{"id":4121,"date":"2017-12-03T03:11:38","date_gmt":"2017-12-03T03:11:38","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4121"},"modified":"2017-12-03T03:11:38","modified_gmt":"2017-12-03T03:11:38","slug":"brahma","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4121","title":{"rendered":"Brahma"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"irc_mil i3597 i1A_M3ZeYW7g-zixyDjKkw5M\" tabindex=\"0\" href=\"http:\/\/www.iloveindia.com\/spirituality\/gods\/brahma.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-noload=\"\" data-ved=\"0ahUKEwiNm9eq3-zXAhWJOY8KHbNRBa8QjRwIBw\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"irc_mi\" src=\"http:\/\/www.iloveindia.com\/spirituality\/gods\/gifs\/brahma-hindu-god.jpg\" alt=\"Image result for Brahma\" width=\"335\" height=\"280\" \/><\/a><\/p>\n<h4>Brahma wird \u00fcbrigens auch &#8222;Adivaki&#8220; genannt, der erste Poet, obwohl er in dem Auszug aus dem Bericht seines Opferfeuers, der hier gleich erscheinen wird, nicht sehr poetisch r\u00fcberkommt. Es ist eine dieser Sch\u00f6pfungsgeschichten, die hier am See in karger Form t\u00e4glich erz\u00e4hlt werden, wobei einiges auch nie erw\u00e4hnt wird, weil die meisten die Geschichte gar nicht wirklich kennen. Ich hatte vor vielen Jahren das Gl\u00fcck, auf der Terrasse eines Hotels einen Parsen zu treffen, Aditya Malik, der Professor war in Heidelberg und mir seine \u00dcbersetzung dieses Werkes auf Deutsch \u00fcberreichte, die jetzt vor mir liegt. Immer wieder mal habe ich vor allem diese Stelle gesucht und gelesen, weil sie so einiges aussagt \u00fcber das tief Eingesackte in den Hindu Gehirnen, das in den Gl\u00e4ubigen wenig Zweifel weckt, obwohl es so ungeheuerlich ist, aber auch \u00fcberraschend, was vor allem seine Frau, Savitri, betrifft. Die kommt n\u00e4mlich zu sp\u00e4t, weil ein intriganter Narr sie aufh\u00e4lt, und da nimmt Brahma eine andere Frau, Gayatrie, die zwar noch Jungfrau ist, also schon ein bisschen akzeptabel, aber aus der Milchkaste kommt, und daher durch eine Kuh gezogen werden muss, um totale Reinheit zu empfangen. Savitri, endlich am Ritual des Sch\u00f6pfers angekommen, ist stocksauer, als sie ihren kl\u00e4glichen Ersatz sieht, und hier kommt die Original\u00fcbersetzung im Moment, als Savitri alle Anwesenden wegen dem Milchm\u00e4dchen verflucht hat:<\/h4>\n<h4>&#8222;Nachdem Savitri die G\u00f6tter so mit verschiedenen Verw\u00fcnshungen belegt und alles gesagt hatte, o Zweimalgeborene, wandte sie sich ab und lief zusammen mit den G\u00f6tterfrauen aus dem Opfersaal, zischend wie ein Schlangenweibchen und mit zornerf\u00fcllten Augen. Als Brahma sie hinausgehen sah, sprach er: Sei nicht zornig, o Savitri, es besteht hier auf meiner Seite keine Schuld. Als ich erkannte, dass die Zeit f\u00fcr die Opferung verstrich, bekam ich Angst und habe, o Gro\u00df\u00e4ugige, Gayatrie gebeten und an die Stelle der Gattin gesetzt. Du bist aber die \u00c4lteste, die Beste, von guter Familie und weise. Deshalb h\u00f6re auf mein Wort und schm\u00fccke das Frauengemach mit deiner Anwesenheit. O G\u00f6ttin, diese Gayatrie wird deine Dienerin sein bei allem, was es zu tun gibt. O du Gl\u00fcckverhei\u00dfende, deshalb gib den Zorn auf. Ob reich oder arm, h\u00e4sslich oder dumm, stets soll der Mann von den Frauen verehrt werden, sogar wenn er b\u00f6se Taten begeht. Selbst ein Gatte, der Unangenehmes tut, der st\u00e4ndig den Frauen anderer nachstellt, ist f\u00fcr Frauen, die aus edler Familie stammen, \u00e4u\u00dferst verehrungsw\u00fcrdig, o du mit dem sch\u00f6nen L\u00e4cheln.<br \/>\n(So, hier k\u00f6nnte man vor Wut ja selber platzen, aber Achtung, es folgt zum Gl\u00fcck noch Savitris Rede, leider von den Hindufrauen selten zu Herzen genommen, vermutlich, weil die Stelle wenig zitiert wurde. )<br \/>\nSavitri sprach: Ich will dorthin gehen, du L\u00fcstling, wo man noch nicht mal deinen Namen h\u00f6rt. Diesen Entschluss habe ich jetzt fest in meinem Herzen gefasst.<br \/>\nAls sie so gesprochen hatte, erklomm die G\u00f6ttin den Gipfel des Berges, lie\u00df sich dort nieder und \u00fcbte Tag und Nacht die h\u00f6chste Askese.<br \/>\n&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br \/>\nNa ja, immerhin. Und das Opferfeuer (Yagya) wird immer noch zelebriert, und die Brahmanen, die da drau\u00dfen vor der T\u00fcr rumsitzen und auf Opfer warten, die sie ausbeuten k\u00f6nnen, denken immer noch, sie sind anbetungsw\u00fcrdig, egal, wie bescheuert und korrupt sie sind. Und zu Savitri wird immer noch gepilgert, und zu Gayatrie auch. What to do?<\/h4>\n<h4>Was das Bild betrifft, so muss ich gestehen, dass ich immer noch nicht wei\u00df, oder immer wieder vergessen habe, warum er drei K\u00f6pfe hat, und manchmal auch f\u00fcnf.<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brahma wird \u00fcbrigens auch &#8222;Adivaki&#8220; genannt, der erste Poet, obwohl er in dem Auszug aus dem Bericht seines Opferfeuers, der hier gleich erscheinen wird, nicht sehr poetisch r\u00fcberkommt. 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