{"id":5819,"date":"2018-08-11T09:13:44","date_gmt":"2018-08-11T09:13:44","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5819"},"modified":"2018-08-11T12:38:31","modified_gmt":"2018-08-11T12:38:31","slug":"teilen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5819","title":{"rendered":"teilen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5820\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180811_071805-230x300.jpg\" alt=\"\" width=\"353\" height=\"460\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180811_071805-230x300.jpg 230w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180811_071805-768x1003.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180811_071805-784x1024.jpg 784w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180811_071805.jpg 1060w\" sizes=\"auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/><\/p>\n<h5>Es ist schwer, zu wissen, was man sieht, wenn man nicht genau hinschaut. Man kommt ja in die Gewohnheit des Sehens, und meistens sind wir nur \u00fcberrascht, wenn etwas nicht so aussieht, wie wir es gewohnt sind oder uns vorstellen k\u00f6nnen. Dabei gibt es sehr viele Dinge und Menschen , die die Gewohnheit des Sehens sprengen. Wenn sich die meisten Menschen nicht so davor f\u00fcrchten w\u00fcrden, die konstruierte Fassade ihres Sehens gedanklich zu durchdringen, ja, was w\u00e4re dann&#8230;Gewohnt, den Anderen als Feind oder zumindest misstrauisch zu betrachten, w\u00fcrde einem vielleicht ein Cowboy Movie einfallen, wo es darum geht, wer den Colt schneller zieht., w\u00e4hrend, will man eigentlich sich und den Anderen kennenlernen, andere Wege gegangen werden m\u00fcssten. Noch schwerer ist es nat\u00fcrlich zu wissen, was man f\u00fchlt. Hier muss ich sp\u00e4testens, ob ich will oder nicht, ins Ich gleiten, denn nur ich kann wissen, was ich f\u00fchle, w\u00e4hrend man in der Sicht leicht und gef\u00e4llig und oberfl\u00e4chlich \u00fcbereinstimmen kann. Man kann auch leicht und oberfl\u00e4chlich \u00fcbereinstimmen, was man f\u00fchlt, aber kann ich wirklich? Wie kommt man denn ran ans F\u00fchlen? Wer in der Kindheit aus den vielen m\u00f6glichen\u00a0 Abgr\u00fcnden heraus keine klare Erfahrung gemacht hat, was F\u00fchlen ist, der wird gezwungen sein, Gef\u00fchle zu produzieren, oder auf das, was als Gef\u00fchl genommen oder vermutet wird, zu antworten. Immer wieder geht es im Einzelnen um die Fragen, was an der Quelle passiert ist, und was waren die jeweiligen Folgen davon, die vermutlich auch immer mit den eigenen Anlagen korrespondieren. Wann begann der Hass gegen die Juden z.B. an Hitler zu nagen. Als ich einmal auf dem langen Weg der Versuchsverstehung des schwer Verst\u00e4ndlichen geh\u00f6rt habe, dass Hitler einst eine j\u00fcdische Frau liebte, die ihn zur\u00fcckgewiesen hat, dachte ich ja, so kann das sein, dass ein kleiner bitterer Funke im falschen Moment, also etwa bei extrem niederem Stand der Selbstachtung, einen Rachefeldzug gegen ein ganzes Volk ausl\u00f6sen kann. Seit in Indien in die \u00f6ffentliche Meinung vorgedrungen ist, dass manche M\u00e4nner sich an Kindern vergehen, sind schon einige M\u00e4nner auf der Stra\u00dfe gelyncht worden, weil sie einem Kind eine S\u00fc\u00dfigkeit gekauft haben. Menschen brauchen nicht nur Vorbilder, sondern auch B\u00f6sewichte, auf die das Nichtverdaute abgeladen werden kann. Herr Hitler, fragt der Interviewer, wie f\u00fchlen Sie sich eigentlich so als Mensch!? Hitler ist verwirrt, das hat er nicht gern. Er wei\u00df nicht, wovon der Fremdling redet, und von wem. Wei\u00df der denn nicht, wer er ist? Nein, man wei\u00df nicht, wer jemand ist, man kann nur wissen, wer man selbst ist und was man selbst da will und tut, wo man ist. Wie logisch kommt wohl Frau Assad dieser ganze Wahnsinn vor, oder denkt man f\u00e4lschlicherweise, \u00fcberall w\u00e4re noch Raum genug zum Atmen und Handeln? Ein Diktator ist u.a. auch eine Art Nichts, eine leere Leinwand,auf der sich die Projektionen unendlich anh\u00e4ufen k\u00f6nnen, bis eine Illusion von Macht entsteht, mit der derjenige dann umgehen muss. Das kann nach hinten und nach vorne losgehen. Hier ist das Hinten eine Neigung zur \u00dcberschreitung menschlicher Grenzen ins Unmenschliche hinein, das Vorne eine M\u00f6glichkeit f\u00fcr gute Entwicklungen. Wo schaut man hin, wenn man nach innen schaut. Wen sucht man, und wen findet man. Wie an allen Wochentagen, so ist man\u00a0 auch samstags mit den gro\u00dfen Fragen, wenn es sie wirklich gibt, erst einmal allein, bevor man in der Lage ist, das Selbstreflektierte mit Anderen zu teilen, sofern das m\u00f6glich oder erw\u00fcnscht ist.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist schwer, zu wissen, was man sieht, wenn man nicht genau hinschaut. Man kommt ja in die Gewohnheit des Sehens, und meistens sind wir nur \u00fcberrascht, wenn etwas nicht so aussieht, wie wir es gewohnt sind oder uns vorstellen k\u00f6nnen. 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