{"id":6012,"date":"2018-09-08T10:07:09","date_gmt":"2018-09-08T10:07:09","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6012"},"modified":"2018-09-08T11:10:09","modified_gmt":"2018-09-08T11:10:09","slug":"pendeln","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=6012","title":{"rendered":"pendeln"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6013\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180908_073631-173x300.jpg\" alt=\"\" width=\"173\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180908_073631-173x300.jpg 173w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180908_073631.jpg 274w\" sizes=\"auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6014\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180908_073802-168x300.png\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180908_073802-168x300.png 168w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180908_073802.png 185w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6013\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180908_073631-173x300.jpg\" alt=\"\" width=\"173\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180908_073631-173x300.jpg 173w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20180908_073631.jpg 274w\" sizes=\"auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px\" \/><\/p>\n<h5>Samstags kann man dann weiterhin gewisse Unruhen pflegen, berechtigte und unberechtigte. Viele Menschen arbeiten weniger oder halbtags oder gar nicht oder bis in die Nacht hinein. Der Kopf kann trotzdem frei sein, oder unterhaltsame Dinge gehen darin vor, Feste sind in Vorbereitung, manche werden erst geboren, andere sterben bereits, oft schon sehr fr\u00fch, auch wenn sie in jedem Alter schon ein Leben hinter sich haben. Ohne ein Leben gehabt zu haben, kann man nicht sterben. Der Samstag ist geeignet f\u00fcr derlei Gedanken. Ob ich mich auch noch tiefer aufregen soll als andere es schon getan haben \u00fcber Seehofers Bemerkung?, als h\u00e4tten wir nicht momentan die ultimate politische Besetzung von herrschenden Dumpfbacken zum Betrachten, die sich im Glanz ihrer Helden-Outfits missverstanden f\u00fchlen. Und dann &#8218;Merkel muss weg&#8216; schreien, als st\u00fcnden die Geeigneten schon Schlange. Und wo selbst noch Dumpfbacke, das ist nat\u00fcrlich auch eine notwendige Zwischenfrage, und hat man sich denn schon freiwillig zur Integrationsbeauftragten gek\u00fcrt und ist durch die dazugeh\u00f6rige innere Praxis gegangen. Menschen mit Migrationshintergrund!? Gibt es welche ohne? Und dann eben dieser aus den dunklen Lavahallen herausgespieene Satz, nein, falsch, gar nicht gespieen, sondern der ziemlich d\u00fcmmlich vor sich hingemurmelte Satz \u00fcber die &#8218;Mutter aller Probleme&#8216;. Da zuckt&#8217;s einem doch samst\u00e4glich in der Feder mit der Frage: Die Mutter? Mutter aller Probleme? Du selbst (Horst), schon integriert? Integriert in was? In das Bayern? In das Deutschland? In die weite Welt? Schon genug gereist? Vor lauter Sorge um den Posten noch zum Nachdenken gekommen? Es ist dieses Garnichtverstehenk\u00f6nnen von einander, dass am Samstag zum Ausdruck kommen kann. Leider geht hier ja samstags keiner herum mit einer Schale, in der R\u00e4ucherwerk vor sich hingl\u00fcht, und erinnert die Anzutreffenden an die tiefe Nacht, in der finsteres Bewusstsein sich aufhalten kann, umrundet mit menschlicher H\u00fclle. Man k\u00f6nnte eine Art kunstvoller Kopfverh\u00fcllung in das weite Feld potentieller Marktl\u00fccken einf\u00fchren, schwarz, mit kleinen\u00a0 Augen\u00f6ffnungen. Das zieht man auf, wenn man nicht gut drauf ist oder keinen sehen oder keinem begegnen will. Dann k\u00f6nnte jeder erkennen, was mit einem los ist, und aus dem Weg gehen. Ach so, das gibt&#8217;s auch schon. Alles gibt es schon. \u00dcber das, was fehlt, einem selbst oder allen, kann man nat\u00fcrlich auch samstags gut nachdenken, da vor allem morgens viele der Besch\u00e4ftigungen wie automatisch ablaufen. Ich durchstreife im Kontext der politischen Lage kurz innerlich unsere Nachbarn in n\u00e4chster Umgebung. Angenehme Nachbarn, \u00fcberall Migrationshintergrund. Das beruhigt ein wenig, weil es so wenig mit Deutung und Bedeutung verbunden ist. Doch t\u00e4glich, auch samstags, ein wenig das Eigene ausloten, das kann sicherlich nicht schaden, so ein Loten in der Mitte des Raumes.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstags kann man dann weiterhin gewisse Unruhen pflegen, berechtigte und unberechtigte. Viele Menschen arbeiten weniger oder halbtags oder gar nicht oder bis in die Nacht hinein. 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