{"id":6751,"date":"2019-01-03T06:07:18","date_gmt":"2019-01-03T06:07:18","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6751"},"modified":"2019-01-03T06:10:51","modified_gmt":"2019-01-03T06:10:51","slug":"6751","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6751","title":{"rendered":"deichseln"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6752\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190102_100120-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"463\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190102_100120-169x300.jpg 169w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190102_100120-768x1365.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190102_100120-576x1024.jpg 576w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190102_100120.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px\" \/><\/p>\n<h5>Das ist der Wolf, der sich als Schatten mit dem Hund bewegt. Das Gleichnis, das sich hier mit dem Menschen aufdr\u00e4ngt, lasse ich jetzt lieber, obwohl es ein interessanter Gedanke ist, das Unterbewusstsein als ein Tier zu verstehen, das als Schatten mitzieht, bis man Licht in die Kammer bringt und wow!, das bin ja ich! rufen kann mit der angebrachten Freude und dem notwendigen Schrecken. Auch die uns durch Forscher vermittelte, hohe Prozentzahl, die man zwischen Mensch und Affe in der DNA gefunden hat, fand ich nie sehr beeindruckend oder \u00fcberzeugend, da es lediglich auf k\u00f6rperliche Fakten hinweist, w\u00e4hrend man in der M\u00f6glichkeit des Bewusstseins doch gravierende Unterschiede akzeptieren muss. Auch was die Zeit betrifft, so sind wir wieder an einer dieser Schnittstellen, wo m\u00f6glichst Vieles neu zu bedenken ist. Wenn man manchmal z.B. \u00fcber eine Statistik stolpert, die einem klar macht, dass es auf der Welt immer mehr Menschen gibt, die chemische Substanzen, ob als Medizin oder Droge, in sich hineinwerfen, sagt es einem genau so viel oder so wenig wie das Sterben der Wale oder der K\u00fche an der Plastikmasse, die nicht mehr einzud\u00e4mmen ist. Auch will man sich nicht einreihen in den Wettlauf apokalyptischer Visionen, die in letzter Konsequenz alle auf eine einzige Tatsache hinweisen, die zu erkennen jederzeit f\u00f6rderlich ist: die Zeit ist kostbar und st\u00e4ndig am Verrinnen. Wie will ich sie gestalten, und wie viel Bewegungsraum habe ich mir daf\u00fcr geschaffen. Auch das &#8222;Gott deichselt alles&#8220; der Inder kann ich nicht mehr h\u00f6ren. Es gibt Ausnahmen, eine davon habe ich gestern schon erw\u00e4hnt in der Person von Laxmi Kant. Er schiebt auch alles, was er ist, auf Gott. Aber die Gnade, in der er lebt, eine Art Licht der Dankbarheit und Bescheidenheit, das ihn umgibt, zeigt, dass er sein Ich tats\u00e4chlich abgegeben hat. &#8222;Gott hat mir alles gegeben und mehr, viel mehr&#8220;, hat er heute gesagt. Das ist m.E. der einzige Weg, der es m\u00f6glich macht, &#8222;Gott&#8220; als eine Instanz zu benutzen, die einem erm\u00f6glicht, das Ich weiter zu transportieren an einen Ort, den man f\u00fcr verl\u00e4sslich h\u00e4lt. Aber wer kann das schon? Laxmi Kant ist simpel, sehr simpel, doch man kann genau deswegen sehr gut sehen, wie das, was er ist, das Sein adelt. Vielleicht pr\u00e4gen wir auch st\u00e4ndig unsere eigenen Kreisl\u00e4ufe, und alle werden oder sind, was sie glauben, wodurch sich die Welt vor unseren Augen (nur f\u00fcr uns) auf diese Weise umsetzt. Das Konzept von &#8222;Maya&#8220;, dem illusion\u00e4ren Gewebe des jeweils Daseienden, ist tief, und es ist spannend und abenteuerlich, es als empfundene Realit\u00e4t zuzulassen, vor allem, um zu erkennen, dass ich am Steuer meines eigenen Nachens sitze, auch mal Surfboard, sure, auch mal Raumschiff, und mal K\u00f6rper, in dem die Archive lagern, und wo man\u00a0 das Zeug findet, das man braucht, um das Lebendige nicht unn\u00f6tig zu beschweren. Da vorne am Tunnel wartet, wie lange auch immer es einem vorkommen mag: der Abschied von allem, was einem m\u00f6glich erschien und liebens-und lebenswert.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist der Wolf, der sich als Schatten mit dem Hund bewegt. Das Gleichnis, das sich hier mit dem Menschen aufdr\u00e4ngt, lasse ich jetzt lieber, obwohl es ein interessanter Gedanke ist, das Unterbewusstsein als ein Tier zu verstehen, das als Schatten mitzieht, bis man Licht in die Kammer bringt und wow!, das bin ja ich! 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