{"id":4661,"date":"2018-02-22T05:19:27","date_gmt":"2018-02-22T05:19:27","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4661"},"modified":"2018-02-22T10:19:22","modified_gmt":"2018-02-22T10:19:22","slug":"bleibend","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4661","title":{"rendered":"bleibend"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4662\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_070905-182x300.png\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"350\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_070905-182x300.png 182w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_070905-768x1263.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_070905.png 1059w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4663\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_071004-171x300.jpg\" alt=\"\" width=\"209\" height=\"367\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_071004-171x300.jpg 171w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_071004-768x1347.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_071004-584x1024.jpg 584w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_071004.jpg 1058w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><\/p>\n<h5>Ja, die G\u00f6tter, sie sind \u00fcberall, h\u00e4ngen an den W\u00e4nden, zwischen den Wurzeln der B\u00e4ume, in den Tempeln, in den H\u00e4usern. Sch\u00f6n sind sie, auch so eine Idee des vollendeten Menschen, wie er nie sein wird, wie er oder sie nicht sein kann. Blaue Haut, blaues Blut. Die G\u00f6ttinnen reiten auf ansonsten wilden Tieren, die aber hier Symbol der gez\u00e4hmten Kraft sind. Die Jahre waren wunderbar und abenteuerlich, als der Zweifel noch nicht notwendig war, auch nicht der Glaube, nur diese Freude an den Bildern, die diese Kultur, hervorgebracht \u00a0und uns hat an ihr teilnehmen lassen, und die klare Aussage machen nicht nur \u00fcber die Erotik des Seins, sondern auch \u00fcber das zu Erreichende, das in jedem Fall und jeder Hinsicht die Form \u00fcberwinden muss, will es sich als ein Gef\u00fchl erfahren, dass davon nicht abh\u00e4ngig ist. Eine tote Katze liegt auf dem Weg, ein paar vertrocknete Rosenbl\u00e4tter drumherum, wahrscheinlich von Foreigners gestreut, denn Katzen sind hier nicht beliebt, obwohl man zur G\u00f6ttin Papmocini gehen kann, die in der N\u00e4he auf einem H\u00fcgel wohnt, damit sie die S\u00fcnden den Tieren gegen\u00fcber vergibt. Ich begegne auch einigen Hustenden, die von Fiebern\u00e4chten berichten, die wir alle aus Erfahrung kennen. Ein hustender Brahmane ist ganz best\u00fcrzt. Er isst gut, erz\u00e4hlt er, steht wie immer um 3 Uhr fr\u00fch auf, macht sein Paricrima, dann seine Puja, kurz: alles regelgerecht, und dann das. Nat\u00fcrlich ist es nicht der Job der G\u00f6tter, der Grippe Einhalt zu gebieten, oder gute Brahmanenkinder zu verschonen. Was ist denn ihr Job? Sie h\u00e4ngen in B\u00e4umen und an W\u00e4nden herum und erinnern an Augen, die aus einer infantilen Arglosigkeit herausgefallen sind, und hinein in die erfrischende N\u00fcchternheit. Immer noch sch\u00f6n sind sie, die Blauh\u00e4utigen, man hat ja die Liebe f\u00fcr sie nicht vernichtet. Alles, was einmal geliebt wird, ist bleibend. Auch hat ihre Anwesenheit durch den indischen Geist innere R\u00e4ume im eigenen Geist ge\u00f6ffnet, von denen man gar nichts wusste, etwa eine Bereitschaft und Offenheit f\u00fcr die mystische Wirklichkeit, mit der sich die westliche Glaubenstreue den Wissenschaften gegen\u00fcber gut ausbalanciert. Auch unter den G\u00f6ttern nat\u00fcrlich Neid, Eifersucht und Kampf. Man erkennt in ihnen das br\u00fctende Menschenhirn. &#8222;All want elephant&#8220;, meint Ashok.<\/h5>\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4665\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_100420-170x300.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_100420-170x300.jpg 170w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_100420-768x1359.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_100420-579x1024.jpg 579w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/20180222_100420.jpg 1072w\" sizes=\"auto, (max-width: 170px) 100vw, 170px\" \/> Jaja die G\u00f6tter, so hilfreich einerseits, doch auch so hilflos. Ich habe in einem Tempel einen Rahmen gesehen, aus dem einer von ihnen gefallen war (siehe Bild). Wer kann schon behaupten, da sei eine Leere entstanden!?<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Bilder zeigen 1. Ram, und 2. Durga, und 3. die g\u00f6ttliche F\u00fclle der Leere<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Ja, die G\u00f6tter, sie sind \u00fcberall, h\u00e4ngen an den W\u00e4nden, zwischen den Wurzeln der B\u00e4ume, in den Tempeln, in den H\u00e4usern. Sch\u00f6n sind sie, auch so eine Idee des vollendeten Menschen, wie er nie sein wird, wie er oder sie nicht sein kann. Blaue Haut, blaues Blut. 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