{"id":5757,"date":"2018-07-31T05:14:09","date_gmt":"2018-07-31T05:14:09","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5757"},"modified":"2018-07-31T05:14:09","modified_gmt":"2018-07-31T05:14:09","slug":"wach-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5757","title":{"rendered":"wach"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5758\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180729_182654-300x300.png\" alt=\"\" width=\"366\" height=\"366\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180729_182654-300x300.png 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180729_182654-150x150.png 150w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180729_182654-768x771.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180729_182654-365x365.png 365w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180729_182654-500x500.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 366px) 100vw, 366px\" \/><\/p>\n<h5>Um den Faden nochmal aufzunehmen und weiterzuf\u00fchren, muss einem deutlich klar sein, dass man selbst mit Begriffen hantiert, die eine leichte Vorgehensweise einfl\u00f6\u00dfen bzw. &#8222;vorgaukeln&#8220;, ein sehr sch\u00f6nes Wort, wenn es im Kontext akrobatischer Kunst gesehen wird, wo gekonntes Gaukeln der Sprengung der Vorstellungskraft dient, nicht aber, wenn kl\u00e4rendes Denken gew\u00fcnscht wird. Wie merkt man zum Beispiel, wenn einen etwas anspricht, und bedeutet das konsequenterweise, dass aus dem eigenen Urgrund eine Resonanz ert\u00f6nt, die, h\u00e4tte sie Worte, sagen k\u00f6nnte: &#8222;Das ist f\u00fcr dich!&#8220; (?) Und eine Freude, verdutzt aus den Tiefen emportauchend, k\u00f6nnte sich breit machen, denn man w\u00fcrde durch schlichtes Staunen erkennen, dass der Raum, der da um einen herum ist, der von anderen\u00a0 als unantastbar definiert wurde, sogar gesetzlich und rechtlich meiner ist, und erst, als zu viel in anderen R\u00e4umen und im eigenen Raum herumgetastet wurde, ist die W\u00fcrde antastbar geworden, denn jede\/r ist verantwortlich f\u00fcr die Begriffe und Taten, die er in die Welt setzt und mit denen er sich auseinander setzen muss, um Eigenes und Anderes \u00fcberhaupt wahrnehmen zu k\u00f6nnen. Es hat sich gezeigt, dass auch Durchschweigen nicht mehr als L\u00f6sung betrachtet werden kann. Das hei\u00dft auch nicht, dass alles gesagt werden muss, was die Synapsen durchwandert, aber eine akzeptable Wahl kann getroffen werden, was gesagt und was nicht gesagt werden muss. Manchmal findet man sich Menschen gegen\u00fcber, die durch w\u00e4rmendes Zuh\u00f6ren vereiste Stellen in einem lockern k\u00f6nnen, denn Eis kann immerhin schmelzen. Dann gibt es andere Substanzen im Innern, nukleare Verdichtungen in\u00a0 den geschichtsbezogenen Archiven und Lagern, wo der Geist sich einer Sammelleidenschaft erfreut, die aber gef\u00e4hrlichen Sprengstoff enthalten und sich als potentielles Waffenlager entpuppen kann. Hier kommt es auf die gew\u00e4hlten Richtungen der Schicksalswege an. Ist man trotz allem angelegten \u00dcbel in einem selbst ein Gl\u00fcckskeks, dann trifft man etwa auf Menschen, die man lieben kann, ja, die Liebe zeigt sich dann f\u00f6rmlich anwesend. Dann hei\u00dft das zwar nicht, dass man schon dadurch einen Schritt vorangegangen ist, nein, man dankt und nimmt seinen Karma-Keks mit und ackert daran wie eine vom Keks Verwandelte und l\u00e4sst, nun getragen von der Erfahrung des Wunderbaren, nicht locker an der f\u00f6rderlichen Ausrichtung des Kompasses, bis der Weg sich als der Weg zeigt, und nicht als die Verlockung des Zieles.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um den Faden nochmal aufzunehmen und weiterzuf\u00fchren, muss einem deutlich klar sein, dass man selbst mit Begriffen hantiert, die eine leichte Vorgehensweise einfl\u00f6\u00dfen bzw. &#8222;vorgaukeln&#8220;, ein sehr sch\u00f6nes Wort, wenn es im Kontext akrobatischer Kunst gesehen wird, wo gekonntes Gaukeln der Sprengung der Vorstellungskraft dient, nicht aber, wenn kl\u00e4rendes Denken gew\u00fcnscht wird. 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