{"id":3129,"date":"2017-07-05T09:08:51","date_gmt":"2017-07-05T09:08:51","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3129"},"modified":"2017-07-05T11:30:45","modified_gmt":"2017-07-05T11:30:45","slug":"komplex","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3129","title":{"rendered":"komplex"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3130\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170616_142812-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170616_142812-169x300.jpg 169w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170616_142812-768x1365.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170616_142812-576x1024.jpg 576w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170616_142812.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3132\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170705_100620-168x300.png\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170705_100620-168x300.png 168w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170705_100620-768x1375.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170705_100620-572x1024.png 572w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170705_100620.png 1070w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/p>\n<p>Der Mensch ist komplex, kein Zweifel. Auch die Dinge sind komplex, wie man an der Muschel oben sehen kann. Da kann es ein Mehr oder ein Minder geben, aber die Tatsache bleibt dennoch bestehen. Graf Kayserling, wer immer er gewesen sein mag, hat den deutschen Menschen mal als eine &#8222;Monade ohne Fenster&#8220; beschrieben.\u00a0 Dass es Zeiten gibt, wo dieser innere Aufenthalt dringlich zu neu installierten Fenstern und T\u00fcren f\u00fchren kann und muss, ist auch sichtbar. Dazu kommt, dass Menschen auf kulturelle Weise komplex sind. Hindus zum Beispiel kann man nicht auf dieselbe Weise als &#8222;Monaden, also geschlossene Systeme oder Einheiten, bezeichnen, au\u00dfer vielleicht, dass sie sich (bis vor Kurzem zumindest) in einer ganzheitlichen, g\u00f6ttlichen Monade zusammen anwesend\u00a0 gef\u00fchlt haben. Auf jeden Fall taucht hier wieder die Frage auf, ob es tats\u00e4chlich diesen Quantensprung \u00fcber den kollektiven oder pers\u00f6nlichen Tellerrand wirklich gibt, basierend auf der Bereitschaft, sich mit anderen Menschen soweit auseinander zu setzen, dass die unendliche Vielfalt, aus der die Monade besteht, sichtbar und zu einem gewissen Grad auch verst\u00e4ndlich werden kann. Die Komplexit\u00e4t eines Systems gestaltet sich m.E. aber auch aus den eher ung\u00fcnstigen Eigenschaften wie zum Beispiel das Beharren auf einer festgelegten Geschichte oder Identit\u00e4t, die dem Fluss des Geschehens oft nicht gerecht wird, auch nicht gerecht werden kann, da wir, etwa bei St\u00f6rungen oder Hindernissen etc,. damit besch\u00e4ftigt sind, den St\u00f6rungen auf den Grund zu gehen. Diese F\u00e4higkeit oder dieses Interesse, den Dingen auf den Grund zu gehen, ist etwas, was entweder aktiviert oder gelernt werden muss, da die Erscheinung dualer Verh\u00e4ltnisse letztendlich das \u00dcbungsfeld f\u00fcr die eigene Wahrnehmung und Gestaltung ist. Auffallend ist auch, dass diese dadurch entstandenen &#8222;Werteskalen&#8220; dann zu Selbst\u00fcber-und untersch\u00e4tzungen f\u00fchren k\u00f6nnen, aber auch zu einer gr\u00f6\u00dferen Ausgewogenheit auf der Achse der eigenen Extreme zwischen den Licht-und Schattenseiten. Diese kann dann als eigener Kern empfunden werden, belastet man ihn nicht weiterhin mit Identit\u00e4tsformaten, die sich immer wieder auf unerm\u00fcdliche und anstrengende Weise erkl\u00e4ren und erfassen m\u00fcssen. Ob es ein &#8222;Sein&#8220; an sich gibt, wo man dem eigenen System zutrauen kann, dem mir Entgegenkommenden auf ad\u00e4quate Weise Resonanz zu geben, ohne von fixierten Einstellungen gepr\u00e4gt zu sein, bleibt zu sehen. Und auch, ob die \u00dcberforderungen des planetarischen Geschehens einen pers\u00f6nlichen Zustand &#8222;freischwebender&#8220;, lebendiger Offenheit dem Dasein gegen\u00fcber gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mensch ist komplex, kein Zweifel. Auch die Dinge sind komplex, wie man an der Muschel oben sehen kann. Da kann es ein Mehr oder ein Minder geben, aber die Tatsache bleibt dennoch bestehen. 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