{"id":3109,"date":"2017-07-03T09:26:04","date_gmt":"2017-07-03T09:26:04","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3109"},"modified":"2017-07-04T07:22:23","modified_gmt":"2017-07-04T07:22:23","slug":"zumuten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=3109","title":{"rendered":"zumuten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3110\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170703_095513-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170703_095513-200x300.jpg 200w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170703_095513-768x1154.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170703_095513-681x1024.jpg 681w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170703_095513.jpg 1034w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3111\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170703_095614-183x300.jpg\" alt=\"\" width=\"183\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170703_095614-183x300.jpg 183w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170703_095614-768x1260.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170703_095614-624x1024.jpg 624w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/20170703_095614.jpg 1046w\" sizes=\"auto, (max-width: 183px) 100vw, 183px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2595\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095316-181x300.jpg\" alt=\"\" width=\"181\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095316-181x300.jpg 181w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095316-768x1276.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095316-616x1024.jpg 616w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095316.jpg 1079w\" sizes=\"auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/><\/p>\n<p>Der linke Text oben ist mir (wie das so ist, wenn man von beschriebenen Bl\u00e4ttern umgeben ist), heute fr\u00fch \u00fcber den Weg gelaufen, wenn man das \u00fcber ein Blatt sagen kann, und ich kenne diese Worte schon ziemlich lange (und wei\u00df leider nicht mehr, von wem sie sind). Und pl\u00f6tzlich nehmen sie andere oder tiefere Bedeutung f\u00fcr einen an, oder man versteht etwas, was tiefer einsinkt in die momentane Befindlichkeit&#8230;Dann sehe ich auch immer wieder, dass die gedankliche und k\u00f6rperliche oder auch virtuelle Materie zusammengef\u00fcgt werden kann zu etwas, was v\u00f6llig neue und vielseitige Deutung zul\u00e4sst und erm\u00f6glicht, wenn das nun das Thema w\u00e4re. Auch der &#8222;Text&#8220;, den ich hier als rechten Fl\u00fcgel des Bildes nochmal verwende, hat sich mir durch Zufall er\u00f6ffnet, n\u00e4mlich dass das ichundich das Ich und das Du (dich) enth\u00e4lt in h\u00f6chst verbindlicher Weise. Auch als zwei Ichs mit einem unabh\u00e4ngigen &#8222;und&#8220; verbunden, erg\u00e4be es in gewissen Kontexten einen Sinn. Man ist doch immer mal wieder verbl\u00fcfft, wenn man sich in die Sph\u00e4re der Ichgestaltungen begibt und die Frage auftaucht, wie weit eigentlich das Konstrukt der eigenen Identit\u00e4t reicht und ob es den Ort gibt, wo es endg\u00fcltig in eine Befreiung davon m\u00fcndet. Aus &#8222;es&#8220; soll &#8222;ich&#8220; werden, oder ist das auch schon lange her und \u00fcberholt von der \u00dcberichung der Zeit. so wie die illusion\u00e4re Sicherheit des Besserwissens, die uns allen so vertraut ist, wenn vor allem der Andere unseres Erachtens das mit Leid oder Muster befrachtete Ego sein muss, obwohl es auch nur das &#8222;Ich&#8220; bedeutet und keineswegs, dass man sich gar nicht damit befassen kann, um es verst\u00e4ndlicher und ertr\u00e4glicher zu machen. Dann wiederum scheint dieses letztendlich immer auf eine bestimmte Weise die Dinge und das Erleben deutende Ich doch in seinem st\u00e4ndigen und konstruktiven Erzeugen und Deuten der Gegebenheiten ziemlich (be)deutungsvoll gewebt, so, als k\u00f6nnte ich nicht anders sein, als ich bin. Das w\u00e4re m\u00fchsam zu leugnen. Und doch, und doch&#8230;erscheint mir der Ort, an dem ich flexibel und klar navigieren kann, eher zu sein wie ein leeres Blatt, auf dem nichts mehr geschrieben steht, was Bedeutung und Richtung erzeugt. Ein Aufenthalt im Nu, der nicht abh\u00e4ngt von egal welchen Selbstdeutungen, die wir dann hinter uns lassen k\u00f6nnen &#8230;.\u00a0 vielleicht ein In-sich-ruhen im niemals zu Wissenden&#8230;<\/p>\n<p>Es wird ja gern behauptet, dass die Angst vor dem Tod vieles in uns steuert und bewirkt, und das muss an der einmaligen Realit\u00e4t des Todes liegen, und die Gewissheit, die er naturgem\u00e4\u00df mit sich bringt, obwohl die Stunde meist geheimnisumwittert ist. Nur die Selbstm\u00f6rder und die Menschen in einem Hospiz sind mit der Endg\u00fcltigkeit ihres Abgangs in Ber\u00fchrung. Allerdings sind beide Situationen vom Leiden so belastet, sodass sie keine Auskunft geben k\u00f6nnen \u00fcber eine M\u00f6glichkeit des Seins, sich als Mensch eher lastenfrei im Ungewissen bewegen zu k\u00f6nnen. Wird etwas vorgeschrieben?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der linke Text oben ist mir (wie das so ist, wenn man von beschriebenen Bl\u00e4ttern umgeben ist), heute fr\u00fch \u00fcber den Weg gelaufen, wenn man das \u00fcber ein Blatt sagen kann, und ich kenne diese Worte schon ziemlich lange (und wei\u00df leider nicht mehr, von wem sie sind). 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