{"id":535,"date":"2016-08-17T08:18:38","date_gmt":"2016-08-17T08:18:38","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=535"},"modified":"2016-08-17T09:00:08","modified_gmt":"2016-08-17T09:00:08","slug":"my-kilroy","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=535","title":{"rendered":"My Kilroy"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-536\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160817_074319-300x279.jpg\" alt=\"20160817_074319\" width=\"300\" height=\"279\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160817_074319-300x279.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160817_074319-768x714.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160817_074319-1024x953.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160817_074319.jpg 1032w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Eigentlich hatte ich hier einen anderen &#8222;Kilroy&#8220; im Sinn, der nun unten vorzufinden sein wird, denn auf ihm hatte ich die Zeichnung entfernt, und da ich nun mehr \u00fcber Kilroy wei\u00df, wei\u00df ich auch, dass das Bild ganz wichtig ist, denn wie ich h\u00f6re, hat Kilroy nicht immer was gesagt, sondern Gesicht und H\u00e4nde waren vor allem verbunden mit einer Botschaft, n\u00e4mlich, dass er da gewesen war. So soll (um nur d e n Teil der Anekdoten zu nennen, die ich interessant fand) unter amerikanischen Soldaten des Zweiten Weltkrieges ein Wettbewerb entstanden sein, wo es darum ging, wer als Erster dieses Bild mit Slogan an die unm\u00f6glichsten und und entlegensten Stellen zu malen, die man sich denken konnte, um nachher zu behaupten, es sei schon dagewesen&#8230;.Der Name soll von James Kilroy kommen, einem Schiffsnieth\u00e4mmerkontrolleur, der damit seinen Vorgesetzten ein Zeichen setzte, n\u00e4mlich, dass schon von ihm kontrolliert worden\u00a0 war. Kilroy was here!. Nun, m e i n e\u00a0 kleine Kilroysammlung stammt aus der FAZ, wo er und seine oft sehr unterhaltsamen Texte mit jeweils 3 S\u00e4tzen mal hier und mal dort in der Zeitung auftauchten, und ich wunderte mich schon, dass ich lange nichts von ihm gesehen und gelesen hatte. Nun habe ich mich kundig gemacht, wo wir\u00a0 alle uns kundig machen, und vieles \u00fcber das Kultobjekt Kilroy in Erfahrung gebracht. Auch, dass er in der FAZ schon l\u00e4nger nicht mehr erscheint. Ach ja, er soll als Graffiti schon erschienen sein (Legenden!) auf dem Gipfel von Mount Everest, an der Fackel der Freiheitsstatue, auf der Unterseite des Pariser Triumphbogens, auf der Marco Polo Br\u00fccke in China, auf H\u00fctten in Polynesien,\u00a0 auf einem Tr\u00e4ger der George-Washington-Bridge in New York. Sogar auf dem Mond soll er in den Staub gekritzelt worden sein! Und dieser Kilroy erscheint nun auch in m meinem Blog, das ist ja ber\u00fchrend!!! (Wer mich kennt, kennt hoffentlich auch meinen Humor). Obwohl Kilroy heute nur mein Bild mit Satz sein sollte, ist er unversehens Hauptakteur geworden, gut. Da oben sagt er zB:<\/p>\n<p>Kilroy:<\/p>\n<p>Suchen dich Seelen heim?<br \/>\nAch wo! Es ist die kleine Maschine,<br \/>\ndie da in deiner Tasche piepst.<\/p>\n<p>Wir halten kurz ein und schauen, was uns dazu einf\u00e4llt. Z.B, dass die kleinen Maschinen der Planetenbewohner ja kaum mehr in der Tasche piepsen, weil sie meist in der Hand lagern, damit nichts vers\u00e4umt wird. Das ist ja \u00e4hnlich wie der Unterschied zwisvhen den Mobiltelefonen der ersten Star Trek Crew und zB der Technik von &#8222;Next Generation&#8220;, wo auch weiterentwickelt wurde. Wahr an Kilroys Satz ist immer noch, dass das Piepsen nach wie vor keine Seelenheimsuchung ist. Oder doch?<br \/>\nDazu f\u00e4llt mir dann noch aus der ganz direkten Lebenserfahrungsebene\u00a0 ein, dass zwei von uns gestern das Auto, das einen kleinen Schaden hatte, zu Herrn Wischnak in die Reparatur bringen mussten. Ein flei\u00dfiger und rechtschaffener Mensch und Meister in der eigenen Werkstatt, und sehr von uns gesch\u00e4tzt. W\u00e4hrend des Vorgangs erz\u00e4hlte er uns mit einer tief betroffenen Stimme, dass seine Frau nun auch ein Smartphone h\u00e4tte und eine Neigung zum Spieltrieb sich zeigte. Es ist die Ernsthaftigkeit, mit der ein Mensch etwas f\u00fcr ihn tief Ersch\u00fctterndes zum Ausdruck bringen kann, die einem bzw. die mir wiederum den Gedanken eingibt, dass ich dann keinen gro\u00dfen Unterschied mehr sehe zwischen den griechischen Trag\u00f6dien und dem Schicksal eines Autowerkstattbesitzers, der sein eigenes Schicksal mit W\u00fcrde und Bedachtsamkeit lebt.<\/p>\n<p>Gut, was soll ich machen, das Ganze ist heute f\u00fcr Kilroy.<\/p>\n<p>Hier den zweiten, klugen Satz, den er gesagt hat:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-537\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160817_072746-141x300.jpg\" alt=\"20160817_072746\" width=\"141\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160817_072746-141x300.jpg 141w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160817_072746-480x1024.jpg 480w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/20160817_072746.jpg 585w\" sizes=\"auto, (max-width: 141px) 100vw, 141px\" \/><\/p>\n<p>Ein Zank der Philosophen:<\/p>\n<p>Sich \u00fcber alles wundern,<br \/>\noder \u00fcber gar nichts &#8211;<br \/>\nja was denn nun?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*****************************************************************************************************************************<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich hatte ich hier einen anderen &#8222;Kilroy&#8220; im Sinn, der nun unten vorzufinden sein wird, denn auf ihm hatte ich die Zeichnung entfernt, und da ich nun mehr \u00fcber Kilroy wei\u00df, wei\u00df ich auch, dass das Bild ganz wichtig ist, denn wie ich h\u00f6re, hat Kilroy nicht immer was gesagt, sondern Gesicht und H\u00e4nde waren [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-535","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/535","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=535"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/535\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":541,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/535\/revisions\/541"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=535"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=535"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=535"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}