{"id":5078,"date":"2018-04-18T07:17:39","date_gmt":"2018-04-18T07:17:39","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5078"},"modified":"2018-04-18T07:17:39","modified_gmt":"2018-04-18T07:17:39","slug":"zeitlich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=5078","title":{"rendered":"zeitlich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-5079\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180416_171128-274x300.jpg\" alt=\"\" width=\"324\" height=\"355\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180416_171128-274x300.jpg 274w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180416_171128-768x840.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180416_171128-937x1024.jpg 937w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180416_171128.jpg 1071w\" sizes=\"auto, (max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/p>\n<h5>Willkommen im guten Leben also! Obwohl es einen pers\u00f6nlich auch verbl\u00fcffen kann, dass solch ein Leben auf diesem abenteuerlichen Planeten \u00fcberhaupt zu finden ist, scheint das Ganze doch auf einem sehr d\u00fcnnen Seil balanciert und die Frage nicht beendet, ob es immer ein Weiter gibt und ein Mehr, oder ob z.B. auch ein waches Innehalten im Dasein selbst unerl\u00e4sslich ist, um das &#8222;Gute&#8220; darin \u00fcberhaupt zu erkennen und, wenn m\u00f6glich, umzusetzen, solange noch Zeit ist. Die Zeit kann ja durch enorm viele Dinge gek\u00fcrzt werden, obwohl es auch g\u00fcnstig ist, sie als eine potentielle Ewigkeit zu betrachten, damit man sich in den Begeisterungen f\u00fcr ihre Angebote nicht bremst. Die eigenen Gewohnheiten k\u00f6nnen einem, meist verbunden mit bewohnbaren Architekturen, eine Sicherheit schenken, aber auch einiges vorgaukeln, denn sie sind von ihrem Wesen her als Bremse gedacht f\u00fcr die grenzenlose Offenheit des Seins, sodass immer die Gefahr besteht, dieses Begrenzte als eine Art Weltmodell zu sehen, in dem sich auch Andere zurechtfinden k\u00f6nnten. Wenn der Blick sich durch Entgrenzung ver\u00e4ndert, ist man weiterhin besch\u00e4ftigt zu kl\u00e4ren, was gute Entscheidungen bedeuten f\u00fcr das eigene Leben, und welche N\u00f6te sie hervorrufen k\u00f6nnen, wenn sie nicht sorgf\u00e4ltig bedacht werden. Auch sehr schnelle Entscheidungen sind manchmal erforderlich. Von au\u00dfen kann das wirken wie ein gutes Schwert, aber von innen b\u00e4umt sich das vielf\u00e4ltig Widerstrebende auf und kann nur mit dem klaren Blick gez\u00e4hmt werden. Oder die Situation ist solcherma\u00dfen, dass sie auf Vertrauen gesetzt werden kann. Vertrauen in das Vertrauen\u00a0 ist fast immer das Resultat eines langen Entstehungsprozesses von Beziehung zwischen Menschen, mit denen man genau die paar Tropfen gute Erfahrungen gemacht hat, die einem den Einlass in diesen Wert erm\u00f6glichen. Vertrauen ist auch so etwas, was man alleine nicht lernen kann. Man braucht die Erfahrung, um unterscheiden lernen zu k\u00f6nnen. Nicht kritisieren oder verurteilen, sondern unterscheiden, weil die Unterscheidung die gute Entscheidung hervorruft. Da h\u00f6rt auch das Abgleichen und das Vergleichen auf. Ich muss in der Lage sein, an einem bestimmten Punkt mit meiner ganzen (bis dahin) ausgepr\u00e4gten Individualit\u00e4t (auch) vollkommen alleine dastehen zu k\u00f6nnen, um dadurch \u00fcberhaupt in den Genuss des Gemeinsamen zu kommen, das ja hier wieder das Ungebremste braucht, die \u00d6ffnung hin zum Erweiterten also, um den Sprung vom Ungeteilten in das von allen Geteilte zu wagen. Hier hat dann das Paradoxe seinen lebendigen Ursprung, seine nat\u00fcrliche Heiterkeit, seine m\u00fchelose Quelle des Liebevollen, denn beide, das Ja und das Nein, sind endg\u00fcltig entlastet und f\u00fcgen sich ein mit ihren Angeboten in das jeweilig vor ihnen Erscheinende.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen im guten Leben also! 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