{"id":6116,"date":"2018-09-25T08:19:26","date_gmt":"2018-09-25T08:19:26","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6116"},"modified":"2018-09-25T08:27:03","modified_gmt":"2018-09-25T08:27:03","slug":"beidseitig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6116","title":{"rendered":"beidseitig"},"content":{"rendered":"<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6117\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180925_093939-300x240.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180925_093939-300x240.png 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180925_093939-768x614.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180925_093939.png 1018w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6118\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180925_094230-300x240.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180925_094230-300x240.png 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180925_094230-768x614.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180925_094230-1024x819.png 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180925_094230.png 1039w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/h5>\n<h5>Ab und zu muss man die andere Seite dazu nehmen, sei die eigene Ansicht auch noch so scheinbar klar und eindeutig, sonst sieht man das Jeweilige nicht in unterschiedlichem Licht, und das eigene Auge wird get\u00e4uscht durch die unverr\u00fcckbare Linie der Wahrnehmung. So ist es oft mit pers\u00f6nlichen Einstellungen, denen es nicht schadet, von der Gegen\u00fcberstellung eines ebneso einleuchtenden Gedankens \u00fcberrascht zu werden. Ein gutes Beispiel f\u00fcr mich ist daf\u00fcr der Blick. Es ist einleuchtend, dass der Blick, den ich\u00a0 auf alles werfe, weitgehend von meinem pers\u00f6nlichen Befinden abh\u00e4ngt. und dadurch auch meine Umgebung st\u00e4ndig mitformt. Das kann man, wenn man m\u00f6chte, t\u00e4glich an sich selbst beobachten. Die Quantenphysik hat uns gelehrt, so, als w\u00e4re sie auf einmal universelle Geheimsprache geworden, die gar nicht vor terroristischen Angriffen gesch\u00fctzt werden muss, nein. Auf dem Marktplatz der St\u00e4dte kann mein einen Ausrufer damit beauftragen, es allen zu sagen, weil es wichtig ist, und man k\u00f6nnte sicher sein, dass keiner stehen bleibt, und die, die stehen blieben, w\u00fcrden vermutlich den Zusammenhang aus innerem Erkennen heraus nicht verstehen, obwohl, wie oben begonnen, hat die Quantenphysik uns gelehrt, dass es sehr wohl der Blick ist, der unsere eigene Welt unaufh\u00f6rlich gestaltet, und zwar mit geradezu gnadenloser Pr\u00e4zision, obwohl man diese Gnadenlosigkeit auch als Freiheit auffassen und begreifen kann. Nun kam mir aber noch ein Gedanke dazu, der das Bild auf beunruhigende Weise erweitert, und zwar dadurch, dass es noch eine andere M\u00f6glichkeit des menschlichen Auffassungsverm\u00f6gens gibt, auf die Welt zu schauen. Diese Wahrnehmung einer anderen Schau-M\u00f6glichkeit kommt einem meist nach einiger Praxis des Austarierens zwischen dem Innen und dem Au\u00dfen, dem Hier und dem Dort, dem Lebendigen und seinem Widersacher. Ist d a s nun etwas im Lot und kann einem als Kompass dienen, so kann sich das von einem selbst Angestrebte wieder zur\u00fcckziehen an einen ruhigen und doch bewegten Ort im Inneren, an dem die Impulse des Sehens in eine Gelassenheit navigiert werden, die das Daseiende weder ignoriert, noch beteiligt ist an dem permanenten Meinungsaufbau \u00fcber die Dinge und ihre vermeintlichen Bedeutungen. Das hei\u00dft, ich erlaube mir eine \u00dcberm\u00fcdung an meinem eigenen Ich-Konstrukt &#8211; und lasse dadurch einfach sein, was ist. Vielleicht sehe ich das Andere dann zum ersten Male unget\u00fcncht von meiner eigenen Vorstellung und kann sehen, was es ohne meine Wahrnehmung (Meinung) ist. So kann man beides gr\u00fcndlich bedenken und zwischen der Kunst der Gestaltung und der Kunst des Nicht-Eingreifens in die Gestaltung\u00a0 eine f\u00fcr einen selbst angenehme Ausgleichung erlangen, die einem erm\u00f6glicht, souver\u00e4n(er) mit dem Erforderlichen umzugehen.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab und zu muss man die andere Seite dazu nehmen, sei die eigene Ansicht auch noch so scheinbar klar und eindeutig, sonst sieht man das Jeweilige nicht in unterschiedlichem Licht, und das eigene Auge wird get\u00e4uscht durch die unverr\u00fcckbare Linie der Wahrnehmung. 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