{"id":2472,"date":"2017-04-18T09:32:32","date_gmt":"2017-04-18T09:32:32","guid":{"rendered":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2472"},"modified":"2017-04-19T08:49:32","modified_gmt":"2017-04-19T08:49:32","slug":"two-oceans","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/yoganauten.de\/?p=2472","title":{"rendered":"Two Oceans"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2474\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170418_110237-179x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"283\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170418_110237-179x300.jpg 179w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170418_110237-768x1285.jpg 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170418_110237-612x1024.jpg 612w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170418_110237.jpg 1068w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2475\" src=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170418_110615-211x300.png\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"283\" srcset=\"http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170418_110615-211x300.png 211w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170418_110615-768x1094.png 768w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170418_110615-719x1024.png 719w, http:\/\/yoganauten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/20170418_110615.png 1283w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/p>\n<p>Man reflektiert ja nach solchen Tagen, die einiges Ungewohnte mit sich bringen, dann dies und jenes, vor allem auch erweitert durch die Beobachtungen oder Gespr\u00e4che Anderer mit anwesenden G\u00e4sten erf\u00e4hrt man&#8230;ja was erf\u00e4hrt man denn?<br \/>\nMir ist es zum Beispiel seit meiner R\u00fcckkehr aus Indien zum ersten Mal, auch \u00fcber diesen Blog, gelungen, mein Indien-Erleben nicht nach einigen Tage meiner Ankunft irgendwo in meinem geistigen Indien-Archiv zu versenken, bis es wieder Zeit wird, das Indien-Aufenthaltsgep\u00e4ckst\u00fcck herauszuholen, um den Faden einer anderen Kultur mit mir drin wieder aufzunehmen. In Indien bin ich &#8222;automatisch&#8220; in die zweite Lebensoption der Inder hineinman\u00f6vriert worden, und zwar als Soloistin im Reich der &#8222;Einzelnen&#8220; wie Sadhus , M\u00f6nche oder Priester etc., ganz einfach deshalb, weil ich weder verheiratet bin noch Kinder habe. Auch auf diesem Weg werden bestimmte Einstellungen und Ausbildungen und Verhaltensweisen geschult und erwartet, vor allem f\u00fcr eine indische Frau g\u00e4be es keinerlei Ort, ein Solo-Leben zu leben, nur weil sie nicht heiraten will. Hier in Deutschland besteht mein Freundeskreis zwar vielfach aus ja, wie sage ich das&#8230;k\u00fcnstlerisch interessierten Menschen, wobei das eingeschr\u00e4nkter klingt, als es ist. Ich bewege mich sehr selten innerhalb von gr\u00f6\u00dferen Familien, daher ist es auch interessant f\u00fcr mich, diese Erfahrung zB an solchen Festtagen machen zu k\u00f6nnen. Auf jeden Fall finde ich es anregend, von Menschen aller Altersgruppen umgeben zu sein, was \u00fcbrigens auch in Meditations-Ausbildungen oft als gutes Zeichen gewertet wird. Wir haben am vergangenen Familientag auch festgestellt, dass ein &#8222;Spiel&#8220; , das wir auf Anregung junger M\u00e4dchen alle gespielt haben, sich als au\u00dferordentlich geeignet zeigte, scheinbar Unvereinbares zusammenflie\u00dfen zu lassen in Freude und vor allem in viel gemeinsames Lachen. Was Unterhaltungen betrifft, so merke ich, dass eine gewisse M\u00fcdigkeit sich in mir bewegt \u00fcber die Lust an Meinungen, die wir in dieser Kultur so gerne pers\u00f6nlich \u00e4u\u00dfern. Bevor ich aber bei mir selbst ansetzen kann, muss ich noch mal gr\u00fcndlicher dar\u00fcber nachdenken, was f\u00fcr mich ein Dialog eigentlich bedeutet und wo und wodurch ich ihn f\u00f6rderlich finde oder auch nicht. Das Erste, was mir einfiel war, zwischen Unterhaltung und Dialog zu unterscheiden, aber wie gesagt, muss nochmal br\u00fcten. Manchmal h\u00f6re ich mich auch sagen&#8230;&#8220;meine ganz pers\u00f6nliche Theorie&#8230;das ist auch noch eine Variante&#8230;zum Beispiel habe ich eine pers\u00f6nliche &#8222;Theorie&#8220; \u00fcber den Vorgang der Auferstehung, die ich mir gestern zum Gl\u00fcck verkneifen konnte. Zuf\u00e4llig war aber ein Gast bei uns, der auch wusste, dass nicht nur das Grab von Jesus in Kashmir ist, und der Abdruck seines Gesichtes auf dem Totentuch, sondern ich habe auch Bilder gesehen, wo Krishna, der indische Gott der Liebe, blondes, schulterlanges Haar hatte, eine geschichtliche Verschmelzung zwischen Krishna und Christus also durchaus m\u00f6glich. Also, dass es eher so war, dass seine Freunde ihn, nachdem er abgeh\u00e4ngt werden musste wegen Shabbath, ihn wegbef\u00f6rdert haben und in Sicherheit gebracht, und dort in Kashmir und Indien hat er nochmal eine Weile gewirkt. Die Inder haben ja nicht solche Probleme mit menschlichen Gottheiten. Dann auch: Auferstehung als Symbol, ja, nachvollziehbar. Es f\u00e4llt Schnee im k\u00e4ltesten April seit Klimaaufzeichnung, aber die Natur bewegt sich unger\u00fchrt in die Auferstehung. Jedes Leben ein Sieg \u00fcber den Tod, jedes Fr\u00fchst\u00fcck nicht nur das Gelingen des Aufstehens, sondern auch die Auferstehung aus den unbewussten Reichen der Dunkelheit in die M\u00f6glichkeit des Seins.<br \/>\n**********************************************************************************************************************<\/p>\n<p>Das Bild mit &#8222;Two Oceans&#8220; kam so zustande: als ein Freund von uns\u00a0 heute fr\u00fch genau in dem Moment zur T\u00fcr hereinkam, als wir gerade unser Gespr\u00e4ch beendet hatten, und ich zu ihm sagte: good timing, denn wir haben gerade zwei Ozeane durchquert. Da erz\u00e4hlte er von diesem Bild, das er gestern im Rewe gemacht hatte von dem Weinflaschenetikett, vermutlich in ganz anderem Kontext. So steht es hier bei mir neben der vor\u00fcberschwebenden Familieneinheit f\u00fcr &#8230;ja&#8230;\u00fcberraschende Momente.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man reflektiert ja nach solchen Tagen, die einiges Ungewohnte mit sich bringen, dann dies und jenes, vor allem auch erweitert durch die Beobachtungen oder Gespr\u00e4che Anderer mit anwesenden G\u00e4sten erf\u00e4hrt man&#8230;ja was erf\u00e4hrt man denn? 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