{"id":3667,"date":"2017-09-16T07:43:52","date_gmt":"2017-09-16T07:43:52","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3667"},"modified":"2017-09-16T07:51:00","modified_gmt":"2017-09-16T07:51:00","slug":"weiden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3667","title":{"rendered":"weiden"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3670\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084710-249x300.jpg\" alt=\"\" width=\"164\" height=\"198\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084710-249x300.jpg 249w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084710-768x926.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084710-849x1024.jpg 849w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084710.jpg 1037w\" sizes=\"auto, (max-width: 164px) 100vw, 164px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3669\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084535-232x300.jpg\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"197\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084535-232x300.jpg 232w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084535-768x993.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084535-792x1024.jpg 792w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084535.jpg 1063w\" sizes=\"auto, (max-width: 152px) 100vw, 152px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3668\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084447-278x300.png\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"194\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084447-278x300.png 278w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084447-768x830.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084447-948x1024.png 948w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170916_084447.png 958w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/p>\n<h5>Drau\u00dfen nebelt es ziemlich intensiv und die Trauerzypresseneinsamkeitsgedichte wandern durch die Gehirnwindungen. Aber es ist Samstag, der Tag, den ich mir g\u00f6nne f\u00fcr das Sinnfreie. Das hat mich nicht abhalten k\u00f6nnen die letzten Samstage, gro\u00dfartige Produkte f\u00fcr den Weltmarkt zu entwerfen zur kostenlosen Bereicherungschance, aber das m\u00f6chte ich heute nicht, an Weltmarktprodukte denken zu m\u00fcssen durch selbsterzeugten Ideenzwang, sondern ich m\u00f6chte etwas Erfrischendes f\u00fcr den Hausgebrauch vorschlagen anhand meines eigenen Konstruktionsbeispiels. Die Idee dahinter strotzt geradezu vor Schlichtheit, denn man braucht lediglich eine minimale Fl\u00e4che, die einem winzigen Podium \u00e4hnelt, meine ist 10 cm im Quadrat und braucht nicht h\u00f6her sein als 2cm. Diese Fl\u00e4che nennen wir eine &#8222;Augenweide&#8220;. Allein das Wort A-u-g-e-n-w-e-i-d-e transportiert einen in eine Wohlbefindlichkeit. Nun hat man eine eigene Augenweide und kann im Raum nach Dingen suchen, an denen man weiden will. Man bringt also die Augen in Umherstreifbewegung, das gef\u00e4llt ihnen und sie werden wach und aufmerksam. Da die Weide klein ist und auf jedem Schreibtisch einen angemessenen Platz einnehmen kann, gilt es nun, Objekte zu ersp\u00e4hen, die darauf passen. Vielleicht erschrickt jetzt so mancher Erwachsene, wenn er oder sie einsehen muss, dass im Zimmer keine ganz kleinen Dinge herumstehen oder liegen, die man dort auf der Weide zum Leben erwecken k\u00f6nnte. Gut, das macht ja nichts, denn es ist Samstag. Wenn man Kinder hat, kann man bei ihnen nachschauen, ob da im \u00fcblichen Spielzeugchaos was Passendes rumliegt. Wenn nicht, kann man z.B. ein kurzes Wort aus der Zeitung nehmen und die Augen daran weiden lassen. Das Wort muss dann nat\u00fcrlich Weidenpotential enthalten, sonst erm\u00fcden ja die Augen. Bei meiner eigenen Weide dachte ich zuerst auch an Gras. Man k\u00f6nnte auch eine 10 cm gro\u00dfe Grasfl\u00e4che drau\u00dfen rausschneiden und die Augen zum Beispiel auf dem Schreibtisch sich gen\u00fcsslich auf dem frischen Gras mit dem satten Gr\u00fcn auftanken lassen, denn bei dem im Volksmund &#8222;Sauwetter&#8220; genannten Klimazustand der letzten Tage kann es leicht passieren, dass man, obwohl man Gummischuhe besitzt, trotzdem nicht gerne hinausgeht, da kann man den Augen trotzdem Trost bieten. Aber mit meiner ersten Weidenkomposition bin ich auch ganz zufrieden. Ich fand bei mir diese indische Pyramide, der ich auch damals, (nebst vielen TouristInnen) nicht widerstehen konnte, denn sie besteht aus drei Teilen, bei denen jeweils verschiedene \u00dcberraschungen auf einen warten. Au\u00dferdem liegt in meiner Pyramide noch ein Geheimnis, das sich nicht so leicht l\u00fcften oder hei\u00dft es liften l\u00e4sst. Es ist ein Auge, das auch als Ohr wahrgenommen werden kann. W\u00fcrde ich das jetzt erkl\u00e4ren, w\u00e4re ja das Geheimnis futsch. Dann lag vor mir bei den Stiften dieser L\u00f6wenkopf, der der Pyramide einen majest\u00e4tischen Eindruck verleiht. Das Gehirn stellt sich auf W\u00fcstenkulturen ein. Im ersten Bild meiner Weidenfl\u00e4che sieht man vorne ein Geschenk unseres ehemaligen, sehr gesch\u00e4tzten Druckers. Es ist ein Messingstreifen, auf dem in Spiegelschrift &#8222;inspire&#8220; steht, das habe ich auch schon lang nicht mehr angeschaut. Inspire! Alles ist Aufruf zum Lebendigen! Ja, dann sieht man im zweiten Bild meiner Augentrost-Weide die drei Teile mit dem Geheimnis, von Tieren bestaunt,\u00a0 und zu guter Letzt zwei Schafe, die sich in der Pyramidenfl\u00e4che spiegeln. In der Zwischenzeit ist man ziemlich gut drauf und kann sich anderen Dingen widmen. Aber man kann von meiner Idee des Augenweidens auf der eigenen Augenweidenfl\u00e4che als erster morgendlicher Gehirnmassenbewegungssport durchaus profitieren.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drau\u00dfen nebelt es ziemlich intensiv und die Trauerzypresseneinsamkeitsgedichte wandern durch die Gehirnwindungen. Aber es ist Samstag, der Tag, den ich mir g\u00f6nne f\u00fcr das Sinnfreie. 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