{"id":6112,"date":"2018-09-24T08:26:13","date_gmt":"2018-09-24T08:26:13","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6112"},"modified":"2018-09-24T08:27:15","modified_gmt":"2018-09-24T08:27:15","slug":"offen-zu-zu-offen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6112","title":{"rendered":"offen\/zu &#8211; zu\/offen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-6113\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180923_164329-181x300.png\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"439\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180923_164329-181x300.png 181w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180923_164329-768x1275.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180923_164329-617x1024.png 617w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180923_164329.png 1049w\" sizes=\"auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/p>\n<h5>Offensein ist ja ein sehr wertgesch\u00e4tzter Zustand, mit dem man gerne sich selbst verbindet, wohl wissend mit zunehmender Praxis, wie unumg\u00e4nglich es eines Tages ist, zu wissen, was man selbst darunter versteht. Ob es auch eine sch\u00e4dliche Offenheit gibt, zum Beispiel, oder ob man das Zu-sein gleicherma\u00dfen erfahren muss wie das offen Ausgerichtete, um \u00fcberhaupt zu wissen, wann es jeweils angebracht ist, die beiden Zust\u00e4nde wirken zu lassen. Nun ist man meistens ziemlich lange besch\u00e4ftigt\u00a0 mit dem Erfassen der pers\u00f6nlichen Seinsweise, einerseits aktiver Spieler im Spiel, andrerseits im Umgang mit anderen Spielern gen\u00f6tigt, einen gewissen und einem selbst so weit wie m\u00f6glich entsprechenden Durchblick zu erhalten von der vielf\u00e4ltigen und verwirrenden Playstation\u00a0 des universellen Vorgangs, in dem jede und jeder Einzelne die Sache erst einmal von seinem eigenen Standpunkt her ansieht. Eigentlich ist als Standpunkt \u00fcberhaupt kein anderer verf\u00fcgbar als der eigene. Alles weitere hat mit einem Hinauslehnen aus inneren T\u00fcren und Fenstern zu tun, manchmal auch Tore, die wie vergessene Kulturen im W\u00fcstensand des Zeitlosen herumstehen, dann auch ein Blick zuweilen in einen Abgrund, in unermesslicher Tiefe zwischen zwei Gletschern entstanden, wo das Eis mit seinen Ges\u00e4ngen allein ist. Oder auf einem hohen Ort, zu dem man technisch nach oben gebracht wird, und dort angekommen, von der Sicht nicht get\u00e4uscht wird, denn sie erlaubt einem grenzenlose Ausdehnung ganz im Sinne von: so weit das Auge reicht. So weit, wie das (innere und \u00e4u\u00dfere) Auge reicht, kann man es Offenheit nennen. Verl\u00e4sst man den Ort, ist diese Ausdehnung nicht mehr in derselben entspannten Gefahrlosigkeit angebracht. In der Wildernis des Aufenthalts muss man beides zur Verf\u00fcgung haben, das Erschlossene und das Verschlossene. Das Naive, so charmant es auch sein mag, ist immer auf das Gereifte angewiesen, sei es auch nur auf der Oberfl\u00e4che, wo es den Stoff f\u00fcr die Serien bietet. Zusein und zumachen unterscheidet sich auch. Sobald ich den Unterschied kenne zwischen auf-und zumachen, bin ich verantwortlich f\u00fcr die Dreht\u00fcr, bei der ich lerne, was ich drin haben m\u00f6chte und was nicht. Und was raus soll in die Welt, und was noch nicht gereift genug ist, um sich in der Welt zu bewegen. Was noch gen\u00e4hrt werden muss, um, der eigenen Vorstellung entsprechend, satt und gen\u00e4hrt zu sein. In Ruhe gelassen von sich selbst, sodass in dieser Ruhe der Genuss des Beisichseins empfunden werden kann, und sich als die Quelle grunds\u00e4tzlichen Wohlbefindens entpuppt.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offensein ist ja ein sehr wertgesch\u00e4tzter Zustand, mit dem man gerne sich selbst verbindet, wohl wissend mit zunehmender Praxis, wie unumg\u00e4nglich es eines Tages ist, zu wissen, was man selbst darunter versteht. 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