{"id":258,"date":"2016-07-08T08:41:00","date_gmt":"2016-07-08T08:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=258"},"modified":"2016-07-10T05:43:45","modified_gmt":"2016-07-10T05:43:45","slug":"meinblog","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=258","title":{"rendered":"(Mein) Blog"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-259\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/20160708_092841-300x202.jpg\" alt=\"20160708_092841\" width=\"394\" height=\"265\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/20160708_092841-300x202.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/20160708_092841-768x518.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/20160708_092841-1024x691.jpg 1024w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/20160708_092841.jpg 1523w\" sizes=\"auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px\" \/><\/p>\n<p>Das Photo habe ich gerade gemacht; es zeigt eine Seite meines Notizbuches, etwas von meinem Lieblingsstift, ohne den ich ungern, sehr ungern schreibe.Wie man sieht, wird er bereits von einem Band zusammengehalten, was nur die Stabilit\u00e4t f\u00f6rdert; ansonsten d\u00fcrfen Andere nicht mit ihm schreiben, damit sie nicht zu Schaden kommen, denn wenn was damit passiert, kann man meine eher ung\u00fcnstig gelagerten &#8222;Kali&#8220;-Aspekte an mir beobachten. Ein pers\u00f6nlicher Blog-Eintrag also heute, vielleicht auch ein bisschen zur Geschichte meines Blogs, der jetzt genau einen Monat alt ist. Ich hatte schon einmal eine Blog-Adresse installieren lassen, wurde aber sehr schnell blockiert, da der kreative Fluss, in dem man sich gerne bewegt mit dem eigenen Wesen,\u00a0 nicht zustande kam. Das war diesmal anders. So gab es bereits die &#8222;Yoganauten&#8220;-Adresse, denn ich war Teil einer Performance-Gruppe mit drei weiteren K\u00fcnstlerinnen, wir waren bekannt und unsere Kunst gesch\u00e4tzt als &#8222;Yoganauten&#8220;, da unsere Ausrichtung war,\u00a0 lebende Bilder zu finden f\u00fcr innere Zust\u00e4nde, sahen es aber auch als eine Art Labor, in dem innere Vorg\u00e4nge erforscht und die Erkenntnisse sichtbar gemacht werden konnten. Das Wort &#8222;Yoganauten&#8220; war meine Wortfindung, und es schien ein sehr gegl\u00fccktes Wort, da wir auch jahrelang gemeinsam durch meditative R\u00e4ume navigiert sind und es wesentlich fanden, unser Leben von diesem inneren Raum und seinen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten aus in Verbindung mit der Welt zu bringen&#8230;ja, genau&#8230;in den Ausdruck bringen, &#8222;in die Sprache bringen &#8211; in die Welt bringen&#8220; (Sloterdijk) Wir haben in diesen Jahren gute, lebendige Bilder in die Welt gebracht, sind ausgezeichnet worden, haben dann nach einer Performance f\u00fcr Amnesty International (&#8222;antastbar&#8220;) empfunden, dass es Zeit ist f\u00fcr Anderes. Das Wort &#8222;Yoganauten&#8220; ist nun zu mir zur\u00fcckgekehrt, und ich f\u00fchle mich in der Yoganautik als poetische Navigatorin ganz wohl. Obwohl ich\u00a0 davon \u00fcberzeugt bin, dass das extrem M\u00e4nnliche das extrem Weibliche ist, fehlt mir doch immer wieder mal die ganz und gar authentische weibliche Stimme, denn wir h\u00f6ren immer noch nicht genug den Ton, vielleicht auch die Vielfalt der Stimmen weiblicher Kraft, ihren Humor, ihre Weisheit, ihre Eigenheit. Dazu will ich gerne meinen Beitrag leisten.<br \/>\nEs ist nun genau einen Monat her, dass ich dieses Fenster nach &#8222;drau\u00dfen&#8220; ge\u00f6ffnet habe, gehe sehr sachte damit um, schaue, wie ich es gestalten m\u00f6chte, lechze nicht nach schneller Verbreitung, h\u00f6re auf Feedbacks von Freunden, die mir wichtig sind. Zu meinem Erstaunen werden meine Texte ab und zu mal als &#8222;abstrakt&#8220;\u00a0 empfunden, wobei das schwierige Wort f\u00fcr mich durchaus positiv ist, aber\u00a0 weder die Bedeutung &#8222;fremdartig&#8220; oder &#8222;schwer verst\u00e4ndlich&#8220; hat, sondern eher eine Ebene anzeigt wie die abstrakte Kunst es vorstellt,\u00a0 ua als eine T\u00fcr in das Dahinter, wo sich Substanz und Essenz in einer bestimmten Form zeigen k\u00f6nnen&#8230;.<\/p>\n<p>Im Moment ist es so, dass ich entschieden habe, meine Texte f\u00fcr sich sprechen zu lassen. Sie kommen aus verschiedenen Zeiten, manchmal auch vom Jetzt, und wenn ich eine Wahl treffe am Morgen, ist es konzentriert, aber auch &#8222;leichtf\u00fc\u00dfig&#8220; und mich erfreut es, manche der Texte wieder zu finden oder ihnen neu zu begegnen. Was die &#8222;Anderen&#8220; im sogenannten Drau\u00dfen betrifft, so denke ich, dass alle, die die Adresse haben, ab und zu gerne mal reinschauen k\u00f6nnen, vielleicht findet sich ja das Eine oder das Andere, das anspricht oder eine Resonanz erzeugt&#8230;..<\/p>\n<p>Es ist Sommerzeit und die Ferien beginnen&#8230;..auch ich werde den t\u00e4glichen Beitrag etwas anders gestalten, mal sehen&#8230;..vielleicht werde ich meine etwas humorvollere Seite mal zum Zug kommen lassen, bei der auch die Not und der latent unbesiegbare Wunsch, verstanden zu werden, etwas aufgelockert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was das gestrige Fu\u00dfballspiel betrifft, so nehme ich durchaus Teil an der nationalen Kollektivdepression&#8230;.(ausgerechnet Schweinsteiger!!!!!!), aber gut&#8230;..die Unausweichlichkeit des Schicksals im zeitlosen Helden-Epos&#8230;.das muss auch immer wieder mal geleistet werden, und Jogi Loew wie so oft mit gutem Beispiel voran!<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche allerseits einen guten und ungest\u00f6rten Aufenthalt in den Freir\u00e4umen!<\/p>\n<p>*******************************************************************************************************************************<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Photo habe ich gerade gemacht; es zeigt eine Seite meines Notizbuches, etwas von meinem Lieblingsstift, ohne den ich ungern, sehr ungern schreibe.Wie man sieht, wird er bereits von einem Band zusammengehalten, was nur die Stabilit\u00e4t f\u00f6rdert; ansonsten d\u00fcrfen Andere nicht mit ihm schreiben, damit sie nicht zu Schaden kommen, denn wenn was damit passiert, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-258","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/258","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=258"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/258\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":276,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/258\/revisions\/276"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=258"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/yoganauten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}