{"id":5768,"date":"2018-08-02T08:46:31","date_gmt":"2018-08-02T08:46:31","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5768"},"modified":"2018-08-02T09:28:35","modified_gmt":"2018-08-02T09:28:35","slug":"who","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5768","title":{"rendered":"who"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5769\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180730_175742-207x300.png\" alt=\"\" width=\"294\" height=\"426\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180730_175742-207x300.png 207w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/20180730_175742.png 590w\" sizes=\"auto, (max-width: 294px) 100vw, 294px\" \/><\/p>\n<h5>Die Frage, ob alles, was aus mir herauskommt und einen Ausdruck findet, f\u00fcr bewusste oder unbewusste Zust\u00e4nde zum Beispiel,\u00a0 f\u00fcr Befindlichkeiten und Wahrnehmungen, ob das alles automatisch nur ich selbst sein kann, scheint beendet, wenn ich es f\u00fcr eine absurde Frage halte. Kein Mensch kann wirklich leugnen, dass das, was er denkt oder tut, notgedrungenerweise aus dem eigenen Wesen heraustritt und Formen annimmt, die von ihm zeugen. Nur, was ist das eigene Wesen, und kann man, wie eine gute Lehrerin\u00a0 mal andeutete w\u00e4hrend des Meditationsunterrichtes, kann man sich auch verpassen? Wer verpasst wen? Gibt es da irgendwo noch ein anderes &#8222;Ich&#8220;, das ich als &#8222;wirklicher&#8220; empfinde, wenn ich mich hervorgelockt habe aus den Ich-Identit\u00e4ten, die notwendig sind, um durch das Prinzip des Dualen, was leicht beobachtet werden kann, eine Klarheit zu erlangen \u00fcber die Beschaffenheit meiner eigenen Existenz, sodass ich irgendwann Baustellen und Renovierungen nicht mehr als die Architekturen betrachte, die mich ausmachen, sondern als den Raum, den ich mir gestalten muss, um das oder der oder die\u00a0 zu sein, die ich bin. Wohl eher eine gef\u00fchlte Substanz mit eingeschr\u00e4nkter Haftung, denn nur f\u00fcr mich kann ich wirklich verantwortlich sein, hei\u00dft, auf mich selbst zu antworten und mich zu bem\u00fchen, mich zumindest eine Zeitlang ernsthaft mit den Fragen zu besch\u00e4ftigen, die durch die jeweils vorhandenen Zeichen der Zeit eine lebendige Intensit\u00e4t erhalten. Der durch Bewusstes und Unbewusstes hervorgebrachte Strom ist mein Aufenthaltsort, an dem mir Agieren und Wirken und Sein usw. erm\u00f6glicht wird. Das wahrhaft Bewundernswerte an der Sch\u00f6pfung (wie auch immer man das Daseiende versteht) ist,\u00a0 dass sie frei ist von Vorwurf. Und obwohl Worte erschaffen wurden f\u00fcr Menschen als Schlafende oder Tr\u00e4umende oder gar Tote, wie Hindus in einigen Schriften die gedankenlos Herumwandelnden nennen, so f\u00e4llt es im Alltag nicht sonderlich auf, dass sich Menschen als wach oder schlafend empfinden, au\u00dfer die \u00fcblichen Erwecker sind am Werke: Schmerz, Traumatisierung, Erschrecken, also die unsanften Arten der Wachr\u00fcttelung, die gesch\u00e4tzt werden von denen, die sie durchlaufen haben und das ber\u00fchmte Licht gesehen haben am Ende des Tunnels. Das tiefe Erschrecken ist ein Zugang zur Quelle und vereinfacht erst einmal die Fragestellungen. Was ist mit mir geschehen, was ist mir angetan worden, und was habe ich selbst angetan in der unseligen Verquickung zwischen Opfer und T\u00e4ter. Ansonsten gab es immer auch Wege und Schulungen und Orte und Oasen und G\u00e4rten, wo Menschen, die das wollten und wollen, zu sich kommen konnten und k\u00f6nnen. Wenn Bei-sich-sein als menschliche Erfahrung verloren geht und das \u00e4u\u00dfere Spiel verlockender wird als der eigene Inhalt, dann schwanken die Schicksalstr\u00e4ger und das hungrige Geisterheer ist losgelassen, und zu seiner immer aufwendigeren F\u00fctterung braucht es immer neue Waren und Angebote, und noch zeigt der Schlund keine Grenze, da passt die ganze Menschheit hinein. Und wenn wir (noch) nicht (daran) gestorben sind , dann sind wir immerhin noch da und k\u00f6nnen das Abenteuer an uns nehmen und bejahen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frage, ob alles, was aus mir herauskommt und einen Ausdruck findet, f\u00fcr bewusste oder unbewusste Zust\u00e4nde zum Beispiel,\u00a0 f\u00fcr Befindlichkeiten und Wahrnehmungen, ob das alles automatisch nur ich selbst sein kann, scheint beendet, wenn ich es f\u00fcr eine absurde Frage halte. Kein Mensch kann wirklich leugnen, dass das, was er denkt oder tut, notgedrungenerweise [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5768"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5768\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5772,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5768\/revisions\/5772"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}