{"id":5719,"date":"2018-07-23T07:39:54","date_gmt":"2018-07-23T07:39:54","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5719"},"modified":"2018-07-23T07:39:54","modified_gmt":"2018-07-23T07:39:54","slug":"week-end","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5719","title":{"rendered":"week-end"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-5720\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180723_083839-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"410\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180723_083839-169x300.jpg 169w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180723_083839-768x1359.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180723_083839-578x1024.jpg 578w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/20180723_083839.jpg 1079w\" sizes=\"auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/p>\n<h5>Es ist tats\u00e4chlich wahr, dass man selbst aus verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurzen Besuchen oder Ausfl\u00fcgen oder anderen Unternehmungen bereichert zur\u00fcckkommen kann. Bei einer Wochenendreise zu Freunden in zwei St\u00e4dten (Frankfurt und Heidelberg), die wegen der r\u00e4umlichen N\u00e4he beide gut zu verbinden waren, stellte sich heraus, dass alle Beteiligten dieses wochenendlangen Austausches l\u00e4ngere Zeit in Indien verbracht hatten, auf jeden Fall tief mit Indien verbunden waren. Tief genug, um zusammen zu trauern \u00fcber die Entwicklungen dort, die wir als schmerzlich erfahren, wenn wir zu denen geh\u00f6ren, die noch am letzten Zipfel der indischen Hochkultur, die uns als das Beste unter den Bewohnern des Menschseins vorkam, teilweise Teil nehmen konnten. Alles von totaler Anarchie bis zu hohen Ordnungen war erfahrbar, und das Klima und die Atmosph\u00e4re g\u00fcnstig f\u00fcr WeltenwanderInnen, die bereit waren f\u00fcr Instruktionen, wie man nach innen kommt, da wieder mal Ger\u00fcchte sich breitmachten \u00fcber die uralte Weisheit des Orients. Das ist nun alles Jahre her, und unsere Gespr\u00e4che \u00fcber Indien sind respektvoll, aber auch sehr kritisch. Wir aus dem Westen hatten uns (nicht alle, aber viele), dem Anspruch dieses vedischen Geistes, den ich jetzt einfach mal so nenne im Sinne von lebendig, auf die eine oder andere Weise gewidmet. Viel gelesen und viel gelernt, auch irgendwann, das ist das Wesentliche, unsere eigenen, westlichen Seins-und Denkweisen wieder sch\u00e4tzen gelernt. Dann eine gute, individuelle Ausgleichung gefunden zwischen der einen und der anderen Kultur, von beiden das Beste aufgenommen und verinnerlicht, und mit tiefer Dankbarkeit erf\u00fcllt. Fr\u00fcher wollte ich die beiden Kontinente immer wieder zusammenf\u00fcgen zu einer Einheit, das geht ja eh nur innerlich, und da kann man sie auch sch\u00e4tzen f\u00fcr ihre Einzigartigkeit einerseits, und andrerseits ihren verbl\u00fcffend gleichartigen Kern, unterschiedlich erscheinend mit Kost\u00fcmen. Wer sich auf beiden Seiten einlassen konnte und kann, dh, dass das Herz zu etwas aufbl\u00fcht, vielleicht die Sprache oder das Wissen oder das L\u00e4cheln der Menschen in den L\u00e4ndern, sodass es einfach wird, beides zur Verf\u00fcgung zu haben, wenn es angemessen ist, aber auch nicht mehr gebunden zu sein an ein kulturelles Grundverhalten. Auf unserer westlichen Seite wurden dann neue und alte Wege gefunden, das Erlebte auszudr\u00fccken, und, wie man sieht, ist auch der vorletzte Gartenzwerg von einem meditierenden Buddha ersetzt worden, ohne, dass es viel Aufsehen erregte. So vieles l\u00e4uft an Unvorstellbarem ab, weil st\u00e4ndig alles flie\u00dft und sich ver\u00e4ndert. \u00dcberall ist alles zu haben. Deswegen ist es sch\u00f6n, wie bei dieser Reise, wenn man bei\u00a0 Freunden landet und gute Gespr\u00e4che f\u00fchren kann, die auch hier und da beinhalten, dass es uns gelungen ist, Leben zu erschaffen, mit oder ohne Kinder, die uns selbst tiefpers\u00f6nlich entsprechen und sich doch so gut verbinden lassen gerade durch seine vielf\u00e4ltigen Erscheinungsformen. Auch fiel mir auf der Reise auf, dass die ganze Welt \u00fcberall unterwegs ist, sodass man ganz einfach nur darauf achten muss, wo man selbst unterwegs ist, und wie, und mit wem.<\/h5>\n<h5>Das Photo zeigt eines der G\u00e4stebetten in Heidelberg, \u00fcber dem ein gemaltes Bild meines indischen Dorfes h\u00e4ngt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist tats\u00e4chlich wahr, dass man selbst aus verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kurzen Besuchen oder Ausfl\u00fcgen oder anderen Unternehmungen bereichert zur\u00fcckkommen kann. 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