{"id":4005,"date":"2017-11-08T10:10:59","date_gmt":"2017-11-08T10:10:59","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4005"},"modified":"2017-11-08T10:12:17","modified_gmt":"2017-11-08T10:12:17","slug":"4005","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=4005","title":{"rendered":"enden und anfangen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4006\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171108_100156-300x252.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"252\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171108_100156-300x252.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171108_100156-768x646.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171108_100156-1024x861.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/20171108_100156.jpg 1258w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5>Immer wieder mal muss man auch die Ph\u00e4nomene wahrnehmen, die sich w\u00e4hrend der eigenen Lebenszeit entfalten und die man sich vorher nie h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen. Es ist gleicherma\u00dfen m\u00fc\u00dfig zu sagen, alles war schon immer so, obwohl es auf einiges zutrifft, als so sicher zu sein, dass diese Zeit eine ganz, ganz besondere Zeit ist, obwohl ich das h\u00e4ufig auch so sehe. Deswegen pendelt das Bewusstsein\u00a0 oft zwischen dem, was man mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit prophezeien kann, und der v\u00f6lligen Ungewissheit, was nun wirklich eintreten wird, da man das menschliche Verhalten offensichtlich nicht wirklich kalkulieren kann. Dann wird klar, dass es mancherlei zu entscheiden gibt durch uns Einzelne, wo wir uns bem\u00fc\u00dfigt f\u00fchlen, einen klaren Blick zu entwickeln. Will ich beim Bewertungszwang dabei sein oder mir weiterhin vorschlagen lassen, welche B\u00fccher ich auch noch lesen k\u00f6nnte au\u00dfer dem einen, das ich bestelle. Kollektive Verunsicherungen erzeugen nutzbare Wankelm\u00fctigkeiten, die durch einen kleinen Sto\u00df in eine Richtung getrieben werden k\u00f6nnen, die einem vielleicht ganz pers\u00f6nlich vorkommen. Ja, jede\/r sieht &#8222;es&#8220; anders, aber an der Sicht arbeiten ja alle Leute, die etwas produzieren, denn sie wollen es loswerden und Profit damit machen. Es ist wirklich ein Teufelskreis, aber es gibt f\u00fcr alle Menschen einen optimalen Exit, der f\u00fchrt zu einem selbst zur\u00fcck. Ein gewisses Schaudern f\u00fchrt zu befreiendem Lachen: wir sehen vor allem, wer wir sind. Wenn ich meine ureigene Sicht nicht als meine wahrnehme, kann ich mich gar nicht erkennen, denn in diesem illusion\u00e4ren Spiel erschaffe ich ja gerade alle die Verbindungen, die mir selbst schl\u00fcssig und sinnvoll erscheinen und pr\u00e4sentiere sie als mein Weltbild. Auch gibt es unterschiedliche Wahrheitsgehalte, mit denen Gleichgesinnte sich komfortabel f\u00fchlen, und eine Strecke lang wird es komplex, bis man sich heraussch\u00e4lt aus den Komplexit\u00e4ten des Vorgegebenen. Man stellt sich ein paar wesentliche und interessante Fragen und beantwortet sie sich ernsthaft. Was habe ich von der Performance verstanden, die ich gestern abend zusammen mit Freunden gesehen habe. Ohne den Text im Programmheft zu lesen, war es unterhaltend, das eigene Verst\u00e4ndnis des Wahrgenommenen zuerst einzuschalten. Es war klar, dass es um das Ende ging, das Ende der Zeit und der Welt, aber auch um einen Anfang, der immer m\u00f6glich ist. Die Freiheit der Sicht wurde durch die Exzellenz der K\u00fcnstler erschaffen, durch die man das Ganze auf sich wirken lassen k\u00f6nnte, ohne in voreilige Beurteilungen zu verfallen. Gute Kunst, die die Umsetzung eigener Ideen anbietet, aber kein Denken aufzwingt. Wenn man sich einlassen kann.<\/h5>\n<h5><\/h5>\n<h5>Die Performance war gestern im Stadtgarten: &#8222;This is not a Swan Song&#8220;.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder mal muss man auch die Ph\u00e4nomene wahrnehmen, die sich w\u00e4hrend der eigenen Lebenszeit entfalten und die man sich vorher nie h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen. 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