{"id":4693,"date":"2018-02-24T05:08:25","date_gmt":"2018-02-24T05:08:25","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4693"},"modified":"2018-02-25T02:33:30","modified_gmt":"2018-02-25T02:33:30","slug":"4693","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4693","title":{"rendered":"erfahren"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4697\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180224_065531-125x300.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180224_065531-125x300.jpg 125w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180224_065531-768x1838.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180224_065531-428x1024.jpg 428w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180224_065531.jpg 783w\" sizes=\"auto, (max-width: 125px) 100vw, 125px\" \/>\u00a0\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4699\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180224_094917-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180224_094917-169x300.jpg 169w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180224_094917-768x1365.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180224_094917-576x1024.jpg 576w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180224_094917.jpg 1064w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/>Der Tempel des Gottes Shani (Saturn), einmal mit Affe, und heute mit vielen Gaben, weil ja Samstag ist, Shanivar.<\/p>\n<h5>Eben: die G\u00f6tter sind nicht wegzudenken, und selbst wenn man sie wegdenken k\u00f6nnte, w\u00e4ren sie da, denn mir selbst ist nochmal ganz klar geworden, dass es hier in Indien so gut wie nichts gibt, wo sie nicht\u00a0 in irgendeiner Weise beteiligt sind, sei es in den Namen der Hotels oder auf der Seifenpackung, und die erste erfolgreiche Gro\u00dfproduktion von biologischen Nahrungsmitteln kommt von einem Yogi, dessen \u00dcbungen und Produkte von Millionen gekauft und ge\u00fcbt werden, angeblich auch von Narendra Modi, der zu den 364 Festtagen jetzt noch einen Yogatag eingef\u00fchrt hat. Ja, und wer soll einen in die H\u00f6he ziehen ins aufrechte Sitzen und Pranayama-Atmen, wenn nicht ein g\u00f6ttlicher Haken, der sich von oben her einschaltet und\u00a0 den widerspenstigen K\u00f6rper hochhievt. Ist man also in diesem kulturell unausl\u00f6schbaren Bewusstsein nicht (mehr) verankert, bleibt einem der Zeugenstand. Das Bezeugen von Dingen, die da sind, ist meines Erachtens eine akzeptable Besch\u00e4ftigung. Hat man einmal gefunden, was man zu suchen glaubte, ergibt sich automatisch das, was man tut. Dadurch lernt man sich kennen und ist in der gl\u00fccklichen Lage, sich selbst zu \u00fcberraschen. Gl\u00fccklich bedeutet hier nicht, dass alles sch\u00f6n und harmonisch sein muss, sondern es kann einfach f\u00fcr einen d a s sein, was es ist. Da die Gegebenheiten sich oft auf geradezu wunderbare Weise zu f\u00fcgen scheinen, kehrt man doch irgendwie zur\u00fcck zu bescheidenerer und respektvoller Aufnahme, da einem einerseits das Gef\u00fchl geschenkt wird, in geistiger Freiheit handeln zu k\u00f6nnen, und andrerseits ist es offensichtlich, dass die Wirkungsquelle der kosmischen Ordnung die tragende Kraft ist und etwas, das man verstehen muss oder kann, will man die B\u00fchne des Spiels als eine lebendige Realit\u00e4t erfassen. Das ist geistig und k\u00f6rperlich bewegend, kein Zweifel. Gestern habe ich mit den Freunden aus Bombay auf ihrem Laptop einen Film\u00a0 gesehen mit Kangana Renaut, einer Bollywoodschauspielerin\u00a0 mit bahnbrechender Biographie im Sinne von selbstbestimmten Entscheidungen auf ihrem Weg. In dem Film (&#8222;Queen&#8220;) passiert genau das, was einer jungen Frau passiert ist, die ich letzte Woche mit ihrer Freundin besucht habe: ihre Verlobung war in vollem Gang, beide Familien happy, dass das Kind gut untergebracht ist. Dann annulliert am n\u00e4chsten Tag der Br\u00e4utigam die Hochzeit, wo alles M\u00f6gliche schon H\u00e4nde gewechselt hat, Silber und Gold und vieles mehr. Die Braut wird nur noch bedauert. Bei unserem Besuch waren es gerade zwei Tage her, die junge Frau war noch verloren in der Fassungslosigkeit eines erdr\u00fcckenden Alptraums. Im Film entschlie\u00dft sich die Frau, ihre Hochzeitsreise, immer noch organisiert, alleine anzutreten, f\u00e4hrt nach Paris und Amsterdam und macht genug Erfahrungen, um letztendlich, wieder in Indien, dem ehemaligen Verlobten, der nun wieder will, den Verlobungsring zur\u00fcckzugeben, und bedankt sich bei ihm, sozusagen daf\u00fcr, dass er nicht ihr Mann geworden ist. Nun gut, ein Movie, ziemlich frische Regie, gute Songs, und immerhin auf Varianten hinweisend, die Samen eines neuen Denkens enthalten. Aus meinen inneren Korridoren, wo die Archive lagern, taucht ein Text auf aus der indischen Urzeit, der besagt, dass es in dieser Zeit (der dunklen), nur der weiblichen Kraft (Shakti) m\u00f6glich ist, das von m\u00e4nnlicher Zerst\u00f6rungskraft Festgefahrene wieder in eine lebendige Bewegung zu bringen. Die beiden G\u00f6ttinnen, die f\u00fcr diesen Job geeignet sind, agieren selbstbestimmt und ohne m\u00e4nnlichen Einfluss. Der Schmerz braucht f\u00fcr seine Dauer dringend eigene R\u00e4ume, aber Anregungen aus dem Erfahrungshaushalt der Menschheit sind auch immer willkommen.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0Der Tempel des Gottes Shani (Saturn), einmal mit Affe, und heute mit vielen Gaben, weil ja Samstag ist, Shanivar. 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