{"id":2530,"date":"2017-04-25T08:42:19","date_gmt":"2017-04-25T08:42:19","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2530"},"modified":"2017-04-25T09:11:44","modified_gmt":"2017-04-25T09:11:44","slug":"zulassen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2530","title":{"rendered":"zu\/lassen"},"content":{"rendered":"<h6><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1503\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161014_1818221-193x300.jpg\" alt=\"\" width=\"319\" height=\"496\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161014_1818221-193x300.jpg 193w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161014_1818221-768x1197.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161014_1818221-657x1024.jpg 657w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/20161014_1818221.jpg 1075w\" sizes=\"auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px\" \/><\/h6>\n<h6>Es gibt so Worte wie &#8222;einlassen, zulassen, loslassen&#8220;, die einen unterwegs zu unterschiedlichen Zeiten nerven oder erfreuen k\u00f6nnen. Besonders &#8222;loslassen&#8220; wurde ein Erfolgsschlager der verbalen Wissensvort\u00e4uschung, bis man selber in die N\u00e4he der ungeheuren Kraftanstrengung kam, etwas wirklich &#8222;loslassen&#8220; zu k\u00f6nnen. Z.B eine Neigung, die man an sich selbst entdeckt und gerne ver\u00e4ndern m\u00f6chte, aber merkt, dass man irgendwo damit h\u00e4ngt in\u00a0 der eigenen Geschichte und ich mich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter dem betreffenden Punkt in meiner Story\u00a0 widmen muss, auch wenn ich ihn als Identit\u00e4ts-Kult oder &#8222;Besonderheit&#8220; verkauft habe. Oder auch andere Zug\u00e4nge finden, die &#8222;Verhaftungen&#8220; in freieren Zugang transportieren k\u00f6nnen. Dann gibt es die kulturellen Bedingungen, die wiederum bestimmte Formen und Ph\u00e4nomene und Gegebenheiten erschaffen, die einander sehr fremdartig erscheinen m\u00f6gen. In Indien ist es eben nicht m\u00f6glich, sich an der Wirkung einer pers\u00f6nlichen Psychoanalyse zu erfreuen oder Unterst\u00fctzung zu finden in einer therapeutischen Behandlung, wo die Chancen zu psychischer Heilung doch sicherlich mehr gegeben sind als die Einstellung, das Leben sei halt auch von Wahnsinn und Leid gepr\u00e4gt, was soll&#8217;s. Nur ist das indische Leben nicht von tiefem, pers\u00f6nlichem Interesse am Anderen gepr\u00e4gt, sondern von der Aufmerksamkeit auf gemeinsames Schalten und Walten in den Gro\u00dffamilien, wo viele Menschen auf engem Raum miteinander auskommen m\u00fcssen. Hier im Westen dagegen wurde die Ich-Form gepr\u00e4gt und erforscht und zugelassen als vorherrschender Anspruch auf ein selbst gew\u00e4hltes Leben, das man ja hier zumindest f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt. In der Tat ist es &#8222;die Qual der Wahl&#8220;, wenn M\u00f6glichkeiten und Vorstellungen unbegrenzt scheinen, die Umsetzungen aber der eigenen Vorstellung nicht (mehr) entsprechen oder sich schwerwiegender zeigen, als man dachte. Es ist also ein Gl\u00fcck und &#8222;gutes Karma&#8220;, wie die Inder sagen w\u00fcrden, wenn man um sich schaut und das Leben, das man erzeugt hat, mit Freude und Wohlwollen betrachten kann. Dazu geh\u00f6rt sicherlich, dass man sich im Augenkontakt mit denen, mit denen man lebt, auch d i e eingeschlossen, die man im erweiterten Kreis liebt,\u00a0 eine Freude oder einen Zuspruch finden kann zu eigener Resonanzbereitschaft&#8230;.Oder ist\u00a0 das auch schon zu fixiert, also eher ein Gef\u00fchl des eigenen &#8222;Zulassens&#8220; f\u00f6rderlich ist, in dessen Raum man aufatmen und hervorkommen kann und das Verborgene, das in einem schlummert, auftauchen kann und teilnehmen am Spiel, statt sich eben nicht zugelassen zu haben oder nicht zugelassen\u00a0 zu werden zu dem verborgenen Reichtum der Wesen. Die Entscheidungsklarheit, ob etwas f\u00fcr mich &#8222;Ja&#8220; oder &#8222;Nein&#8220; ist, muss immer bleiben. Dann kann ich ja offen sein f\u00fcr das Daseiende, denn ich kann mich sch\u00fctzen und verantwortlich mit mir umgehen. Muss ich aber ablehnen und mein System verschlie\u00dfen und kann nicht zulassen, wer und was ein Anderer ist, dann gibt es Stoff zum Denken. Ich meine jetzt d a s Denken, das direkt in den Augenblick f\u00fchrt.<\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt so Worte wie &#8222;einlassen, zulassen, loslassen&#8220;, die einen unterwegs zu unterschiedlichen Zeiten nerven oder erfreuen k\u00f6nnen. Besonders &#8222;loslassen&#8220; wurde ein Erfolgsschlager der verbalen Wissensvort\u00e4uschung, bis man selber in die N\u00e4he der ungeheuren Kraftanstrengung kam, etwas wirklich &#8222;loslassen&#8220; zu k\u00f6nnen. 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