{"id":4985,"date":"2018-04-03T08:27:11","date_gmt":"2018-04-03T08:27:11","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4985"},"modified":"2018-04-03T08:34:26","modified_gmt":"2018-04-03T08:34:26","slug":"akzeptieren","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4985","title":{"rendered":"akzeptieren"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4987\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180403_0943501-261x300.jpg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180403_0943501-261x300.jpg 261w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180403_0943501-768x883.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/20180403_0943501.jpg 837w\" sizes=\"auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px\" \/><\/p>\n<h5>Dieses chinesische Produkt ist eine Gl\u00fcckskatze, die \u00fcber einen Geburtstag zu uns ins Haus kam. Wenn der Tag, f\u00fcr den etwas geschenkt wurde, vorbei ist, kann man das Objekt mit neuen Augen sehen. Wenn zum Beispiel die Batterie in der Katze drin w\u00e4re, w\u00fcrde sie st\u00e4ndig mit dem linken Arm winken. Eigentlich wollte ich sie in einem sehr kurzen Video aus dem Fenster winken lassen, aber es funktionierte irgendwie nicht. Das zeigt einem, dass man f\u00fcr Andere, auch wenn es gut gemeint ist, das Gl\u00fcck nicht winken lassen kann. Das Objekt ist trotzdem interessant. Der Faden, der zwischen Kunst und Kitsch passt, ist oft sehr d\u00fcnn, und man kann wahrlich blitzschnell gefangen werden zwischen M\u00f6gen und Nicht M\u00f6gen, als w\u00fcrde sich dadurch die Relevanz zum eigenen Dasein m\u00fchelos ergeben. Das hei\u00dft nicht, dass die an sich wahrgenommenen Abneigungen und Zuneigungen nicht auch Teil des Wachzustandes sein k\u00f6nnten, denn auch das geht vor\u00fcber (this too shall pass), und auch wenn es vollkommene Freiheit g\u00e4be, w\u00e4re es stets angebracht, sich ad\u00e4quate Schachz\u00fcge auszudenken. Neulich ist in dieser immer latent vom Wahnsinn umwehten Schachweltmeisterschaft der Welt-Besten in Berlin, wo von einer Steh-Balustrade aus die ZuschauerInnen auf das Spiel der Meister unten schauen konnten, einer von ihnen durch einen v\u00f6llig aus dem Rahmen fallenden Zug seines Gegen\u00fcbers besiegt worden. (Undsoweiter). Zur\u00fcck zu den &#8222;pers\u00f6nlichen&#8220; Kontexten. Einmal kann diese Katze auch die Feiertage verabschieden, winkewinke, sie sind vorbei, alle sind wieder aufgestanden und viele haben sich auf ihre Arbeit gefreut oder nicht, je nachdem, ob die Feiertage ein Krisenherd wurden oder ein Spielraum, oder auch beides, und alle konnten vielleicht doch was voneinander lernen wie jeden Tag, nur dichter. Und diese kitschige, chinesische, Gl\u00fcckskatze kann, wenn man sie akzeptiert in ihrer kulturellen Seltsamkeit, sicherlich auch ein Katzengl\u00fcck bringen, davon gehe ich aus, das brauchen wir dringend im Haus, den Segen einer Gl\u00fcckskatze f\u00fcr unsere Katze, die zur Zeit verwundet ist. Vielleicht wird das Gl\u00fcck und der Segen durch die Akzeptanz erst aktiviert!?<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses chinesische Produkt ist eine Gl\u00fcckskatze, die \u00fcber einen Geburtstag zu uns ins Haus kam. Wenn der Tag, f\u00fcr den etwas geschenkt wurde, vorbei ist, kann man das Objekt mit neuen Augen sehen. Wenn zum Beispiel die Batterie in der Katze drin w\u00e4re, w\u00fcrde sie st\u00e4ndig mit dem linken Arm winken. Eigentlich wollte ich sie [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4985","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4985","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4985"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4985\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4991,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4985\/revisions\/4991"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}