{"id":6278,"date":"2018-10-25T08:09:50","date_gmt":"2018-10-25T08:09:50","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6278"},"modified":"2018-10-25T08:09:50","modified_gmt":"2018-10-25T08:09:50","slug":"entstehen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6278","title":{"rendered":"entstehen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-6279\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181025_070413-283x300.jpg\" alt=\"\" width=\"383\" height=\"406\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181025_070413-283x300.jpg 283w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181025_070413-768x814.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181025_070413-966x1024.jpg 966w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/20181025_070413.jpg 1057w\" sizes=\"auto, (max-width: 383px) 100vw, 383px\" \/><\/p>\n<h5>Man erf\u00e4hrt ja immer mal wieder das Paradoxe an Darstellungen, die aus einem selbst entstehen, n\u00e4mlich wie viel sie tats\u00e4chlich mit einem zu tun haben, obwohl genau d\u00a0 a s nie geleugnet werden kann. Das gilt nat\u00fcrlich zB. auch f\u00fcr einen Automechaniker, den man, wenn man Gl\u00fcck hat, in einem Menschen findet, dem man das Fahrzeug gerne anvertraut und mit dem man beim Dabeistehen noch ein gutes Gespr\u00e4ch f\u00fchren kann. Sie sind selten, aber es gibt sie. Man sieht dann, dass die geistigen Einstellungen in jeder Hinsicht die Handlungsweise bestimmen, da gibt es kein Ausweichen. Ausweichen aber kann man auch nicht der Tatsache, dass\u00a0 eine scheinbar unmessbare Zahl an Sichtweisen und seelischen Befindlichkeiten einem m\u00f6glich sind, die man alle erkunden und beobachten und erfassen kann, auch wenn das ganze holistische Rotationsfeld von Natur aus unfassbar ist, da sich in jedem Nu alles ver\u00e4ndert. Und man hat einen gewissen Spielraum der freien Entscheidung, in dem man heraust\u00fcfteln kann, wie man geartet ist, so, als g\u00e4be es noch eine Gletscherspalte zwischen der Form, also dem Menschen als Fahrzeug oder hochkompetenter Maschine, und dem Inhalt, der diese F\u00e4higkeiten nutzen kann gem\u00e4\u00df der eigenen Einstellungen und Verfassungen. So sind mir meine Bilder einerseits tief vertraut, andrerseits fremd, weil ich sie vorher ja nicht kannte. Bin ich der Mensch, der Ruhe sucht und findet in der befl\u00fcgelten Umarmung eines Wesens? In einem ber\u00fchmten Lied stehen gleich 14 Englein um das Lager des Schreiberlings herum (R\u00fcckert?) Man m\u00f6chte immer gut schlafen, aber vor allem vor einer gr\u00f6\u00dferen und l\u00e4ngeren Reise will man nicht wach liegen und an die 10 000 Dinge denken, von denen kein Schlaf zu erwarten ist. Nat\u00fcrlich ist man selbst st\u00e4ndig gefordert im Umgang mit Anderen, aber im Umgang mit sich selbst ist man wirklich gefordert, weil man dort auf sich selbst antworten kann. Wie bin ich eigentlich zu mir? Wie gehe ich mit mir um? Wie sehe ich mich und was traue ich mir zu? Irgendwann werden auch die Fragen im Sand verrinnen, und auch ihre Wirkung auf einen selbst wird versanden. Vielleicht kommt aber dann auch erst diese Freiheit, sie weiterhin zu stellen, denn es schadet selten, frische und neue Antworten zu finden, oder auch das Antwortlose an sich zu genie\u00dfen. Pers\u00f6nlich bewege ich mich gerade in der Gestaltung meines Abschieds. Ich merke sehr wohl, wie schwer es ist, Gef\u00fchle in Worte zu transportieren. Nur wei\u00df ich ja erst, wenn ich es tue, was in mir vorgeht. Das Bewusstsein ist das Transportmittel von den Traumgebieten in die Ebene der Erfahrbarkeit. Irgendwann kann man die Techniken hinter sich lassen, ja, muss die Techniken hinter sich lassen, damit man zu dem, was dahinter verborgen ist, wieder Zugang erh\u00e4lt. Wenn ich einerseits wei\u00df, wer ich bin, und andrerseits darauf angewiesen, mich jederzeit neu zu erfahren.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man erf\u00e4hrt ja immer mal wieder das Paradoxe an Darstellungen, die aus einem selbst entstehen, n\u00e4mlich wie viel sie tats\u00e4chlich mit einem zu tun haben, obwohl genau d\u00a0 a s nie geleugnet werden kann. 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