{"id":4296,"date":"2017-12-30T01:44:43","date_gmt":"2017-12-30T01:44:43","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4296"},"modified":"2017-12-30T01:44:43","modified_gmt":"2017-12-30T01:44:43","slug":"neigen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4296","title":{"rendered":"neigen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4303\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171229_182109-300x286.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"286\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171229_182109-300x286.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171229_182109-768x733.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171229_182109-1024x978.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171229_182109.jpg 1040w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>So, das Jahr neigt sich der Kurve zu, wo die neue Zahl begr\u00fc\u00dft und herbeigeb\u00f6llert wird, mit Orient und Okzident die \u00fcblichen Stunden uhrgem\u00e4\u00df auseinanderklaffend, sodass es zu bedenken gilt, ob es nicht angenehmer ist, zu \u00fcblicher Stund&#8216; schlafen zu gehen, um frisch am n\u00e4chsten Morgen den Tag begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen wie sich selbst. Bei Kaffe, Buttertoast und Rosenmarmelade. Jahrelang habe ich um diese Zeit immer 10 bis 12 Tage Stille mit Innenaufenthalt gemacht, das war auch luxuri\u00f6s und abenteuerlich, aber sp\u00e4ter an anderen Wohnorten \u00a0war das nicht mehr m\u00f6glich. Letztes Jahr habe ich unerm\u00fcdlich durchgeWhatsApped, und konnte so an zwei Mitternachten teilnehmen, nicht dass ich es wiederholen muss, sonst kommt man noch auf die Idee, um den Globus herum zu mitternachten. Und viele Menschen hier, die nicht drau\u00dfen herumirren und b\u00f6llern, schauen eh fern, da wird einer riesigen Menschenmenge hemmungslos vorgegaukelt, wie nah das Ferne sein kann, oder aber wie fern das Nahe. Hier flie\u00dft auch kein Champagner, der Rotwein wird als Droge gehandelt. An d\u00fcsterer Ecke des Dorfrandes, wo ich \u00f6fters vorbeikomme auf dem Weg zu Krishna, dem B\u00e4cker, um mein Brot abzuholen, gibt&#8217;s einen Kiosk, wo M\u00e4nner Booze abholen, ihn verstecken und dann irgendwo trinken. Alkohol, Eier, Fleisch und Fisch sind hier prinzipiell als Nahrungsmittel verboten, doch kann man unter den H\u00e4nden so ziemlich alles haben, wenn man muss. Was hier letztendlich gewahrt wird, wissen viele nicht mehr, auch das nur eine Norm wie andere. Durch die Weltb\u00fchne und die Inszenierungen, die permanent darauf stattfinden, kann man sich immer mal wieder bewegen oder erfreuen oder erschrecken lassen. Auch das kann sich aufgrund des illusion\u00e4ren Charakters der Erscheinungen enorm in einem beruhigen. Vom Reich der Ideen her ist viel erlaubt, doch die Preise sind zu bedenken. Morgen also der letzte Tag dieses Jahres, es ist ein Sonntag, und ein Lied von &#8222;Antony and the Johnsons&#8220;, das mir zugesandt wurde, wird zu h\u00f6ren sein. Es ist irgendwie eine stimmige Stimme, finde ich, f\u00fcr \u00dcbergang, Umgang, Rundgang und Zugang zur Acht. Ich w\u00fcnsche also jedem das Seine und Ihre und Schiff ahoi! nat\u00fcrlich, und volle Fahrt voraus.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, das Jahr neigt sich der Kurve zu, wo die neue Zahl begr\u00fc\u00dft und herbeigeb\u00f6llert wird, mit Orient und Okzident die \u00fcblichen Stunden uhrgem\u00e4\u00df auseinanderklaffend, sodass es zu bedenken gilt, ob es nicht angenehmer ist, zu \u00fcblicher Stund&#8216; schlafen zu gehen, um frisch am n\u00e4chsten Morgen den Tag begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen wie sich selbst. 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