{"id":4015,"date":"2017-11-10T10:47:15","date_gmt":"2017-11-10T10:47:15","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4015"},"modified":"2017-11-10T10:51:39","modified_gmt":"2017-11-10T10:51:39","slug":"hashtag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4015","title":{"rendered":"Hashtag"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4016\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171110_095250-240x300.png\" alt=\"\" width=\"306\" height=\"383\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171110_095250-240x300.png 240w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171110_095250-768x961.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171110_095250-819x1024.png 819w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171110_095250.png 1072w\" sizes=\"auto, (max-width: 306px) 100vw, 306px\" \/><\/p>\n<h5>Was ich von dem hashtag &#8222;Me, too&#8220; halte, wurde ich gefragt, und ich wei\u00df nat\u00fcrlich davon und um was es geht, aber weder lese ich die Beitr\u00e4ge, noch habe ich zum Thema eine Haltung, die mir klar genug vorkommt, um sie auszudr\u00fccken. Klar finde ich es gut, dass Frauen, hier in geradezu politischer Formation, aussagen k\u00f6nnen \u00fcber das ganz und gar Ungekl\u00e4rte, das mit ihnen geschehen ist, und f\u00fcr das es nun, in neuen Kontexten, L\u00f6sungen braucht. Nun hat man nicht nur lange Zeiten zuschauen d\u00fcrfen, wie der Mann, aus einer selbstgestylten Machtstellung heraus und k\u00f6rperlich oft wesentlich muskul\u00f6ser als die Frau,\u00a0 es also f\u00fcr normal hielt und in vielen Kulturen immer noch h\u00e4lt, dass die Frau ihm automatisch verpflichtet ist f\u00fcr sein k\u00f6rperliches Wohlergehen wie z.B.\u00a0 die Herbeibringung der Schlappen oder die Entspannung oder F\u00f6rderung sexueller Triebe, wenn er sie braucht. Man muss auch nicht immer zu den Gesch\u00e4digten geh\u00f6ren, um mal wirklich emp\u00f6rt zu werden. Emp\u00f6rt,\u00a0 &#8222;indignant&#8220; im Englischen, wo das Wort ausdr\u00fcckt, dass es hier um eine Verletzung der W\u00fcrde geht. Dass jede als \u00fcbergriffig empfundene Handlung ein Missbrauch ist, ist auch klar. Und wer w\u00e4re nicht schon mal durch die Missachtung oder Falschlesung pers\u00f6nlicher Signale in seiner oder ihrer W\u00fcrde gekr\u00e4nkt worden. Manche sorgen sich ja auch um den Verlust eines erotischen Freiraums, in dem gerade die auf geheimnisvolle Weise ersp\u00fcrten Signale zum Genuss eines Beisammenseins f\u00fchren k\u00f6nnen, aber nicht m\u00fcssen. Und dann, wenn man woanders weiterdenkt, sieht man eigentlich an jeder Ecke nicht nur Widerspr\u00fcche, sondern enorme Komplexit\u00e4ten, die eigentlich nur die erste und letzte Konsequenz des Denkens zulassen, n\u00e4mlich, dass ich auch hier f\u00fcr mich selbst kl\u00e4ren muss, wie ich den Dingen begegne, die nicht f\u00fcr mich sind. Das Verheerende an diesem Thema ist auch, dass sich Menschen \u00fcberhaupt nicht bewusst dar\u00fcber sind, was sie in anderen Leben anrichten. Das kennen wir doch selbst von den falschen T\u00f6nen, die aus unserem Mund kommen konnten und ihre zerst\u00f6rerische Wirkung entfalten. Und die K\u00f6rper selbst werden so vielschichtig als Signale eingesetzt, dass Missverst\u00e4ndnisse und Misshaltungen geradezu vorprogrammiert sind. Und gleich sind wir wieder im internationalen Zuchtprogramm, innerhalb dessen sich M\u00e4nner berechtigt f\u00fchlen, die Seinsweise der Frauen anzuprangern, so als d\u00fcrfte sie nicht f\u00fcr sich selbst so aussehen, wie sie m\u00f6chte, ohne den Zuchtbullen aus ihm herauszulocken. Dann gibt es die vielen M\u00e4nner, die nicht so sind, gesegnet seid ihr, macht den Mund auf. Aber nat\u00fcrlich sucht man auch als Frau nach den Frauen, die sichtbar machen k\u00f6nnen, welche Optionen sich im Freiraum des Geistes zeigen, die von der m\u00e4nnlichen Weltgestaltung nicht mehr abh\u00e4ngig sind. Und Gleichberechtigung kann auch nicht wirklich gegeben werden. Man muss dar\u00fcber nachdenken und verstehen, was es f\u00fcr einen ist. Wer soll berechtigen, was und wer ich bin? Und noch hat keiner dem Anderen die Erwachungsspritze setzen k\u00f6nnen. Da die schlimmen Dinge noch immer geschehen, muss ich mich als Planeteneinheimische auch um Vorbeugungen k\u00fcmmern. Klare Signale erlernen. Jetzt , wo die Dinge ans Tageslicht kommen, kann man sich auf die eigene Lage beziehen. Entscheidungen treffen. Verantwortung \u00fcbernehmen f\u00fcr das eigene Bewusstsein und ein tieferes Erwachen, ja, der eigenen subtilen Wahrnehmung gegen\u00fcber dem, was mir nicht guttut. Wollen und auch k\u00f6nnen.<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ich von dem hashtag &#8222;Me, too&#8220; halte, wurde ich gefragt, und ich wei\u00df nat\u00fcrlich davon und um was es geht, aber weder lese ich die Beitr\u00e4ge, noch habe ich zum Thema eine Haltung, die mir klar genug vorkommt, um sie auszudr\u00fccken. 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