{"id":2594,"date":"2017-05-03T08:58:19","date_gmt":"2017-05-03T08:58:19","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2594"},"modified":"2017-05-03T09:05:02","modified_gmt":"2017-05-03T09:05:02","slug":"ich-un-dich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2594","title":{"rendered":"ich un dich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2597\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170502_173125-215x300.png\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170502_173125-215x300.png 215w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170502_173125.png 728w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2595\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095316-181x300.jpg\" alt=\"\" width=\"181\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095316-181x300.jpg 181w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095316-768x1276.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095316-616x1024.jpg 616w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095316.jpg 1079w\" sizes=\"auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2596\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095414-168x300.jpg\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095414-168x300.jpg 168w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095414-768x1371.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095414-574x1024.jpg 574w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/20170503_095414.jpg 1071w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/p>\n<p>Man kann sich einen Gl\u00fccksk\u00e4fer nennen, wenn es stetig regnet, wo eigentlich Sonne erwartet wird, und es gibt trotzdem nichts zu klagen, denn man steht weder im Stau auf der Autobahn, noch lebt man in r\u00e4umlicher Einengung und kann sich mal wieder den Archiven widmen, die \u00fcberall um einen herum lauern, obwohl man auch in der Bereitschaft schwebt, sie mal allesamt aufzul\u00f6sen. Wie! Dat Janze aufl\u00f6sen!? Doch erst nochmal hinschauen, was man da alles so an Sch\u00e4tzen hat. Und beim Finden eines wunderbaren Satzes \u00fcber die Liebe denkt es: ja wo ist denn meine Sammlung von Zeitungs\u00fcberschriften mit dem Wort &#8222;Liebe&#8220; drin, die ich mal hatte, ziemlich viele davon, so 200, die k\u00f6nnen doch nicht einfach verschwinden! Kurz konzentriert und hocherfreut am entsprechenden Ort gefunden. Diese drei kleinen Einblicke oben bei den Bildern sind heute mein Beitrag zu dem riesigen Thema. Der Textausschnitt ganz links ist von Krishnamurti, in der Mitte eine Wortf\u00fcgung, die sich mir mal enth\u00fcllt hat, und rechts ein kl\u00e4glicher Ausschnitt meiner pr\u00e4chtigen Sammlung mit S\u00e4tzen, in denen die Liebe vielf\u00e4ltig, wie sie nun mal ist, besprochen wird. Es ist ja nicht so, als h\u00e4tte ich mich nicht selbst schon in den Hochofen des Wortgew\u00fchls geworfen, um dem sich st\u00e4ndig im Unsagbaren der Liebe sich entwickelnden Wort mein eigenes hinzuzuf\u00fcgen. Doch heute m\u00f6chte ich den Raum einerseits an den erw\u00e4hnten wunderbaren Satz weitergeben, \u00fcber dessen Freude mir noch eine Satzsequenz einfiel \u00fcber die Liebe, und diese S\u00e4tze haben mich immer wieder begleitet und sind von solcher Pr\u00e4zision, dass ich immer wieder nachschauen musste, wie genau sie geformt sind, und m\u00f6chte sie , wie gesagt, zur Verf\u00fcgung stellen. Der erste ist von<\/p>\n<p>Arthur Koestler:<\/p>\n<h3>&#8222;Liebe ist Kommunikation auf der Suche nach Menschen&#8220;<\/h3>\n<p>und die weiteren S\u00e4tze stammen aus einem Buch von Humberto Maturana &#8222;Vom Sein zum Tun&#8220; (die Exzellenz des Titels!), und aus einer Unterhaltung zwischen Bernhard P\u00f6rksen und Maturana. Im Kontext der Unterhaltung fragt P\u00f6rksen, ob Maturana den Therapeuten vorschl\u00e4gt, ihre eigenen Gef\u00fchle zu ananlysieren, bevor sie mit der Arbeit anfangen. Und Maturana antwortet:<\/p>\n<p>&#8222;Notwendig ist nicht die Analyse,\u00a0 sondern ein Bewusstsein f\u00fcr die Dynamik der Beziehungen, die sich mit einer bestimmten Emotion verkn\u00fcpft. Ich behaupte nun: Die einzige Emotion, die die eigene Wahrnehmung nicht beschr\u00e4nkt, die sie nicht filtert und lenkt, sondern sie erweitert und von vorschnellen Urteilen befreit, nennen wir Liebe.<\/p>\n<h3>Was ist Liebe? Ich sage: Wann immer wir das Verhalten eines Menschen beobachten, das dazu f\u00fchrt, dass ein Mensch als ein legitimer anderer in der Koexistenz mit ihm Pr\u00e4senz erlangt, dann sehen wir Liebe.<\/h3>\n<p>Und wann immer man sich auf eine Art und Weise verh\u00e4lt, die zu dieser legitimen Pr\u00e4senz des anderen f\u00fchrt, wird man offen sein &#8211; und alles wahrnehmen, ohne es durch eine vorschnelle Wertung zur\u00fcckzuweisen. Was auch immer es sein mag.&#8220;<\/p>\n<p>*******************************************************************************************************************<\/p>\n<p>Dazu f\u00e4llt mir noch ein Gedanke ein, der mE im praktischen Umfeld der Liebe gut dazu passt: Wir denken immer, der andere k\u00f6nne doch anders. (wenn er\/sie nur wollte!) Aber was ist mit uns selbst? K\u00f6nnen wir auch anders?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man kann sich einen Gl\u00fccksk\u00e4fer nennen, wenn es stetig regnet, wo eigentlich Sonne erwartet wird, und es gibt trotzdem nichts zu klagen, denn man steht weder im Stau auf der Autobahn, noch lebt man in r\u00e4umlicher Einengung und kann sich mal wieder den Archiven widmen, die \u00fcberall um einen herum lauern, obwohl man auch in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2594","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2594"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2594\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2602,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2594\/revisions\/2602"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}