{"id":5828,"date":"2018-08-13T08:54:46","date_gmt":"2018-08-13T08:54:46","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5828"},"modified":"2018-08-13T08:54:46","modified_gmt":"2018-08-13T08:54:46","slug":"kosmische-staubspur","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5828","title":{"rendered":"kosmische Staubspur"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-5829\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180811_090909-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"273\" height=\"485\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180811_090909-169x300.jpg 169w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180811_090909-768x1365.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180811_090909-576x1024.jpg 576w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180811_090909.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px\" \/><\/p>\n<h5>Sch\u00f6ner Titel. Habe ich mir unterwegs im Vor\u00fcbergehen aus dem \u00c4ther geholt, man wird doch wohl noch&#8230;Bei mir ging es jedenfalls nicht um Sternschnuppen, oder ging es dann doch noch um Sternschnuppen. Drei Mal bin ich aufgestanden, von der Schnuppenunruhe getrieben, und zweimal habe ich jeweils eine gesehen, das war dann nicht nur erfreulich, sondern auch beruhigend. Heutzutage werden wir ja informiert, auch wenn sich am Himmel was Au\u00dfergew\u00f6hnliches tut, und wieder einmal fiel mir auf, wie wohltuend es ist, in eine sternenklare Nacht zu schauen und sich vom Ausma\u00df bildlich ergreifen zu lassen. Man kennt das aus der Kindheit, diese Ergriffenheit \u00fcber das spielerische Funkeln in der vorstellungssprengenden Gr\u00f6\u00dfe des Alls, wodurch dann die gebastelten Sterne und die Laternen entstehen, ins Ma\u00df des Vorstellbaren ger\u00fcckt. Nach vern\u00fcnftigem Widerstand gegen die unausrottbare Idee, man solle den Sternschnuppen einen Wunsch mitgeben, der ihn schnell und sicher in die Umsetzung transportiert, habe ich doch noch jeweils zwei W\u00fcnsche hinterhergesandt. Es fehlte ihnen etwas an Kristallisation, da ich in meiner Werkstatt selten W\u00fcnsche bastle. Und blieb da nichts zu w\u00fcnschen \u00fcbrig? Doch, blieb es. Es geht ja nicht darum, das W\u00fcnschen abzustellen, nur an einem w\u00fcnschenswert Erscheinenden anzuhaften scheint nicht w\u00fcnschenswert. Und wenn man etwas Gew\u00fcnschtes schon hat, ist man gewisserma\u00dfen von der zukunftsweisenden Richtung der W\u00fcnsche befreit und besch\u00e4ftigt mit dem lebendigen Umgang. Einige Stunden vor dem Schnuppenvorgang war ich mit Freunden zu einer Halle gereist, in der K\u00fcnstler-und K\u00fcnstlerinnen, von einem K\u00fcnstlerehepaar eingeladen worden waren, um 10 Tage da zu arbeiten und zu wohnen und gemeinsam zu kochen. (Busch 8 K\u00fcnstlersymposium Atelerprojekt). Es war der letzte Tag, und sie zeigten die Arbeiten, die in den Tagen entstanden waren. An manchem vor\u00fcbergehen, dann auf einmal hinschauen wollen, n\u00e4her kommen, sehen und sich zeigen lassen. Die andere Welt, die sichtbar wird, sich zeigt und Originale vor das Bewusstsein bringt, die einerseits vom tief pers\u00f6nlichen Stil erz\u00e4hlen, der innerhalb der Wahlunm\u00f6glichkeit der Ausf\u00fchrenden immer wieder in etwas Sichtbarem geboren wird, sich andrerseits aber losl\u00f6st vom Sch\u00f6pferinnenleib und weiterzieht, wohin, ja, wohin. Setsuko Fukushima mit ihrer ausweglos japanischen Exzellenz doch wieder in atemlos machender Freiheit in der ihr gem\u00e4\u00dfen Materie herumw\u00fctet, um hohe und helle Ordnungen zu erschaffen, in denen die Schatten auf geniale Weise gehalten werden. Auch Brigitta Heidtmanns Ordnungen erstaunen immer wieder, wir fahren die vielen Kilometer, um ihre Arbeiten zu sehen, pr\u00e4zise gehandhabt und mit genau d e m sch\u00f6pferischen Reichtum gef\u00fcllt, der einen ins Staunen bringt und in die Freude. Tatjana Basting kannte ich nicht, aber ihre Zeichnungen auf einem Bildschirm haben mich nahe herangezogen..Kunst ist auch das Eigenwillige der Sicht, und klar, das gen\u00fcgt auch nicht. Es ist die kunstvolle und gekonnte Umsetzung der inneren Wahrnehmung, die einen anspricht. Da steht man dann da, sehr bereichert, hat sich bedankt f\u00fcr die Teilnahme an den verschiedenen Quellen der Kunst. Kunst, die so oft \u00dcberbezahlte, sodass man sie als solches gar nicht mehr nennen m\u00f6chte oder dar\u00fcber reden, was von wem und warum und wenn und wo und durch wen ist oder gar nicht ist undsoweiter, und die oft Unterbezahlte, so als m\u00fcsste ein Sch\u00f6pfer oder eine Sch\u00f6pferin sich immer bedanken f\u00fcr das, was er oder sie schenkt. So einen unbezahlbaren Reichtum, durch den man die kosmischen Ordnungen erl\u00e4utern kann, denn hier kann man sehen, wie die Dinge entstehen, und was sie ausl\u00f6sen und bewirken. Deshalb galt der (geheime)Wunsch einer meiner beiden Sternschnuppen den K\u00fcnstlerinnen, den, wie diese Drei, Besten unter ihnen, und den Strahlen ihrer Laufbahn.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sch\u00f6ner Titel. Habe ich mir unterwegs im Vor\u00fcbergehen aus dem \u00c4ther geholt, man wird doch wohl noch&#8230;Bei mir ging es jedenfalls nicht um Sternschnuppen, oder ging es dann doch noch um Sternschnuppen. 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