{"id":4266,"date":"2017-12-26T01:47:59","date_gmt":"2017-12-26T01:47:59","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4266"},"modified":"2017-12-26T01:47:59","modified_gmt":"2017-12-26T01:47:59","slug":"nochmals","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4266","title":{"rendered":"nochmals"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4267\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171225_110232-300x153.jpg\" alt=\"\" width=\"412\" height=\"210\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171225_110232-300x153.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171225_110232-768x393.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171225_110232-1024x524.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/20171225_110232.jpg 1890w\" sizes=\"auto, (max-width: 412px) 100vw, 412px\" \/><\/p>\n<h5>Nochmals, bevor der ganze Zauber wieder vorbei ist, zu den Nikolausm\u00fctzen und weiteren x-mas Devotionalien, die in der &#8222;Times&#8220; an den beiden Feiertagen in einem extra, gl\u00e4nzenden Doppelblatt angepriesen werden. Eine Lebensberaterin mit so einem geradlinig aufgesetzten Nikolaushut schl\u00e4gt vor: &#8222;Be your own Santa Claus (!)&#8220;, das droht so tief zu werden, dass man gerne weiterschaut. Und tats\u00e4chlich, ein halbseitiger Bericht \u00fcber die Wurzeln des Tannenbaumsymbols. Das muss ja meinem Denkansatz nicht schaden, im Gegenteil: hier ist solide Info zu haben, knowledge von West nach East bef\u00f6rdert und wieder zur\u00fcck, oder aber vom Google-Guru geschenkt bekommen, wer wei\u00df? Es ist also hier unter anderem die Rede von einer deutschen Legende, wo einst ein F\u00f6rster und seine Familie bei Tisch sitzen und es klopft und ein frierender Junge kommt rein und wird warm empfangen und gro\u00dfz\u00fcgig bewirtet, und jemand \u00fcberl\u00e4sst ihm sogar sein warmes Bett, um auf dem Boden zu schlafen. Am n\u00e4chste Morgen haben dann alle ein Leuchten um den Kopf des Gastes gesehen, es war Jesus pers\u00f6nlich. Er hat dann einen Baum da gepflanzt, der langsam im Laufe der Zeiten &#8222;Weihnachtsbaum&#8220; genannt wurde. Von einer weiteren, nie von mir geh\u00f6rten Legende wird noch berichtet, und zwar, dass Adam, als er im Sterben lag, einen Cherub zum Garten Eden schickte, um dort das \u00d6l der Barmherzigkeit zu holen. Das klappte zwar nicht, doch der Cherub pflanzte auf Adams Grab einen Zweig vom Lebensbaum, aus dem sp\u00e4ter ein Baum wuchs, und von dem auch der ber\u00fchmte Stab von Moses abstammen soll. Na bitte. \u00a0 Als wir dann auch gestern zusammen sa\u00dfen und von Shivani, die seit dem Morgen in der K\u00fcche vielf\u00e4ltige Gerichte zubereitet hatte, bewirtet wurden wie im Goldenen Zeitalter, na, nicht ganz, weil es dort 56 separate Speisen zum Essen geben soll (habe ich geh\u00f6rt), ja gestern Abend also dachte ich: daf\u00fcr sind die Feiertage doch ideal. Ein Event vor langer Zeit, hochgehalten und zu einer Religion gemacht, dient eben zum Zusammenkommen, das ja auch oft nicht mehr zu leisten ist, da Menschen immer besch\u00e4ftigter werden und geschlossene L\u00e4den brauchen, um zu sich zu kommen oder zur Familie, wo man auch schon lange nicht mehr richtig viel Zeit hatte, um die Zusammenh\u00e4nge und die geheimen Vorg\u00e4nge \u00a0zu verstehen. Feiertage bringen einen Entschleunigungszwang, den es zu genie\u00dfen gilt, wenn man kann. Dann sehe ich noch hier in der Zeitung ein Rezept f\u00fcr Marzipan, ja m\u00fcssen die denn alles kopieren, das wird ja der Renner hier in Indien, und ich hier an X-mas ohne Marzipan! Go creative with marzipan!<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nochmals, bevor der ganze Zauber wieder vorbei ist, zu den Nikolausm\u00fctzen und weiteren x-mas Devotionalien, die in der &#8222;Times&#8220; an den beiden Feiertagen in einem extra, gl\u00e4nzenden Doppelblatt angepriesen werden. 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