{"id":4089,"date":"2017-11-29T03:47:08","date_gmt":"2017-11-29T03:47:08","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4089"},"modified":"2017-11-29T03:47:08","modified_gmt":"2017-11-29T03:47:08","slug":"naeher","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4089","title":{"rendered":"n\u00e4her"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-4090\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171128_114257-300x284.jpg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"247\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171128_114257-300x284.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171128_114257-768x728.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171128_114257-1024x971.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171128_114257.jpg 1135w\" sizes=\"auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-4091\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171128_114228-271x300.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"247\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171128_114228-271x300.jpg 271w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171128_114228-768x850.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171128_114228-925x1024.jpg 925w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171128_114228.jpg 959w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><\/p>\n<h5>Die Objekte auf den Bildern sind zwei Sch\u00e4lchen aus den Bl\u00e4ttern des Sal-Baumes. Seit Jahren bin ich fasziniert von dieser Kunst, denn auch die winzigen St\u00e4bchen, die die Bl\u00e4tter zusammenhalten, sind von diesem Baum. Alle Haushalte haben einige Stapel davon, es gibt gro\u00dfe Teller und diese Schalen, die man benutzt, wenn sehr viele Menschen zusammenkommen, denn sie sind aufl\u00f6sbar und schaden den Tieren nicht. Jedes einzelne Teil ist ein wahres Kunstwerk. Ich habe mich dann gefragt, ob sich in meinen Augen etwas Melancholie einschleicht, ein Hinterherwehmuten von vielem Sch\u00f6nem, das nicht mehr genug erstanden wird, um dazubleiben. Man kann auch durchaus Verst\u00e4ndnis entwickeln f\u00fcr manches, das hinterherkommt, zum Beispiel Porzellan, das nun beliebt ist und einen gewissen Reichtum verbreitet. Ich fand ja so eine uralte indische Idee damals gut, n\u00e4mlich dass es als nobel galt, seinen Reichtum nicht zur Schau zu stellen. Der Reiche tr\u00e4gt sozusagen dasselbe wie der Arme, nur aus feinerem Tuch. Nein, keine Wehmut. Ich k\u00f6nnte mir die beiden Enden dieser indischen Geschichte ganz gut in Ber\u00fchrung vorstellen, in Kontakt miteinander, mit bestem Rat zur Seite und doch frei in der Sicht. Es ist wie in den modernen Gro\u00dffamilien, wenn die Gro\u00dfmutter outgesourced wird, und auf einmal fehlt die Weisheit des Lebendigen und jemand, der sein Ich nicht mehr beweisen muss. Aber wenn man die Welt und ihre BewohnerInnen weiterhin wertsch\u00e4tzen will f\u00fcr all das Gro\u00dfartige, was sie auch st\u00e4ndig vollbringen, Amnesty International zum Beispiel und Greenpeace und Medica Mondiale, alle Achtung, Namaste, dann muss man geistig frisch und frei bleiben, damit die neuen Formen einen nicht beirren oder irref\u00fchren, immer gem\u00e4\u00df ihres Gehaltes. Und so manche Kunst, die man auf einmal irgendwo sieht und die einem zeigt, wie ein Anderer oder eine Andere etwas Tiefes von sich zeigt! Die Lebendigen, die es zum Kern des Seins hinbewegt, wo auch immer sie sein m\u00f6gen. Ich befinde mich also im Haus meiner Freunde und gehe nur sehr sparsam aus, bis ich mich ganz anwesend f\u00fchle. Ich konnte nie sofort umhergehen am n\u00e4chsten Tag der Ankunft. Ich bin so tief zuhause in beiden Kulturen, sodass ich die inneren Bewegungen brauche, um Abschied zu nehmen von Geliebtem, das nun subtilere Wege geht. Dann das Ankommen in der Anderswelt, und das Hineinhorchen in die Sprache, ihre Stimmen, ihre Art zu reden und miteinander umzugehen. Ich schaue vom Fenster aus auf den See und sehe&#8230;erst \u00a0wenn ich dort sitzen werde mit meinem Notizbuch, wird er mir n\u00e4her kommen. Heute noch hier drinnen in der Burg, die Arbeit in den Blick nehmend.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Objekte auf den Bildern sind zwei Sch\u00e4lchen aus den Bl\u00e4ttern des Sal-Baumes. Seit Jahren bin ich fasziniert von dieser Kunst, denn auch die winzigen St\u00e4bchen, die die Bl\u00e4tter zusammenhalten, sind von diesem Baum. 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