{"id":2492,"date":"2017-04-20T06:03:01","date_gmt":"2017-04-20T06:03:01","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2492"},"modified":"2017-04-20T08:07:04","modified_gmt":"2017-04-20T08:07:04","slug":"unabhaengig","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2492","title":{"rendered":"unabh\u00e4ngig"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2493\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170420_071912-168x300.jpg\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170420_071912-168x300.jpg 168w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170420_071912-768x1372.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170420_071912-573x1024.jpg 573w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170420_071912.jpg 1073w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2484\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170419_110229-262x300.jpg\" alt=\"\" width=\"262\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170419_110229-262x300.jpg 262w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170419_110229-768x879.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170419_110229-894x1024.jpg 894w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170419_110229.jpg 985w\" sizes=\"auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2494\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170420_071419-168x300.jpg\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170420_071419-168x300.jpg 168w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170420_071419-768x1367.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170420_071419-575x1024.jpg 575w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170420_071419.jpg 1071w\" sizes=\"auto, (max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/p>\n<p>Heute dann Eiskristalle am Fenster. Haben die Magnolien durchgehalten? Kommen die<br \/>\nKirschbl\u00fcten wieder aus ihrer Erstarrung? H\u00e4tte ich doch lieber den Rosenstock abdecken<br \/>\nsollen! Da ich keinen gr\u00fcnen Daumen besitze, bringt es mich nicht um die Ruhe wie<br \/>\nvielleicht manche G\u00e4rtnerseelen. Ich denke jetzt manchmal an indische Freunde, die f\u00fcr<br \/>\nm\u00f6glich halten, mich mal in Deutschland zu besuchen. W\u00fcrden sie tagelang herumschlottern,<br \/>\nwenn nach sommerlichen Temperaturen pl\u00f6tzlich der Winter einbricht? Ich fliehe ja auch<br \/>\nimmer gerne vor den ansteigenden Hitzegraden in Delhi in k\u00fchlere Gefilde. Auf jeden Fall<br \/>\nempfiehlt sich das \u00dcben der Wetterunabh\u00e4ngigkeit, auch wenn es erfreulich ist, dass sich<br \/>\nheute der &#8222;sch\u00f6nste Tag der Woche&#8220;\u00a0 aus dem Eis heraussch\u00e4len soll. Schlie\u00dflich ist die Welt<br \/>\nvoll mit anderem, wovon es sich auch empfiehlt, nicht dran zu h\u00e4ngen: Nachrichten und<br \/>\nihre Auswirkungen auf die Psyche, B\u00fccher, die man nicht oder nicht mehr lesen wird,<br \/>\nGeschichten, die sich zu Anekdoten verdichtet haben, die Bereitschaft, Meinungen zu bilden<br \/>\nund sie als unverr\u00fcckbare Tatsachen in die Welt zu setzen, Reisen, bei denen man denkt,<br \/>\ndie Gefahren k\u00f6nnten sich dadurch erh\u00f6hen, ehemalige Freundschaften, die man enth\u00e4ngen<br \/>\nmuss, die Idee, in den angesammelten DIN A4 Bl\u00e4ttern oder den Zeitungsartikeln aus Ost und<br \/>\nWest nochmal die gew\u00fcnschte Ordnung zu erreichen. Oder die Sucht nach Unabh\u00e4ngigem in<br \/>\nFreude an Daseiendem zu verwandeln. Die Vision von einem Tatami-bedeckten Raum mit<br \/>\nnur einer Wurzelsch\u00f6nheit im feinen Sand als Richtungsweiser behalten, was soll&#8217;s. Vielleicht<br \/>\nwerde ich am Ende meines Lebens eben nicht wortlos und staunend im Gras stehen, meine<br \/>\nkreativen Leidenschaften gelassen im Nichts geb\u00fcndelt, aber auch davon relativ unabh\u00e4ngig,<br \/>\nsollte es tats\u00e4chlich geschehen. Es geht also haupts\u00e4chlich um ein Bild, wo nichts h\u00e4ngt, nichts<br \/>\nso haftet, dass man sich nicht weiterbewegen kann. Man merkt ja selbst, dass einem in der<br \/>\ngeistigen und k\u00f6rperlichen Bewegung Besseres einf\u00e4llt. Was hei\u00dft &#8222;besser&#8220;? F\u00f6rderlich finde<br \/>\nich ein gutes Wort daf\u00fcr, f\u00f6rderlich f\u00fcr mich selbst und die Anderen, mit denen ich in diesem<br \/>\nAbenteuer unterwegs bin.<\/p>\n<p>Die Zeichnung zwischen den beiden &#8222;Shots&#8220;, die ich gestern beim Lesen gemacht habe, ist von<br \/>\nMobina, einem 6-j\u00e4hrigen M\u00e4dchen aus Afghanistan, die bei uns zu Besuch war und zeigt mich,<br \/>\nwie ich von einem Affen attackiert werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute dann Eiskristalle am Fenster. Haben die Magnolien durchgehalten? Kommen die Kirschbl\u00fcten wieder aus ihrer Erstarrung? H\u00e4tte ich doch lieber den Rosenstock abdecken sollen! Da ich keinen gr\u00fcnen Daumen besitze, bringt es mich nicht um die Ruhe wie vielleicht manche G\u00e4rtnerseelen. 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