gefahr l\u00e4uft, sich als romantisch zu offerieren, was ja auch harmlos ist.\u00a0 F\u00fcr mich tr\u00e4gt er oft das Bild eines Banian Baumes, unter dessen Obhut und Schatten sich zusammenfinden kann und zusammengefunden hat, was sich als wesensnah empfindet, nicht im Sinne einer &#8222;Gleichheit&#8220;, sondern eines ruhigen Vertrauens, das sich durch Erfahrung\u00a0 und Umgang miteinander erschaffen und gen\u00e4hrt hat. Eine Art Garten, ein innerer Kepos. In der Welt des Likens und Not-Likens ist es beruhigend, dass die inneren G\u00e4rten uneingeschr\u00e4nkt sein k\u00f6nnen in ihrer geistigen Architektur, und eingeladen ist, wer sich eingeladen f\u00fchlt, wo Freundschaft und Liebe m\u00f6glich sind und Andersartigkeit gesch\u00e4tzt wird, dieses Zulassen von Fremdheit und dem Interesse daran innerhalb der m\u00f6glichen N\u00e4he. Wo man die Anliegen austauschen kann, ohne Gefahr, dass es zu Verstummungen kommt. Diese Verstummungungen, die wir alle kennen, wenn klar wird, was klar werden muss. Die un\u00fcbertrefflich schwierigen Seilt\u00e4nze, wenn man einerseits zum Volk geh\u00f6rt (und seine gesch\u00e4tzte Sprache spricht), in dem man geboren ist, und andrerseits dieses Volk erst verstehen lernt wie sich selbst, was Zugeh\u00f6rigkeiten erm\u00f6glicht auf jeder Bandbreite. Wenn Grenzen offen sind und die meisten L\u00e4nder bereisbar und und die Reisen bezahlbar, kommen erweiterte Wahrnehmungen hinzu. Die Vielen und die Wenigen sind \u00fcberall. Die Zufriedenen und die Unzufriedenen, Die an starre Glaubenss\u00e4tze gebundenen Hierarchien, die verordneten Ordnungen der Regierungen, das Verh\u00e4ltnis von Mutter oder Vater Staat und ihren und seinen Kindern, die Verherrlichung von Gewalt und Religion, die Geschlechterfragen. Und dann die Oasen und G\u00e4rten, die auch gleichzeitig entstehen, damit das geistige Potential des grandiosen Vorgangs &#8222;Leben&#8220; nicht untergeht in den vorletzten Wirklichkeiten. Deswegen werden Zeiten, in denen d\u00fcstere Prophezeiungen die Runde machen, die wegen ihrer Nachvollziehbarkeit so einleuchtend scheinen, diese Zeiten werden auch gesch\u00e4tzt, wenn Einzelnen klar wird, dass gerade die sogenannten fetten Jahre sich so geeignet zeigten, mit bestimmten Praktiken in Ber\u00fchrung zu kommen, die eine brauchbare Weile als zeitlos gelten konnten, bis auch ihre Grenzen sich zeigten. Wenn das extra Auge ins Spiel kommt und dort dringend gebraucht wird. Nicht, um von den H\u00f6hen und H\u00f6hlen des Himalaya heraus und herunter einem geheimnisvollen Auftrag zu dienen, der un\u00fcberpr\u00fcfbar bleibt, sondern, sollte es jemals brauchbares Wissen gegeben haben, es nun mitten an den Orten\u00a0 der menschlichen Einrichtungen sich auf vielf\u00e4ltigste Weise zu zeigen beginnen kann. Dann zur\u00fcck zu den G\u00e4rten, wo das Wesentliche weiterhin geh\u00fctet wird und freies Kommen und Gehen stattfindet, und das willkommengehei\u00dfene Lagern an den Wurzeln der B\u00e4ume. Wo die Anliegen sich kraftvoll und behutsam entfalten k\u00f6nnen.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mir hat der Ausdruck &#8222;am Herzen liegen&#8220; immer gefallen, auch wenn er Gefahr l\u00e4uft, sich als romantisch zu offerieren, was ja auch harmlos ist.\u00a0 F\u00fcr mich tr\u00e4gt er oft das Bild eines Banian Baumes, unter dessen Obhut und Schatten sich zusammenfinden kann und zusammengefunden hat, was sich als wesensnah empfindet, nicht im Sinne einer &#8222;Gleichheit&#8220;, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7584","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7584","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7584"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7584\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7589,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7584\/revisions\/7589"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7584"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7584"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7584"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}