{"id":3792,"date":"2017-10-05T07:04:50","date_gmt":"2017-10-05T07:04:50","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3792"},"modified":"2017-10-05T07:23:26","modified_gmt":"2017-10-05T07:23:26","slug":"wiederholen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3792","title":{"rendered":"wiederholen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3799\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171005_091711-217x300.png\" alt=\"\" width=\"251\" height=\"347\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171005_091711-217x300.png 217w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171005_091711-768x1064.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171005_091711-739x1024.png 739w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/20171005_091711.png 1065w\" sizes=\"auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px\" \/><\/p>\n<h5>&#8222;Die Bl\u00e4tter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne G\u00e4rten&#8230;&#8230;&#8220;.* Fallen mir doch jeden Herbst verl\u00e4sslich ein, die vollkommenen Herbst-Zeilen, und die verneinende Geb\u00e4rde in dem Fallen&#8230;Bei der Weltbetrachtung kann man sich leicht daran gew\u00f6hnen, die Erscheinungen als Wiederholungen wahrzunehmen. Aber es kann sich ja gar nichts wiederholen, denn jeder Moment ist, ob man es so sehen will oder nicht, ein v\u00f6llig neuer Moment. Selbst die f\u00f6rderlichen Wiederholungen, das gr\u00fcndliche Lernen zum Beispiel, oder die wertgesch\u00e4tzten Gesten unter Menschen, sind nie eine Wiederholung,. Alles ist immer neu. Nur wir ziehen unsere Bahnen, als k\u00f6nnten wir\u00a0 tats\u00e4chlich nicht anders sein, als wir\u00a0 zu sein scheinen, und die Frage, ob wir wirklich so sind, wie wir erscheinen, oder \u00fcberhaupt, was wir sind und wer, hat schon sehr viele Gehirne besch\u00e4ftigt. Das h\u00f6rt nie auf. Das geht immer weiter. Es ist selbstgestaltend, denn auch wir sind SelbstgestalterInnen. Jede\/r organisiert seinen\/ihren ihm\/ihr m\u00f6glichen Raum. Ob das Ganze auch v\u00f6llig anders aussehen k\u00f6nnte, als es jeweils ist, ist zwar eine m\u00fc\u00dfige, aber interessante Frage. Man denkt gerne an das Weiten der eigenen M\u00f6glichkeiten, und man dehnt sie ja auch. Man dehnt sich, so weit man kann. Wie weit kann man dehnen? Es muss ja auch nicht gedehnt werden, denn da ist meistens noch zu viel Anstrengung f\u00fcr das Hirn enthalten, und wie leicht mutiert ein angeregter Gedanke zu einer beliebigen Karotte. Leicht gesagt: Be here now . Wer sitzt im Jetzt? Die Bl\u00e4tter fallen&#8230;nichts wiederholt sich jemals&#8230;Der Geist des Ostens erreicht die wundeste Stelle Europas. War alles schon immer da, und wer holt es sich wieder?<\/h5>\n<h6>* Herbstzeilen: Rainer Maria Rilke<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die Bl\u00e4tter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne G\u00e4rten&#8230;&#8230;&#8220;.* Fallen mir doch jeden Herbst verl\u00e4sslich ein, die vollkommenen Herbst-Zeilen, und die verneinende Geb\u00e4rde in dem Fallen&#8230;Bei der Weltbetrachtung kann man sich leicht daran gew\u00f6hnen, die Erscheinungen als Wiederholungen wahrzunehmen. Aber es kann sich ja gar nichts wiederholen, denn jeder Moment [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3792","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3792","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3792"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3792\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3801,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3792\/revisions\/3801"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3792"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3792"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3792"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}