{"id":4317,"date":"2018-01-02T05:11:14","date_gmt":"2018-01-02T05:11:14","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4317"},"modified":"2018-01-02T05:11:14","modified_gmt":"2018-01-02T05:11:14","slug":"mond","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4317","title":{"rendered":"Mond"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4318\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180101_201058-300x263.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"263\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180101_201058-300x263.png 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180101_201058-768x672.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/20180101_201058.png 930w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>Dann auch noch Vollmond (3:24:06 heute fr\u00fch),(und sehr kalt) da kommen jetzt nach den aufgedr\u00fcckten und sie doch nie ganz erf\u00fcllenden Weihnachts-Feiertagen die devoten Hindus wieder in vollen Schwung. Purnima: Vollmond. Sie sitzen zusammen und singen ihre Lieder, das k\u00f6nnen sie sehr gut, man h\u00f6rt gerne aus der Ferne zu, es st\u00f6rt nicht. Sie k\u00f6nnen sogar noch einen Teil der Jugend mit den gemeinsamen Ges\u00e4ngen begeistern. Kleine Hefte mit den Texten werden angelegt, und sie werden von den Ge\u00fcbteren mitgenommen in die Lieder. Manchmal lasse ich mir am Vollmond von den Brahmanen die genaue Uhrzeit sagen, wann die F\u00fclle des Mondes ihren H\u00f6hepunkt erreicht. Man kann dann lernen, wie eine runde F\u00fclle in Sekundenschnelle wieder ihrer Entleerung zustrebt. Nach meinem Rundgang heute bin ich doch auch etwas erstaunt, keinen einzigen Einheimischen zu treffen, der den sogenannten &#8222;Rutsch&#8220; der Zahlen wach erlebt hat. Ihr Neujahr ist im M\u00e4rz und schreibt dann das Jahr 2075. wie gesagt: volle Fahrt voraus, das ist der Vikramkalender, und das Neujahr der Muslime ist auch vorher. Aber die Stra\u00dfen waren eben auch haupts\u00e4chlich angef\u00fcllt mit indischen Touristen, ja, auch Familien, aber vor allem gro\u00dfe Gruppen indischer M\u00e4nner, die ziellos und oft sehr betrunken durch die Stra\u00dfen ziehen und am n\u00e4chsten Tag auffallend schlechter Laune sind, weil sich das vorher mit Phantasie Aufgetankte nicht umgesetzt hat. Das erinnert mich schon an die ber\u00fcchtigte K\u00f6lner Sylvesternacht und zeigt den gef\u00e4hrlichen Abgrund, der sich auftun kann, wenn die vorgegaukelte Realit\u00e4t einer globalen Gespr\u00e4chskultur nicht in der notwendigen Reife angelangt ist, um auf dieser Ebene \u00fcberhaupt hoffen zu d\u00fcrfen. Andrerseits ist auch das nur Teil der aufsteigenden Weltmacht Indien mit ihrer rasanten Entwicklung in eine Moderne, die schwierig zu sichten ist. Ich rede mit Prakash dar\u00fcber. \u00dcber was reden wir? Er ist hell begeistert, dass die J\u00fcngeren (er ist 48) auf allen Bahnen \u00a0durchbrechen, rauchen, auf Parties gehen, Alkohol trinken und Sex vor der Ehe haben. Das ist prima. Die westlichen Sixties kommen in Schwung, allerdings mit Smartphones best\u00fcckt, die Kommunikations-Raketen. Die Meinungsbildung (meine) erlebt ein weiteres Signal hin zur Beschr\u00e4nkung. Ich wei\u00df ja, dass dringend notwendige \u00d6ffnung dieser Kultur hin zu authentischer Weltverbindung nicht nur angesagt ist, sondern das l\u00e4uft schon auf vollen Touren, sodass man eigentlich nur mitschwingen kann, allerdings mit eigenen Rhythmen und eigener Stimme. Es geht ja nicht um die verpflichtende Mitgliedschaft in einem Chor, sondern z.B. zu sehen, wie inmitten dieses anarchischen Aufbruchs, und gerade dadurch, sich Oasen bilden k\u00f6nnen, wo Einzelne sich um das k\u00fcmmern, was sie f\u00fcr das Wesentliche halten und herausfinden, was ihnen wirklich am Herzen liegt, und welche Wege daf\u00fcr geeignet sind. Das gilt ja nicht nur f\u00fcr hier, sondern auch f\u00fcr dort und bezieht sich eher auf lichte und belichtete Seiten, die man nicht aus den Augen verlieren m\u00f6chte.<\/h5>\n<p>Bild: my moon<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dann auch noch Vollmond (3:24:06 heute fr\u00fch),(und sehr kalt) da kommen jetzt nach den aufgedr\u00fcckten und sie doch nie ganz erf\u00fcllenden Weihnachts-Feiertagen die devoten Hindus wieder in vollen Schwung. Purnima: Vollmond. Sie sitzen zusammen und singen ihre Lieder, das k\u00f6nnen sie sehr gut, man h\u00f6rt gerne aus der Ferne zu, es st\u00f6rt nicht. 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