{"id":6019,"date":"2018-09-10T08:25:57","date_gmt":"2018-09-10T08:25:57","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6019"},"modified":"2018-09-11T07:27:05","modified_gmt":"2018-09-11T07:27:05","slug":"erschliessen-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6019","title":{"rendered":"erschlie\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-6029\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180911_075253-155x300.png\" alt=\"\" width=\"233\" height=\"451\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180911_075253-155x300.png 155w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180911_075253-768x1488.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180911_075253-528x1024.png 528w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180911_075253.png 930w\" sizes=\"auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><\/p>\n<h5>Der Mensch kann sich nicht ver\u00e4ndern? Doch, kann er. Auch werden wir durch die geistige und k\u00f6rperliche Str\u00f6mung des ganzen Geschehens, an dem wir Teil haben, permanent ver\u00e4ndert, sodass es vielleicht eher verbl\u00fcffend ist, wie unver\u00e4ndert die Dinge und die Menschen wirken k\u00f6nnen, so, als h\u00e4tte ein unab\u00e4nderliches Gesetz uns geformt, und es dr\u00e4ngt uns zur Freiheit, diesem Gesetz zu widerstreben und unsere eigenen Vorstellungen auf das Angetroffene zu projizieren. Damit auch wir verstehen, als wer wir gekommen sind, und wer wir dann sein werden, und ob der Seiltanz gelingt, einerseits eine Geschichte zu sein, und andrerseits\u00a0 gerade diese Materie der auferlegten Geschichte, die wir nicht selbst gew\u00e4hlt haben, als Anlass zu sehen, mit eigenem Willen auf diese Materie einzugehen und sie zu bilden. Das hei\u00dft auch, sie nach au\u00dfen zu manifestieren, damit f\u00fcr einen selbst sichtbar wird, aus was f\u00fcr einem Stoff man ist, und wie man damit umgeht, soweit die Umgebungen und die Familienb\u00fcnde und die Kulturen und die Traditionen und die fixierten Rituale es einem erlauben, sich verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ungest\u00f6rt zu manifestieren. Auch gehen von der Befindlichkeit der Einzelnen st\u00e4ndig Signale aus, die still und heimlich einen Gesamtteppich der Befindlichkeiten weben, f\u00fcr deren Muster sich der Beruf des Politikers erschaffen hat, der g\u00fcnstigerweise das Wohl des Volkes im Auge hat. Wie kann jemand das Wohl des Volkes im Auge haben, wenn das eigene Wohl abhanden gekommen ist. Was f\u00fcr Melania Trump vielleicht eine d\u00fcstere und von Wohlstand umw\u00f6lkte Ahnung gewesen sein mag, ist nun Bedrohung der ganzen Welt. Alle Menschen treffen Entscheidungen, ohne zu wissen, was sie ausl\u00f6sen oder anrichten. In allem Verhalten muss eine gewisse \u00dcbung vorhanden sein, damit ich \u00fcberhaupt entscheiden kann,\u00a0 wie jemand etwas sieht, und wie ich selbst es sehe. Nat\u00fcrlich waren in &#8222;Raumschiff Enterprise&#8220; Uniformen nichts wirklich Bedrohliches, aber nur auf diesem Raumschiff selbst. Alle schienen gut besetzt in ihren Rollen und stolz darauf, sie ausf\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Wenn sich nun ein paar Leute ungerecht behandelt f\u00fchlen, kann das geregelt werden auf die angebotene Weise. Wenn allerdings immer mehr Menschen sich auf diesem Planeten unwohl\u00a0 und nicht in guter Besetzung ihres Dramas f\u00fchlen, dann muss man schauen, wo die M\u00f6glichkeiten der Ausgleichung liegen. Hier sind wir wieder an dem schwierigen Punkt pers\u00f6nlicher Einsch\u00e4tzung. Sehe ich mich als einen fl\u00fcchtigen Tintentropfen im All, so mag das auch ein Tr\u00f6pfchen Wahrheit beinhalten, mir aber sicherlich nicht besonders behilflich sein als angemessener Ratschlag. Sehe ich mich als die n\u00e4chste Kaiserin Japans, das w\u00e4re auch nicht vorteilhaft. Der Vorteil w\u00e4re, wenn ich einsch\u00e4tzen kann, ob eine pers\u00f6nliche Umstellung entweder im Gedankentum oder in der praktischen Handhabung der Vorg\u00e4nge angebracht ist. Z.B. DichterInnen sollen nicht politisch sein, sagte mal einer von ihnen, aber manchmal haben sie keine andere Wahl, als u.a. auch politisch zu denken, und zwar wenn es ganz eng entweder mit dem Schrecken, oder mit der Freude gekoppelt ist. Daher immer mal wieder der Ruf nach den guten Nachrichten, denn der Mensch ist auch ein\/e Zauberer\/in, der niemals, niemals, von einer Maschine auch nur im geringsten erfasst werden kann. Doch, im Geringsten schon, aber nicht in erf\u00fclltem, lebendigem Sein, in dieser letztendlich ganz und gar sich selbst organisierenden Ordnung, die ihren Kreislauf selbst schlie\u00dfen kann in der pr\u00e4natalen Ankunft, wo sich die Logik des Daseins erschlie\u00dft.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mensch kann sich nicht ver\u00e4ndern? Doch, kann er. 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