{"id":5126,"date":"2018-04-25T09:49:29","date_gmt":"2018-04-25T09:49:29","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5126"},"modified":"2018-04-25T09:55:33","modified_gmt":"2018-04-25T09:55:33","slug":"vorstellen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5126","title":{"rendered":"vorstellen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-5129\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180425_113455-287x300.png\" alt=\"\" width=\"339\" height=\"354\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180425_113455-287x300.png 287w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180425_113455.png 630w\" sizes=\"auto, (max-width: 339px) 100vw, 339px\" \/><\/p>\n<h5>Die Vorstellungskraft an sich ist ja etwas Hocherfreuliches. Je freier und beweglicher der Geist, desto weiter der Raum der Vorstsellungsm\u00f6glichkeiten. Die Souver\u00e4nit\u00e4t des eigenen Seins beinhaltet auch die F\u00e4higkeit, Grenzen zu setzen, wo mir die inneren Sperrigkeiten Zeichen geben, meine Vorstellung zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu kl\u00e4ren. Allerdings basieren auch Visionen auf entsperrter Vorstellungskraft, und es kommt darauf an, in welche Richtungen sich die Vorstellungen entwickeln. Auch die geistige Freiheit hat ein System. Man kann es z.B. vergleichen mit einer Schallplatte, auf der der Inhalt schon potentiell enthalten ist, ohne die Nadel aber nicht zum Klingen kommt, das hei\u00dft, ohne die klare Ausrichtung, die durch pers\u00f6nliche Denkprozesse entsteht. Und der Ton macht ganz sicherlich die Musik. Es gibt ja diese begnadeten Vision\u00e4re wie z.B.Gene Roddenberry, der eine un\u00fcbersehbare Masse von angeregten Gehirnen erzeugen konnte, die nichts lieber getan h\u00e4tten, als an einem dieser well designden Fenster des Raumschiffs (&#8222;Enterprise-Next Generation&#8220;) zu stehen (navigiert vom Captain, einem Shakespeare Darsteller),\u00a0 und hinaus zu starren ins Sternenmeer, wenn mal Zeit daf\u00fcr war. (Ich spreche aus Erfahrung). Und wenn man nicht weiter wusste, konnte man zu Woopi Goldberg an die Bar, immer sinnvoll gekleidet als kosmische Ratgeberin, und sich Rat holen. Und man kann sich mal vorstellen, wie es w\u00e4re, wenn der Mensch sich in seiner und ihrer langen Geschichte f\u00fcr das Sein entschieden h\u00e4tte, und nicht f\u00fcr das Haben. Neben all dem Gewimmel der Dinge, die uns Menschen so einfallen bei der Entdeckung der Welt, gab es immer auch diese einfache Variante, die manche Gem\u00fcter erregten. Es ging viel um Fragen, die Antworten erschwerten, so als w\u00e4re man noch nicht dran in der Warteschleife, bis man erwacht, wobei die Vorstellung des Wachseins selbst dann infrage gestellt wird und werden muss und musste. So kann ein Mensch schon als Kind schwerlich sich selbst erfahren, wenn die Vorstellungen Anderer, wie etwas sein m\u00fcsste, die eigene nat\u00fcrliche Vorstellungskraft einschr\u00e4nken, bis fremdes Gedankengut einem vorkommt wie das eigene. Ich finde Maschinen auch herrlich, und ja, das kann man sich langsam ziemlich gut vorstellen, dass in eine Maschine mehr reingepumpt werden kann an Wissenswertem als in einen Menschen. Ich selbst h\u00e4nge nur noch etwas hinterher, oder vielleicht h\u00e4nge ich auch schon ein bisschen voraus, vielleicht ist es auch einer dieser Momente, wo man mutterseelenallein eine Entscheidung f\u00e4llen muss, ohne Unterst\u00fctzung zu suchen in einem Gegen\u00fcber. Es kommt ja gar nicht mehr so sehr auf Wissen an. Wissen war immer, und wer es wollte, hat es auch immer bekommen. Ich finde nur, dass der Mensch so untersch\u00e4tzt bleibt, wenn man jetzt von der materiellen Umsetzung seiner und ihrer Vorstellungen absieht. In den dinglichen Manifestationen brauchen wir ja keine Beweise mehr vom Wunderbaren, was hervorproduziert wurde und wird, vor allem das auffallend \u00dcberfl\u00fcssige, das als zu Habenm\u00fcssendes in die Geister der Menschen einflie\u00dft. Und doch ist man so froh, wenn man Menschen trifft, in denen man bewusstes Menschsein erkennen kann, das nicht nur vom Habenwollen gesteuert wird, sondern von der verlorenen Kunst authentischen Menschseins, die zwar \u00fcberall und durch alles Daseiende gelernt und ge\u00fcbt werden kann, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Man muss verstehen, wie konsequent und revolution\u00e4r die Durchdringung der Matrix ist, die letztendlich nur eine Ansammlung umgesetzter Geschichten ist, in die ich zwar meinen eigenen Faden hineinspinnen kann, nicht aber die Garantie umsonst mitbekomme, dass er gespeist ist von eigener Quelle, und wie heilend und n\u00e4hrend das Wasser dort ist, sodass ich mich erfrischen kann, bevor ich wieder herauskomme in das Licht der Welt.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vorstellungskraft an sich ist ja etwas Hocherfreuliches. Je freier und beweglicher der Geist, desto weiter der Raum der Vorstsellungsm\u00f6glichkeiten. Die Souver\u00e4nit\u00e4t des eigenen Seins beinhaltet auch die F\u00e4higkeit, Grenzen zu setzen, wo mir die inneren Sperrigkeiten Zeichen geben, meine Vorstellung zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu kl\u00e4ren. 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