{"id":2502,"date":"2017-04-21T08:56:29","date_gmt":"2017-04-21T08:56:29","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2502"},"modified":"2017-04-21T09:16:32","modified_gmt":"2017-04-21T09:16:32","slug":"was-wissen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2502","title":{"rendered":"was wissen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2503\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170329_155207-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170329_155207-300x169.jpg 300w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170329_155207-768x432.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170329_155207-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Wir wissen alle so viel, das ist ja beeindruckend. Durch die ganze Menschheitsgeschichte hindurch wussten immer sehr viele Menschen sehr viel von allem M\u00f6glichen. Vom T\u00f6pfern, vom Schreinern, vom Malen, vom Denken, vom Deuten, vom Unterdr\u00fccken, vom Foltern, vom Lehren. Der Blick, der schnell ist und frei, prallt zB. auf Pyramiden. Ist (auch) Wissen ein regressiver Vorgang? War schon immer alles Wesentliche gewusst? Dann kommt in unserer eigenen Lebenszeit immer neues Wissen dazu. Ganz Indien \u00e4chzt unter der neuen Flut des medialen Wissens, wir Indien-Travellers haben unter der Flut des indischen Wissens ge\u00e4chzt, w\u00e4hrend das meditative \u00c4chzen den Indern ziemlich fremd blieb. Vielleicht hier und da ein paar narzissistische Exzessliebhaber, die ihren Arm ein paar Jahre nach oben hielten und l\u00e4chelnd zuschauten, wie er vertrocknete. Oder andere Entr\u00fcckte, die 12 Jahre nur standen, bis an ihren dicken, geschw\u00fcrtr\u00e4chtigen Beinen zu sehen war, dass sie es wirklich taten. Gerade, als sich im kollektiven Unterbewusstsein ritualfreudiger Hindus\u00a0 eine gro\u00dfe ewigkeitssatte Erm\u00fcdung anbahnte, kamen wissensdurstige Westler erst einzeln, dann stromweise nach Indien. Manche landeten in Ashrams und bei Gurus, andere lernten Chillums rauchen bei Eingeweihten. Massive gesellschaftliche Bewegungen setzten sich in Gang, die niemand mehr wirklich durchschauen konnte, da sie lange f\u00fcr harmlos galten. Erst als ganze Generationen nicht mehr in die Heimatst\u00e4tten zur\u00fcckkehrten, kamen CIA- Agenten in Gang, denen selbst das Drogenproblem nicht mehr so wesentlich schien, sondern vielmehr: was tun die alle da drau\u00dfen, und wo sind sie alle \u00fcberhaupt!? Nun ja, sie waren dem Wissensstrom gefolgt, mal in die kanadischen W\u00e4lder, mal an die K\u00fcsten von Goa. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tanzen sie noch heute, auch wenn die Drogen sich entwickelt haben. Ich selbst kam nach ziemlich langen Jahren meditativer Praxis in die schockierende Erkenntnis, dass das Wissen, das wir (Vielen) leidenschaftlich am Umsetzen waren, nicht wirklich daf\u00fcr sorgte, dass uns bei R\u00fcckkehr in den Westen\u00a0 das menschliche Verhalten m\u00fchelos von der Hand ging. Viele B\u00fccher wurden verfasst. Wie werde ich gl\u00fccklich, wie kommuniziert man eigentlich usw&#8230;.Seinsformen wurden und werden als ultimative Wahrheit ausgerufen. &#8222;Einfach im Sein bewegen&#8220;, oder ohne ein Ich weiterbewegen, ist doch grandios! Was k\u00fcmmert&#8217;s mich, was die da drau\u00dfen alles treiben! Dann aber, wie in einem von Leonard Cohens superben Songs, wenn der eigene Blick\u00a0 auf einmal auf den Hass in den Augen des Sohnes trifft, was dann? Weiterschwimmen im Sein? Die letzte und erste Wahrheit proklamieren, als w\u00e4re sie bereits in meinem Besitz?, wie: einfach alles akzeptieren, wie es ist. Ja, wie ist es denn?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir wissen alle so viel, das ist ja beeindruckend. Durch die ganze Menschheitsgeschichte hindurch wussten immer sehr viele Menschen sehr viel von allem M\u00f6glichen. Vom T\u00f6pfern, vom Schreinern, vom Malen, vom Denken, vom Deuten, vom Unterdr\u00fccken, vom Foltern, vom Lehren. Der Blick, der schnell ist und frei, prallt zB. auf Pyramiden. 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