{"id":2691,"date":"2017-05-16T08:42:39","date_gmt":"2017-05-16T08:42:39","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2691"},"modified":"2017-05-16T08:42:39","modified_gmt":"2017-05-16T08:42:39","slug":"sich-unterrichten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2691","title":{"rendered":"sich unterrichten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2692\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170516_091710-205x300.png\" alt=\"\" width=\"205\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170516_091710-205x300.png 205w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170516_091710.png 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/>\u00a0\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2693\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170516_091735-205x300.png\" alt=\"\" width=\"205\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170516_091735-205x300.png 205w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170516_091735.png 531w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/p>\n<p>Dieser Unterricht hat mit mir selbst, also mir selbst gegen\u00fcber, was zu tun. Das geht so: Ich k\u00f6nnte mich einerseits als Beobachterin eines \u00f6fters von mir gedachten Wortes sehen und einfach wahrnehmen &#8222;aha, du denkst grad ziemlich oft dieses Wort&#8220;, und Schluss. Dann kann ich mich auch fragen &#8222;warum geistert dieses Wort eigentlich in dir herum, und was will es mir sagen?!&#8220; Also das Wort, um das es hier gehen soll, ist &#8222;Ausschlie\u00dferitis&#8220;. Es muss von den Wahltagen gekommen sein, wo Ausschlie\u00dferitis zum direkten Ausbruch der Krankheit zu f\u00fchren drohte , sodass daf\u00fcr ein Wort her musste, das das Beobachtete bezeugen kann. Nein, mit denen wollen wir nicht, nee, mit denen auf keinen Fall, ganz zu schweigen mit denen! Wenn man Pech hat, bleibt vom vielen Ausschlie\u00dfen am Schluss nur die Not \u00fcbrig, mit dem \u00dcbriggebliebenen in Kontakt kommen zu m\u00fcssen, den man zum Weiterleben braucht. Das ist dann eine Notl\u00f6sung, die zu weiteren Notl\u00f6sungen f\u00fchren kann, aber nicht muss. Klar ist: Ausschlie\u00dferitis kann in jedem System lange unbemerkt keimen, bis es als Krankheit ausbricht. Die \u00dcberg\u00e4nge sind wie immer nahtlos und werden wegen der suggestiven Kraft des Ausschlie\u00dfens oft lange nicht bemerkt. Wann haben deutsche Geister individuell gemerkt, dass sie geistig ein ganzes Volk als &#8222;minderwertig&#8220; aus der Weltgemeinschaft ausgeschlossen haben? Oder Afrikaner auf der Stra\u00dfe im Dorf. Oder Bettler auf den indischen Stra\u00dfen. Oder Menschen, die einen verletzt haben und die man nicht mehr einschlie\u00dfen will&#8230;hier kreirt sich pl\u00f6tzlich ein eigenst\u00e4ndiger Witz, was nicht hei\u00dft, dass man unter Lachzwang steht. Ausschlie\u00dfen und einschlie\u00dfen sind also beides Doppelt\u00fcren, denn auch ausschlie\u00dfen ist nat\u00fcrlich ratsam, wenn man etwas statt drin eben drau\u00dfen haben will. Man schlie\u00dft auch viele Optionen f\u00fcr sich selbst aus, wenn man zum Kern\u00a0 einer Sache vordringen will. Dann wieder: will ich &#8222;only America great again&#8220; machen, wird man heutzutage auch nicht weit damit kommen, denn auf vielen Ebenen hat das &#8222;Ausgew\u00e4hltsein&#8220; an Reiz verloren. Wer ausgew\u00e4hlt werden will, muss mit shitstorms rechnen, denn neuerdings reguliert von ganz unten die aufgebrachte Tr\u00e4germasse\u00a0 nach oben, beide Seiten im Ausschlie\u00dfen wohlge\u00fcbt.. Es mag wie Chaos aussehen, aber vielleicht ist es nur Ausgleichung. Genug gemobbed, genug gefoppt. Das Volk hat neue Mittel in der Hand, die selbsternannten Eliten in die Vernunft zu zwingen. Ausschlie\u00dferitis kann zu erzwungener Unterordnung f\u00fchren. Als Krankheit braucht es ad\u00e4quate Medizin.<\/p>\n<p>Eine Unterrichtsstunde mit sich selbst dauert auch nicht ewig, sodass einem eine innre Glocke sagt, wann Pause ist.<\/p>\n<p>Zu dem Bild will ich noch was sagen. Ich habe zwar nicht den Anspruch, dass t\u00e4glich Bild und Text in f\u00f6rderlichster Weise aufeinander treffen, bin aber auch davon abgekommen, sie als zwei v\u00f6llig unabh\u00e4ngige Elemente voneinander zu sehen. Dieses Bild ist bei dem Besuch eines Freundes entstanden. Er fragte die Anwesenden, ob jemand interessiert sei, verschiedene Teile eines am Kreuz h\u00e4ngenden Jesus&#8216; zu haben, die bei einer Erdausgrabung der Firma gefunden wurden.\u00a0 Ja klar, sagte ich, an all die kleine Teile der G\u00f6tter denkend, die ich in Indien schon mehrfach aufgelesen hatte und die mal herumlagen wie Steine am See. Unter meinen ausgesuchten Teilen war also das obige im Bild. Rechts sieht man noch den Torso von Jesus, w\u00e4hrend ich im linken das weinende Kind sah, etwas verdeutlicht mit 3 Bleistiftstrichen. Zum Abschluss tituliere ich jetzt mal das linke Bild mit &#8222;Ausgeschlossen&#8220;, und das rechte mit &#8230;.ja was&#8230;.Jesus wurde ja auch letztendlich von seinen J\u00fcngern ausgeschlossen. Schlaf ist auch ein Ausschlie\u00dfen, das Folgen haben kann. Oft ist es dann zu sp\u00e4t f\u00fcr Entschlossenheiten&#8230;Ich nenne die beiden Bilder also &#8222;ausgeschlossen I&#8220; und &#8222;ausgeschlossen II&#8220;. &#8222;Ausgeschlossen&#8220; hei\u00dft ja auch &#8222;das kann nicht wahr sein&#8220;. Das Tor der eigenen Wahrnehmung bleibt offen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0\u00a0 Dieser Unterricht hat mit mir selbst, also mir selbst gegen\u00fcber, was zu tun. 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