{"id":5864,"date":"2018-08-18T08:47:19","date_gmt":"2018-08-18T08:47:19","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5864"},"modified":"2018-08-18T09:24:59","modified_gmt":"2018-08-18T09:24:59","slug":"reich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5864","title":{"rendered":"reich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5866\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180817_174811-290x300.jpg\" alt=\"\" width=\"290\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180817_174811-290x300.jpg 290w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180817_174811-768x794.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180817_174811-990x1024.jpg 990w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180817_174811.jpg 1062w\" sizes=\"auto, (max-width: 290px) 100vw, 290px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5867\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180818_093928-83x300.png\" alt=\"\" width=\"83\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180818_093928-83x300.png 83w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180818_093928-284x1024.png 284w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180818_093928.png 467w\" sizes=\"auto, (max-width: 83px) 100vw, 83px\" \/><\/p>\n<h5>Es gibt schlichte Definitionen, die durchaus bedenkenswert sind. So ist &#8222;reich&#8220; ganz sicher der-oder diejenige, der oder die alles hat, was er oder sie braucht. Kaum hat der Wahrheitsgehalt dieses Satzes in einer Gehirnwindung gez\u00fcndet, wird es sofort komplex. Die Hinterfragung der uns am einfachsten, selbstverst\u00e4ndlichsten und logisch erscheinenden Dinge ist und bleibt eine der wichtigsten Zweige des Denkapparates.\u00a0 Wer entscheidet also, was ein Mensch braucht, und wei\u00df der Mensch selbst, was er braucht. Da ziehen z.B. die neuen, wohlhabenden Senioren-Nomaden hinaus in die weite Welt, komfortabel in der vertrauten Enge ihres Kleinheimes, alles wieder ganz klein und einfach. Da das Bild, das man sieht, sich so \u00e4hnelt, f\u00e4llt es schwer, sich dort in etwas hineindenken zu k\u00f6nnen, was vielleicht gar nicht da ist. Vielleicht grassiert ja ein \u00e4u\u00dferer Reichtum Hand in Hand mit einer inneren Armut. Selten kommt gro\u00dfer weltlicher Reichtum mit innerem Reichtum zusammen, doch wer will und kann das korrekt einsch\u00e4tzen. In den wohlhabendsten Wohnungen, in denen ich Gast war, schien mir die Schwere der Einrichtung schon als Kind beklemmend. Die unverr\u00fcckbaren Schr\u00e4nke und Betten, das oft traumatisierend Einsinkende in die Materie-Welt, wo t\u00fcchtig geschuftet werden muss, um zu haben, was gew\u00fcnscht wird. Es kann allerdings auch einen gro\u00dfartig kreativen Charakter haben, wenn ein Mensch, oder auch Menschen zusammen, die Unverr\u00fcckbarkeit ihres gemeinsamen Schicksals manifestieren. Das meint hier die Akzeptanz des Von-mir-selbst-Erzeugten, auf das ich Antwort h\u00f6ren und geben m\u00f6chte. Reichtum h\u00e4ngt ab vom M\u00f6chten. Was habe ich schon, und was m\u00f6chte ich noch. Es geht auch um ein Gef\u00fchl, das geschult werden muss. Durch was und durch wen f\u00fchle ich mich bereichert, wen und von wem wahrgenommen? Wenn man durch die Geschichte der V\u00f6lker streift, in welcher Weise auch immer, f\u00e4llt auf, wie man mit eigenem Zeitraffer sehen kann, wie alles kommt und wieder geht, wie Reiche\u00a0 und ihre Br\u00e4uche zerfallen und wieder entstehen, wie stabil Geglaubtes so einfach zerrinnt, und wie oft Menschen vor den Tr\u00fcmmern ihres Reichtums gestanden sind. Und immer wieder werden Menschen geboren, die glauben, dass ihnen alles geh\u00f6rt, die Tiere, die Meere, die W\u00fcsten.Wer hat ausgeteilt? Wer hat gegeben? Das Ma\u00dflose kennt keine Grenzen, daher merkt es zu sp\u00e4t, dass es sich selbst vernichtet. Dabei gibt es gar keinen Gesetzgeber gegen die Freiheit. Nur der K\u00f6rper der Erde gibt Antwort. Das K\u00f6rperliche hat eine Grenze. Wo f\u00fchren sie hin, die Gedanken. Manchmal halten sie ein und f\u00fchren nicht weiter. Wer wei\u00df da noch,\u00a0wer den Kompass nimmt und das Steuerrad, und wer den Nachen bewegt durch die Kairosgew\u00e4sser, sich das neue Mantra zueigen machend:\u00a0 Spurwechsel!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt schlichte Definitionen, die durchaus bedenkenswert sind. So ist &#8222;reich&#8220; ganz sicher der-oder diejenige, der oder die alles hat, was er oder sie braucht. Kaum hat der Wahrheitsgehalt dieses Satzes in einer Gehirnwindung gez\u00fcndet, wird es sofort komplex. 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