{"id":6744,"date":"2019-01-02T06:19:02","date_gmt":"2019-01-02T06:19:02","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6744"},"modified":"2019-01-02T06:21:19","modified_gmt":"2019-01-02T06:21:19","slug":"6744","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6744","title":{"rendered":"aufnehmen"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6747\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190102_1130301-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"285\" height=\"506\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190102_1130301-169x300.jpg 169w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190102_1130301-768x1367.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/20190102_1130301.jpg 1069w\" sizes=\"auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px\" \/><\/h5>\n<h5>Das Ergebnis einer solchen allj\u00e4hrlichen Cosmo-Party wie der Eintritt in die neue Zahl ist nat\u00fcrlich bescheiden, nicht, dass man Erwartungen daran gekn\u00fcpft h\u00e4tte oder kn\u00fcpfen w\u00fcrde. Man kann sich vielleicht mal kurz vorstellen, wie es w\u00e4re, wenn diese Milliarden, die wir sind, alle rundum eine Weile gemeinsam schweigen w\u00fcrden. Nicht das Schweigen der Einsamen und sich verlassen F\u00fchlenden, sondern vielleicht aus Achtung der Stille gegen\u00fcber, durch die ein Quantensprung im Bewusstsein der Menschheit zumindest denkbar w\u00e4re. Doch wohin w\u00fcrde gesprungen werden?, denn es w\u00fcrde ja nur Sinn machen, wenn es eine deutliche Ver\u00e4nderung in der pers\u00f6nlichen Wahrnehmung der Einzelnen erzeugen k\u00f6nnte. Man sieht einen in unvorstellbarer Gr\u00f6\u00dfe sich entfaltenden Scheibenwischer \u00fcber die mentalen Einrichtungen der Menschheit streifen und wieder verschwinden. Keiner wei\u00df, dass es alle betrifft. Ein Bed\u00fcrfnis nach authentischen Verbindungen taucht auf, eine Milde des Herzens macht sich breit in den Bev\u00f6lkerungen. Die enttr\u00fcbten Augen sehen auf einmal, dass die Existenz eines jeden einmalig und kostbar ist, und dass tats\u00e4chlich in der kurzen Zeit unseres planetarischen Besuches jede Sekunde z\u00e4hlt, nicht durch Zahlen, sondern durch ihren eigenen Wert. Gestern fr\u00fch war ich nicht unterwegs am Morgen, weil ich der Nacht hinterherschlafen musste, was auch ganz angenehm war. Man kann dann z.B. erfahren, dass die eigenen Ordnungen einem gut tun k\u00f6nnen, aber dass sie gerne auch mal unterbrochen werden, um nicht in selbst auferlegte Sklaverei zu verfallen, ohne dass man es merkt.\u00a0 Heute war es dann auch wieder sch\u00f6n, an &#8222;meinem&#8220; Platz am See den Sadhu (Baba\/M\u00f6nch) zu treffen, der \u00fcber seinen Ischiasnerv klagt, um den herum sich eine kleine Gruppe von uns gebildet hat, die t\u00e4glich neue Vorschl\u00e4ge machen, wie es ihm besser gehen k\u00f6nnte, von W\u00e4rmflasche, die er ablehnt, bis Senf\u00f6l. Er sieht mich als Schwester auf dem Pfad, dann kommt noch der Priester dazu, und Laxmi Kant, den man einen &#8222;seva dhari&#8220; nennt, einen, der Dienst macht am Anderen, in diesem Fall am Baba. Zur Zeit macht er t\u00e4glich chai, den ber\u00fchmten indischen Tee mit guter Milch und Zucker, f\u00fcr uns alle. Er ist auch mit dem Baba \u00fcber ein Handy verbunden, sodass\u00a0 der ihn aus seiner Mini-Zelle heraus um alles bitten kann, was er braucht. Weil Laxmi Kant so ein stiller, wunderbarer Mensch ist, kann der Baba ihm stundenlang sein Leben erz\u00e4hlen, was er auch mit uns macht, denn er hat eine Menge erlebt und bevor er tats\u00e4chlich stirbt, muss er offensichtlich alles noch einmal vor Augen holen. Laxmi Kant ist auch klug und sagt auch ab und zu was zu den Sachen, aber meistens h\u00f6rt er zu, beziehungsweise leiht er dem Baba sein Ohr, weil der es dringend braucht. So einen Menschen wie Laxmi Kant habe ich selten au\u00dferhalb von Indien getroffen. Er strahlt eine Menschenw\u00fcrde aus, die in einem eine W\u00e4rme erzeugt. Heute ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie arm seine Kleidung ist. Auf der Stra\u00dfe w\u00fcrde man ihn kaum sehen, denn es gibt doch sehr viele, die nicht im Strom des aufsteigenden Online-Indiens mitschwimmen k\u00f6nnen. Aber wenn man sich fragt angesichts der bestehenden Tatsachen, was all dieses &#8222;hohe&#8220; Denken und diese meditierenden Welten und diese sich in sogenannter Weisheit \u00fcber ihre unz\u00e4hligen Followers ergie\u00dfenden Gurus an Gutem und F\u00f6rderlichem und Friedensbereitem in den Dabeisitzenden hervorgebracht hat, da w\u00fcrde ich eher heute auf Laxmi Kant deuten und sagen: seht mal, ein Wunder! Ein liebevoller, bescheidener Mensch, voll da, aufmeksam, wach. Auch meine ausgesprochene Wertsch\u00e4tzung prallt an ihm ab. Ich kenne auch andere gute und authentische Menschen, klaro, in Ost und West, die von ihren ruhelosen Selbstbespiegelungen zumindest immer weniger geplagt werden. Aber es freut einen doch jedes Mal, wenn einem klar wird, dass ein authentischer Mensch vor einem steht, der die eigene Dankbarkeit n\u00e4hrt. Vielleicht ist es dieses Gef\u00fchl, das Dschalal ad-Din Rumi meinte, als er in einem seiner Verse sagte, wie froh er ist, im Kreis der Liebenden aufgenommen worden zu sein.<\/h5>\n<p>Diesen Stein oben im Bild habe ich heute fr\u00fch gefunden. Es ist eindeutig ein &#8222;heiliger&#8220; Stein durch die Farbe, aber ob die Zeichnung darauf durch Zufall entstanden ist, oder ob jemand ein bisschen gekritzelt hat, war nicht eindeutig zu sehen.. Es w\u00e4re sicherlich interessant, von einigen Hindus, die immer alle alles wissen und nie etwas nicht wissen, zu h\u00f6ren, wer sich da ihrer Meinung nach manifestiert hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ergebnis einer solchen allj\u00e4hrlichen Cosmo-Party wie der Eintritt in die neue Zahl ist nat\u00fcrlich bescheiden, nicht, dass man Erwartungen daran gekn\u00fcpft h\u00e4tte oder kn\u00fcpfen w\u00fcrde. Man kann sich vielleicht mal kurz vorstellen, wie es w\u00e4re, wenn diese Milliarden, die wir sind, alle rundum eine Weile gemeinsam schweigen w\u00fcrden. 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