{"id":5734,"date":"2018-07-27T09:20:09","date_gmt":"2018-07-27T09:20:09","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5734"},"modified":"2018-07-27T11:27:17","modified_gmt":"2018-07-27T11:27:17","slug":"5734","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5734","title":{"rendered":"st\u00f6ren"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-5735\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180724_180556-e1532690778214-214x300.jpg\" alt=\"\" width=\"324\" height=\"454\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180724_180556-e1532690778214-214x300.jpg 214w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180724_180556-e1532690778214.jpg 691w\" sizes=\"auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/p>\n<h5>Oho, ein d\u00fcsteres Bild, in das man viel hineindenken kann, wenn man will, und Licht in die (eigene) Sache bringen. Auch wenn man als Kind nicht direkt gest\u00f6rt wurde, kann ich nicht sehen, wie St\u00f6rungen ausbleiben k\u00f6nnen. Auch die Anderen sind SpielerInnen in unserem Drama, und auch wir sind in ihrem Spiel Figuren, von denen wir oft nicht wissen, wen sie verk\u00f6rpern, obwohl wir die bewussten oder unbewussten \u00dcbertragungen schon zu sp\u00fcren bekommen, wenn die leidige Schwerarbeit geschultert wird, dem Erfahrbaren auf den Grund zu gehen. Welcher Grund? Man erkennt, das kann Jahre dauern, wo an den Details geackert werden muss, man erkennt dann irgendwie und wannauchimmer also, dass man der eigene Grund ist, man nimmt sich sozusagen bei der ausger\u00fcsteten Tieftauchung als Grund. Man muss das erst einmal annehmen, denn noch ist kein Grund in Sicht. Eine grundlose Weite und Breite, in denen selbst der Kompass ins Zittern ger\u00e4t. War nicht immer nur Chaos? Wenn die erkennbaren oder die erzeugten Ordnungen sich zeigen, nehmen die St\u00f6rfaktoren erst ihren vorbestimmten Lauf. Wer st\u00f6rt wen und wann und wie und warum, und wie lang sind die Geschichten, aus denen heraus der Ruf nie zur Ruhe kommt, weil etwas\u00a0 Wesentliches von der Grundnahrung gefehlt hat, was Menschen entweder zu flei\u00dfigen Bienen oder zu hungrigen Geistern macht. Obwohl ich in mancherlei Themen nicht so fit bin, habe ich doch h\u00f6ren k\u00f6nnen, dass viele Frauen aus verschiedenen Gr\u00fcnden keine Muttermilch trinken konnten. Wer wei\u00df schon, wie fr\u00fch dann eine Abl\u00f6sung geschieht, oder eine Verbindung gar nicht erst zustande kommt. Fakt ist, die Nabelschnur ist durchschnitten, und jeder segelt vom ungesteuerten K\u00f6rbchen auf dem Fluss ans Lenkrad der technischen Ger\u00e4tschaften (zum Beispiel), hinein in das Gew\u00fchl dessen, was gerade so gewusst wird auf Erden, bevor es sich wieder in Luft aufl\u00f6st oder auch nicht. Auch Sokrates konnte ja nicht ahnen, dass er zu den raren Unsterblichen geh\u00f6rt, deren Anekdoten sich auf geheimnisvolle Weise durchgesetzt haben, obwohl man ihn nicht als Schreibenden, sondern als Kontemplierenden erinnert, dessen Frau heute im Nachklang der MeToo-Debatte vermutlich auf mehr Verst\u00e4ndnis treffen w\u00fcrde. Von Epikur ganz zu schweigen, dessen Name ein Daseinsbegriff wurde, eine Kunst zu leben, die einen als aktuell anmuten kann, vor allem auch in der Hitze, in der wir Schattensuchenden bestrebt sind, auch hier einen harmlosen Genuss zu entdecken, wenn man nicht unbedingt leiden m\u00f6chte. Gereiztheiten entfachen sich schnell an der Hitze, weil der notwendige R\u00fcckzug nicht freiwillig gestaltet ist, sondern gezwungenerma\u00dfen eine Anpassung erfordert, die erst reflektiert werden muss. Denn schon naht der Sommerschlussverkauf, der nahtlos in den Herbstschlussverkauf einm\u00fcndet. Es muss einen Ort am Grund der Dinge geben, wo nichts mehr verkauft wird, und wo es auch nichts zu kaufen gibt. Neeeeiiin, es ist eben nicht der Tod, sondern das nackte Leben im wahrsten Sinne des Wortes. Hier schlie\u00dft sich der Kreis, und vielleicht geht&#8217;s ja dann einfach weiter auf der (verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig) st\u00f6rfreien Bahn.<\/h5>\n<h5><\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oho, ein d\u00fcsteres Bild, in das man viel hineindenken kann, wenn man will, und Licht in die (eigene) Sache bringen. Auch wenn man als Kind nicht direkt gest\u00f6rt wurde, kann ich nicht sehen, wie St\u00f6rungen ausbleiben k\u00f6nnen. 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